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BSI engagiert sich in einer Reihe von Projekten für die Internet- und Informationssicherheit CeBIT 2010: Initiative zur Einführung von Sicherheitserweiterungen im Domain Name System (05.03.10) - Auf der CeBIT 2010 stellt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aktuelle Projekte zur Internetsicherheit vor. BSI-Präsident Michael Hange sagte auf der Presse-konferenz: "Das Internet bietet immer neue Formen der Kommunikation und Partizipation. Dadurch eröffnen sich viele Chancen für die Nutzer, gleichzeitig entstehen aber auch neue Gefahren. Diese Herausforderung müssen wir im Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen annehmen. Unser Ziel sollte es dabei sein, die Risiken zu kennen und soweit wie möglich zu beherrschen."
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Aktuelle Vorfälle wie Phishing-Attacken, Angriffe mit Trojanischen Pferden und Bot-Netzen verdeutlichen die Gefährdungslage im Internet, die sich durch eine zunehmende Professionali-sierung der Angreifer und durch immer intelligentere Angriffstechniken auszeichnet. Das BSI als IT-Sicherheitsdienstleister des Bundes engagiert sich vor diesem Hintergrund in einer Reihe von Projekten für die Internet- und Informationssicherheit. Anti-Botnetz-Initiative Auf dem Messestand B 46 in Halle 11 stellt das BSI die Anti-Bot-Netz-Initiative vor, die das Amt gemeinsam mit dem eco Verband der deutschen Internetwirtschaft umsetzt. Im Rahmen der Initiative werden künftig Kunden der teilnehmenden Internet Service Provider, deren PC ohne ihr Wissen Teil eines Bot-Netzes wurde, von ihrem Provider hierüber informiert und erhalten zugleich kompetente Unterstützung bei Beseitigung der Schadsoftware. Die Unterstützung erfolgt in gestufter Form: Zunächst kann der betroffene Kunde eine Webseite besuchen, auf der er Informationen und Hilfsmittel zur Selbsthilfe zur Verfügung gestellt bekommt. Die zweite Stufe des Unterstützungsangebots stellt ein anbieterübergreifendes Beratungszentrum dar, das Kunden mit weitergehendem Beratungsbedarf telefonisch durch die erforderlichen Schritte zur Beseitigung des Schadprogramms sowie zur nachhaltigen Absicherung des PCs führt. Das BSI bringt sein technisches Know-how in die Realisierung des Beratungsangebots ein. DNSSEC: Sicherheitserweiterungen im Domain Name System Zusammen mit der DENIC eG und dem eco Verband der deutschen Internetwirtschaft betreibt das BSI eine Initiative zur Einführung von Sicherheitserweiterungen im Domain Name System (DNS). Angriffe auf das DNS, das für die Auflösung von Domain-Namen in IP-Adressen verantwortlich ist, sind besonders kritisch: Sie führen zu einer Verfälschung von Daten und leiten den Anwender auf betrügerische Seiten um. Zur Steigerung der Sicherheit setzt sich das BSI für die Protokoll-erweiterung DNSSEC ein, um DNS-Einträge kryptographisch zu signieren. Auf diese Weise werden nicht nur bekannte Sicherheitslücken geschlossen, der Empfänger kann auch eine Echtheits-prüfung der Einträge vornehmen. Mehr Online-Sicherheit durch neuen Personalausweis Einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der
Internet-Sicherheit wird der neue Personalausweis leisten, der zum Sensibilisierung der Verbraucher Das Web-Portal www.bsi-fuer-buerger.de gibt herstellerneutral und in leicht verständlicher Sprache Tipps zum sicheren Umgang mit PC und Internet. Unter www.buerger-cert.de betreibt das BSI einen kostenlosen Warn- und Informationsdienst für Bürger sowie kleine Unternehmen. In technischen Warnungen informiert das Bürger-CERT (Computer Emergency Response Team) über aktuelle Sicherheitslücken und Schadsoftware. Der Bürger-CERT Newsletter "Sicher • Informiert" berichtet alle zwei Wochen über Wissenswertes und Tipps zur Computersicherheit. Darüber hinaus engagiert sich das BSI in verschiedenen Initiativen wie "Deutschland sicher im Netz e.V." oder "klicksafe", um Verbraucher für die Belange der Internet- und Informationssicherheit zu sensibilisieren. (BSI: ma) |
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