Neues vom Staastrojaner:
Kaspersky berichtet vom "großen Bruder"
des bekannten Backdoor-Trojaners
Trojaner kann nicht nur unter 32-Bit-Versionen von Windows aktiv werden, sondern auch auf 64-Bit-Versionen
(21.10.11)
- Die Kaspersky-Analysten Tillmann Werner und
Stefan Ortloff berichten neue Details zum so genannten
"Staatstrojaner". Nachdem am 11. Oktober 2011 die Analysten von F-Secure über eine eventuelle Installationskomponente des
vom Chaos Computer Club entdeckten Backdoor-Trojaners
schrieben, konnten Werner und Ortloff mit Hilfe des
von F-Secure überlassenen Materials diesen so
genannten "Dropper" genauer analysieren.
Sie sprechen vom "großen Bruder" des bekannten Backdoor-Trojaners, denn die entschlüsselte Datei enthält sogar sechs Komponenten, die jeweils verschiedene Aufgaben erfüllen. Dabei kann der Trojaner nicht nur unter 32-Bit-Versionen von Windows aktiv werden, sondern auch auf 64-Bit-Versionen.
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Und nicht nur Skype steht im
Visier der Malware, wie Tillmann Werner bestätigt: "Die von uns
analysierte Version zeigt, dass es die Software neben Skype
auch auf Web-Browser, verschiedene Instant Messenger
und VoIP-Software wie ICQ, MSN Messenger, VoipBuster und Yahoo! Messenger abgesehen hat."
Alle Komponenten des Backdoor
Trojaners wurden als Rootkit vom Typ R2D2
identifiziert. Die Malware wird von den Kaspersky-Programmen
erkannt und blockiert. (Kaspersky: ra)