Rubrik: Markt/Unternehmen

Management von IT- und Security-Infrastrukturen mit Virtualisierungstechnologien vereinfachen

Collax ist Partnerin im Forschungsprojekt für Sicherheit in virtuellen Umgebungen

(24.10.11) - Die Collax GmbH ist Partnerin des Forschungsprojektes "Virtual IT-Security Architectures" (Visa), das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Ziel des Projektes ist es, das Management von IT- und Security-Infrastrukturen mit Virtualisierungstechnologien zu vereinfachen und Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen zu entwickeln. Weitere Partner im Projekt sind die Decoit GmbH, das Fraunhofer-Institut für sichere Informationstechnologie SIT, die Fachhochschule Dortmund, IT-Security@work sowie Nicta.

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Die IT- und Security-Infrastruktur wird auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen zunehmend komplex. Da diese Unternehmen oftmals nur über sehr begrenzte Ressourcen für Administration und Absicherung ihrer IT-Umgebung verfügen, ist es umso wichtiger, Lösungen anzubieten, die auch mit geringem Aufwand zu beherrschen sind.

Im Rahmen des Projekts "Virtual IT-Security Architectures" (Visa) entwickeln die Projektpartner Collax, Decoit, das Fraunhofer-Institut SIT, die Fachhochschule Dortmund, IT-Security@work sowie Nicta Lösungen, die das Management der IT-Umgebung und der Sicherheitsanwendungen vereinfachen. Die Projektpartner konzipieren diese Sicherheitslösungen als virtuelle Komponenten, so genannte Virtual Security Appliances (VSA). Die Virtualisierung ermöglicht es, leistungsfähige Sicherheitsarchitekturen zu erstellen, die die aktuellen Herausforderungen des Internets besser bewältigen können. Da eine Vielzahl von Hardwarekomponenten unnötig wird, profitieren kleine und mittelständische Unternehmen vom kostengünstigen Einsatz und Betrieb dieser modernen Sicherheitssysteme. Die VSAs erlauben die flexible und schnelle Bereitstellung vieler verschiedener Sicherheitsdienste wie z.B. E-Mail-Security, Firewall, VPN-Gateways, Intrusion Detection Systeme, etc.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Projekt Visa im Rahmen der Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)". Mit dieser Förderung verfolgt das BMBF das Ziel, das technologieorientierte Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich der Spitzenforschung zu stärken und die Umsetzung in industrielle Anwendungen und Produkte nachhaltig zu unterstützen. Das Projekt Visa konnte die Förderkriterien erfüllen. Hierzu zählen Exzellenz, Innovationsgrad und die Lösung aktueller, relevanter Fragestellungen für die Erhaltung der Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen.

Die Collax GmbH wird die Forschungsergebnisse und entwickelten Lösungen in das eigene Lösungsportfolio integrieren, um die Implementierung sowie auch die Nutzung von sicheren, virtualisierten Infrastrukturen für kleine und mittelständische Unternehmen weiter zu vereinfachen. Die Decoit GmbH, Full-Service-Anbieter von der Beratung bis hin zur Entwicklung und Implementierung von IT-Lösungen, übernimmt im Projekt Visa das Projektmanagement und wird die weiterentwickelten Virtualisierungslösungen in den eigenen Kundenprojekten nutzen. Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) beteiligt sich als Kompetenzträger für IT-Security an der Konzeption und Entwicklung der Visa-Lösungen. Ideengeber für das Visa-Projekt ist die Fachhochschule Dortmund. Sie wird im Rahmen dieses Projekts die Testplattform zur Verfügung stellen. Das Beratungsunternehmen IT-Security@Work wird sein Know-how in den Bereichen Datenschutz und IT-Sicherheit einbringen. Der australische Partner Nicta hat ein Framework zur Softwareverteilung und Analyse entwickelt und wird ebenfalls in das Visa-Projekt eingebunden. (Collax: ra)

 

 

 

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