Rubrik: Markt/Unternehmen

Juniper Networks eröffnet Zentrum zur Untersuchung von Bedrohungen im Mobilbereich

Die Ergebnisse zeigen einen Anstieg von Malware um 250 Prozent im letzten Jahr

(29.10.10) - Juniper Networks, Inc. (NYSE: JNPR) kündigte die Eröffnung ihres "Juniper Global Threat Centers" an. Mit diesem neueröffneten Zentrum will Juniper rund um die Uhr weltweites Monitoring von Bedrohungen der mobilen Sicherheit von Endverbrauchern und Unternehmen bieten. Das Center hat seinen Sitz in Columbus/Ohio in den USA und beschäftigt sich ausschließlich mit der Nachverfolgung, Beantwortung und der Abwehr von Angriffen, wie Viren, Spyware und anderen Bedrohungen für die persönlichen, beruflichen und sensiblen Informationen von Konsumenten, auf mobilen Geräten.

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Mobilgeräte sind zunehmend ein einfacher Weg, um sich mit Firmennetzwerken zu verbinden und das unabhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort. Genauso leicht setzt man aber auch Unternehmen Malware, Ausbeutungen, und dem Verlust und Diebstahl aus, was zunehmend eine signifikante Gefahr für diejenigen Mitarbeiter bedeutet, die häufig unterwegs sind. Tatsächlich zeigt die von Juniper Networks geführte Studie, dass 80 Prozent der Nutzer sich ohne das Wissen oder die Erlaubnis ihrer Arbeitgeber Zugang zum Firmennetzwerk verschaffen und bei 59 Prozent geschieht dies täglich. Dem Endanwender geht es nicht besser - er benutzt sein Smartphone zum Online Banking und speichert persönliche Informationen wie Kontonummer und Passwörter ab und so können genau diese sensiblen Daten in die falschen Hände fallen.

In der ersten Hälfte von 2011 wird das Juniper Global Threat Center seinen Bericht "State of Mobile Security 2010" veröffentlichen, eine Zusammenfassung, die den Stand der mobilen Sicherheit analysiert.

Einige der vorläufigen Schlüsselergebnisse sind:

·         Die Analyse der Android-Applikationen ergibt, dass eine von 20 Applikationen nach erfragter Erlaubnis ohne Kenntnis der Endnutzer einen Anruf absetzen kann.

·         Ein Fortune 15-Unternehmen hat entdeckt, dass 5 Prozent der 25.000 Mobilgeräte mit Malware infiziert waren.

·         Malware ist von 2009 auf 2010 um 250 Prozent angestiegen.

·         61 Prozent aller gemeldeten Infizierungen von Smartphones sind auf Spyware zurückzuführen, die die Kommunikation auf dem Mobilgerät überwacht.

·         17 Prozent aller gemeldeten Infizierungen sind Textnachrichten-Trojaner, die zusätzliche Kosten für den Endnutzer verursachen.

"Viele Menschen nutzen ihre Smartphones, um auf Arbeitsdateien zu zugreifen, persönliche Informationen zu speichern, Online Banking abzuwickeln und Anwendungen herunter zu laden", sagt Daniel V. Hoffmann, Chief Mobile Security Evangelist bei Juniper Networks. "Während nahezu alle PCs mit eingebauten Sicherheitsfunktionen geliefert werden, werden fast alle Smartphones ohne Schutzfunktionen verkauft und sind somit auch für geringe Angriffe anfällig. Das Juniper Global Threat Center identifiziert, überwacht und antwortet auf entstehende Bedrohungen für Mobilgeräte und stellt so sicher, dass die Kunden von Juniper ein hohes Maß an Schutz auf ihren Geräten erhalten." (Juniper: ma)

 

 

 

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