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"PDF/A-2 ready"-Lösungen: "PDF/A-2" ist ein zentrales Thema auf der PDF/A-Konferenz in Rom In PDF/A-2 werden Digitale Signaturen nun gemäß dem PadES-Standard eingebunden und verwendet (
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Darüber hinaus präsentieren einige Anbieter innerhalb der
Ausstellung ihre ersten "PDF/A-2 ready"-Lösungen.
Die PDF/A-Konferenz findet vom 29. September bis Bereits Ende 2005 hat das ISO-Komitee ISO TC 171 das Format PDF/A-1 als internationalen Standard ISO 19005-1 für die Langzeitarchivierung veröffentlicht. Vor allem die Bereiche Verwaltung, Archive, Bibliotheken und Verlage, Banken und Versicherungen sowie die Industrie profitieren von PDF/A, da sie digitale Dokumente mit diesem Standard dauerhaft archivieren können. Im Sommer dieses Jahres wurde die Arbeit am zweiten Normteil, PDF/A-2, aus technischer Sicht abgeschlossen. Mit dessen Veröffentlichung ist Anfang 2011 zu rechnen. Während PDF/A-1 auf dem PDF-Format Version 1.4 basiert, kann PDF/A-2, das dann auf dem eigenständigen ISO-Standard 32000-1 basiert, Funktionen nutzen, die erst mit PDF in der Version 1.7 verfügbar wurden. Dazu gehören unter anderem folgende Neuerungen: · JPEG2000 Bildkompression Die Aufnahme des leistungsfähigen Kompressionsverfahrens JPEG2000 ist unter anderem für gescannte Dokumente interessant, da sich hiermit höhere Kompressionsraten bei besserer Qualität erzielen lassen als mit dem älteren JPEG-Format. Weiterhin bietet JPEG2000 auch eine verlustfreie Kompressionsstufe an. · Eingebettete PDF/A-Dateien via Collections Die Collections werden in Acrobat "Portfolios" genannt. Mit dieser Funktion kann der Anwender mehrere Dateien in einem "Container-PDF" vereinen. Mit PDF/A-2 lassen sich nun PDF/A-Collections aus mehreren PDF/A-Dateien zusammenstellen. Andere Dateiformate als PDF/A sind in diesen Collections explizit nicht zulässig. Ein gutes Anwendungsbeispiel ist etwa die Archivierung von E-Mails samt Attachments in einer PDF/A-Collection. · Digitale Signaturen Bereits PDF/A-1 ermöglicht die Verwendung von elektronischen Signaturen. In PDF/A-2 werden die Signaturen nun gemäß dem PadES-Standard, den das European Telecommunications Standards Institute herausgegeben hat, eingebunden und verwendet. Bei PAdES (PDF Advanced Electronic Signatures) handelt es sich um einen Satz von Einschränkungen und Erweiterungen zum PDF-Standard gemäß ISO 32000-1. "PDF/A-2 bietet darüber hinaus noch weitere Neuerungen wie beispielsweise die erweiterte Darstellung von Transparenzen, die Unterstützung von PDF-Layern, die direkte Einbindung von OpenType-Schriften und zusätzliche Möglichkeiten bei der Verwendung von Metadaten," fasst Olaf Drümmer, Vorstandsmitglied des PDF/A Competence Center, zusammen. "Inwieweit diese einen Umstieg auf den neuen Normteil rechtfertigen, sollten Anwender individuell beurteilen." (PDF/A Competence Center: ma) |
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