Cyber Security weltweit im Blick behalten

"ISG Provider Lens – Cyber Security Solutions and Service Partners 2020"

Axians Deutschland und Schweiz landen als Cyber Security Leader im Spitzenfeld



Der ICT-Systemintegrator und Managed Services Provider Axians ist beim ISG (Information Services Group) Benchmark "Cyber Security Solutions and Service Partners 2020" als Leader eingestuft worden. Die Auszeichnung hat Axians unter anderem für Deutschland und die Schweiz erhalten. Axians bedient in erster Linie über Managed Security Services und Cloud Security Services die Cyber-Security-Belange des Mittelstands und von Konzernen. Die internationale Kooperation von Cyber-Security-Teams der ICT-Marke Axians verschafft den Experten Überblick über weltweite Bedrohungen für Unternehmen. Axians ist einer von wenigen international tätigen Anbietern, der sich in mehreren Ländern im Leader-Quadranten behaupten kann.

ISG stuft solche Unternehmen als Leader in einer Kategorie ein, die sowohl über ein attraktives Produkt- und Serviceangebot als auch eine starke Markt- und Wettbewerbsposition verfügen. Sie sind laut ISG strategische Taktgeber und Meinungsführer im Markt sowie Garanten für Innovationskraft und Stabilität. Axians erhielt die Auszeichnung "Leader" in Deutschland in der Kategorie "Technical Security Services". Das bedeutet, Axians gehört bei Angeboten wie Integration, Wartung und Support von IT-Sicherheitslösungen zu den besonders relevanten Dienstleistern. Auch für "Managed Security Services" ist Axians Leader, also für den Betrieb und die Verwaltung von IT-Sicherheitsinfrastrukturen durch beispielsweise Security Operations Center (SOC). Managed Security Services oder Security as a Service bezeichnet das Auslagern von Cyber-Security-Diensten an professionelle Dienstleister wie Axians. Das bringt wirtschaftliche Vorteile mit sich.

Cyber-Security-Dienste auszulagern, bietet sich insbesondere vor dem Hintergrund an, dass Systeme immer komplexer werden und dadurch schwieriger abzusichern sind, während die Sicherheitsanforderungen wachsen und gleichzeitig ein Mangel an Security-Fachleuten herrscht. Beispiele für Cyber Security Services sind das Erkennen von Sicherheitslücken, das Überwachen von Netzwerken und IT-Systemen, das aktive Bekämpfen von Angriffen sowie das Erkennen und Verhindern von Spam. Weitere Dienstleistungen sind das Durchführen von Cyber-Security- und Penetrationstests, Cyber Security Consulting sowie das Management von Firewalls, Proxies und Network-Detection-and-Response-Lösungen. In der Schweiz ist Axians Leader für "Managed Security Services", in Frankreich für "Technical Security Services" und "Managed Security Services – Large Accounts".

Frank Heuer, Manager ISG Research bei ISG Germany, begründet die Positionierung im Leader-Quadranten so: "Axians verfügt über ein umfangreiches, kundenorientiertes Portfolio und adressiert damit neben Konzernen auch den Mittelstand, eine Zielgruppe mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial. Der Betrieb von SOCs in Deutschland spricht diese Kunden besonders an."

Axians bietet Cyber-Security-Lösungen und Managed Security Services von Standorten in 23 Ländern aus an. Die Cyber-Security-Experten des Threat Intelligence Center Europe analysieren als virtuelles Team europaweit akute Bedrohungen. Ein eigenes Computer Emergency Response Team (CERT) erkennt aktuelle Angriffsszenarien, analysiert diese und gibt Handlungsempfehlungen. "Die Auszeichnung von Axians als Leader in der ISG-Studie bestätigt auch in diesem Jahr wieder unsere lokalen, nationalen und internationalen Kompetenzen als Managed Security Services Provider. Besonders freut mich als Bestätigung für unsere Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass Axians in der Portfolio-Attraktivität direkte Wettbewerber überholt hat und unsere länderübergreifende Cyber-Security-Kooperation zwischen Deutschland und der Schweiz Früchte getragen hat", erklärt Jacques Diaz, CEO von Axians Deutschland.

Alain De Pauw, Leiter der Division Security bei Axians Deutschland, betont den Stellenwert der internationalen Zusammenarbeit in der Cyber Security: "Cyberkriminelle können praktisch von überall aus jedes vernetzte Unternehmen weltweit bedrohen. Mit dem globalen Vinci Energies Netzwerk verfolgen wir deshalb einen länderübergreifenden Cyber-Security-Ansatz, indem wir uns im SOC-Umfeld eng mit unseren Schwestergesellschaften weltweit abstimmen. Das und die erfolgreiche Partnerschaft mit renommierten Anbietern von Sicherheitstechnologien sind Teil unserer Strategie, mit der wir Angriffe auf unsere Kunden erkennen und abwehren – unabhängig davon, wo sie ihren Ursprung haben." (Axians: ra)

eingetragen: 03.10.20
Newsletterlauf: 11.12.20

Axians: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

Gesucht: Innovative Security-Start-ups

CyberArk gibt die Gründung von CyberArk Ventures bekannt. Der globale Investitionsfonds in Höhe von 30 Millionen US-Dollar wird Unternehmen unterstützen, die komplexe Sicherheitsherausforderungen mit innovativen Technologien bewältigen. Beteiligt in CyberArk Ventures sind auch die vier Venture-Capital-Investoren Venrock, YL Ventures, Team8 Capital und Merlin Ventures.

Überwachungs- und Reaktionsfunktionen für Cybersicherheitsvorfälle

C2A Security und die Stefanini Group haben eine Zusammenarbeit angekündigt, um der Automobilindustrie eine robuste Cybersicherheitslösung anbieten zu können. Die Zusammenarbeit bietet Erstausrüstern und ihren Lieferanten sowohl Stefaninis fortschrittliche Security Operations Center (SOC)-Services als auch die Cybersicherheitslösung für den gesamten Fahrzeuglebenszyklus von C2A Security. So soll die Lücke zwischen Produktsicherheit und Sicherheitsüberwachung geschlossen werden.

ReliaQuest übernimmt Digital Shadows

ReliaQuest, US-Anbieterin im Bereich Security Operations und Cybersicherheit, gab die Vereinbarung zur Übernahme von Threat Intelligence-Expertin Digital Shadows für 160 Millionen US-Dollar bekannt. Die umfassende Expertise von ReliaQuest rund um Detection and Response für Cloud-, Netzwerk- und Endpunktumgebungen trifft damit auf das Know-how von Digital Shadows im Bereich Cyber Threat Intelligence (CTI) und Digital Risk Protection (DRP).

BSI und Samsung intensivieren Partnerschaft

Beim Thema sichere mobile Kommunikation (SMK) von Ministerien und Bundesbehörden arbeiten das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) und Samsung zukünftig Hand in Hand: Ein von Samsung entwickeltes Java Card Applet soll – in Kombination mit dem auf dem Galaxy Smartphone verbauten embedded Secure Element (eSE) – die bisher verwendete MicroSD-Karte ersetzen, die gegenwärtig für die Datenverschlüsselung und sichere Datenübertragung genutzt wurde.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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