Rubrik: Markt/Unternehmen

IT-Sicherheit: BSI und DsiN stellen ihre Angebote auf dem Präventionstag vor

Schwerpunktthemen: Soziale Netzwerke,  E-Commerce und Bot-Netze

(31.05.11) - Mit einem Gemeinschaftsstand werden das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Verein Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) beim 16. Deutschen Präventionstag noch bis zum 31. Mai 2011 in Oldenburg vertreten sein.

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Der Deutsche Präventionstag ist ein Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Da sich das Internet zunehmend auch zu einem Betätigungsfeld für kriminelle Handlungen entwickelt, und Nutzer immer neuen Gefahren im Umgang mit dem World Wide Web ausgesetzt sind, kommt der Prävention auf diesem Gebiet eine ganz besondere Bedeutung zu.

"Angebote, die Bürgern im Bedarfsfall helfen, ihren Computer von Schädlingen zu befreien, sind wichtig. Unser Ziel ist es aber, dass Nutzer präventiv Maßnahmen ergreifen, die ihren PC vor einer Infektion mit Viren oder Trojanischen Pferden schützen", sagt Michael Hange, Präsident des BSI undDsiN-Beiratsmitglied.

"DsiN und BSI bieten Verbrauchern neben konkreten Handlungsempfehlungen auch viele praktische Anwendungen wie die Internetbeschwerdestelle oder das Sicherheitsbarometer, mit dem auch Privatnutzer ihr Sicherheitsbewusstsein beim Umgang mit dem Internet erhöhen können." ergänzt Prof. Dieter Kempf, DsiN-Vorstandsvorsitzender.

Dies ist auch nach wie vor erforderlich, wie die BSI-Bürgerumfrage offenbart:

Bei der Implementierung und Umsetzung von grundlegenden Schutzmaßnahmen besteht Nachholbedarf. Der Einsatz von Virenscannern und die Nutzung einer Personal Firewall sind bei Privatnutzern noch nicht in zufriedenstellendem Maße verbreitet, und auch Sicherheitsupdates für das Betriebssystem oder die genutzten Anwenderprogramme werden unregelmäßig eingespielt. Weniger als die Hälfte der privaten Internetuser nutzen dafür die einfachste Methode, nämlich die automatischen Update-Funktionen der Betriebssysteme und Anwendungen.

63 Prozent der Befragten sind während des Internetsurfens mit Administratorrechten an ihrem PC angemeldet. Die damit verbundenen erweiterten Nutzungsrechte haben jedoch eine gefährliche Kehrseite: Bei Infektionen über das Internet – beispielsweise mit Viren und Würmern - können die Schadsoftware dann genauso umfassend auf das Gerät zugreifen und schwere Schäden anrichten.

Deshalb möchten Deutschland sicher im Netz e.V. und das BSI Internetnutzer nicht nur informieren, sensibilisieren und aufklären, sondern zudem Schutzmaßnahmen etablieren. Die von DsiN umgesetzten Handlungsversprechen  als

nachhaltige Service-Angebote richten sich an Verbraucher, Kinder und Eltern sowie mittel-ständische Unternehmen. Das BSI hat sein erfolgreiches Online-Angebot für Privatnutzer, www.bsi-fuer-buerger.de, überarbeitet. Seit Februar 2011 steht Bürgerinnen und Bürgern ein verbessertes Angebot zur Verfügung, welches ihnen umfassende und leicht verständliche Informationen

zum Thema IT-Sicherheit gibt und ihnen den Schutz ihres Computers erleichtert. (BSI: DsiN: ra)

 

 

 

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