Rubrik: Markt/Unternehmen

Forschungsprojekt AVACS an der Universität Freiburg erhält Förderung für weitere vier Jahre

Deutsche Forschungsgemeinschaft stellt 10 Millionen Euro für die Sicherheit bereit

(02.12.11) - Nach erneuter erfolgreicher Begutachtung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird der vor acht Jahren ins Leben gerufene transregionale Sonderforschungsbereich (SFB/TR 14) "Automatic Verification and Analysis of Complex Systems" (AVACS) für weitere vier Jahre gefördert. Dafür stellt die DFG Mittel in Höhe von 10 Millionen Euro bereit.

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Seit Januar 2004 arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von AVACS daran, Techniken zur mathematisch exakten Verifikation und zur Analyse von sicherheitskritischen eingebetteten Systemen, wie etwa im Transportwesen bei Auto, Eisenbahn und Flugzeug, zu entwickeln. "Fehler in solchen sicherheitskritischen Systemen können Leben gefährden. Daher ist ihre Kontrolle, besser noch ihre Vermeidung besonders wichtig", sagt Prof. Dr. Bernd Becker, stellvertretender Sprecher des Sonderforschungsbereichs und Inhaber des Lehrstuhls für Rechnerarchitektur am Institut für Informatik der Universität Freiburg.

Der Sonderforschungsbereich wird gemeinsam von den Universitäten Freiburg, Oldenburg und Saarbrücken sowie dem Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken getragen. Partner der Forschungsarbeiten ist außerdem die Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik.

Neben Prof. Dr. Becker sind auf Freiburger Seite noch die Informatiker Prof. Dr. Christoph Scholl (Betriebssysteme), Prof. Dr. Bernd Nebel (Künstliche Intelligenz) und Prof. Dr. Andreas Podelski (Softwaretechnik) beteiligt.

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erreicht in allen Hochschulrankings Spitzenplätze. Forschung, Lehre und Weiterbildung haben in Bundeswettbewerben das "Exzellenz"-Siegel erhalten. Mehr als 22.000 Studierende aus über 100 Nationen sind in 160 Studiengängen eingeschrieben. Etwa 5.000 Lehrkräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung engagieren sich. (Universität Freiburg: ma)

 

 

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