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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
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Cybersicherheit von industriellen Steuerungssystemen

ICS-Cybersecurity-Expertin TXOne Networks sichert sich 70 Millionen US-Dollar in "Series B"-Finanzierung

Dank stark gestiegener Nachfrage nach Cyber-Schutz von Produktionsabläufen, erhält TXOne Networks stattliche Finanzierung von Investoren



TXOne Networks, Anbieterin von ICS- und Industrial IoT (IIoT)-Sicherheitslösungen, hat mitgeteilt, dass das Unternehmen endgültige Vereinbarungen bezüglich seiner "Series-B"-Finanzierung mit einem Gesamtinvestitionserlös von 70 Millionen US-Dollar getroffen hat. Die jüngste Finanzierung wird genutzt, um die globale Präsenz von TXOne Networks auszubauen und Industriezweige weltweit zukünftig noch besser gegen komplexe und unberechenbare Bedrohungen der Cybersicherheit von industriellen Steuerungssystemen (ICS) zu verteidigen.

Die neue Finanzierungsrunde wurde angeführt von den Investoren: TGVest Capital (20 Millionen US-Dollar) unter Beteiligung von KAiA Capital, CDIB Capital Group, CDIB-Innolux L.P., MediaTek, Ta Ya Electric Wire & Cable, Ta Ya Venture Capital, Simplo Technology Group, CHT Security Corporation und Ash Tower Limited, sowie von Steven Pan, dem Leiter der Silks Hotel Group und Chun-I Wu, dem Leiter der TAYIH Group. TXOne Networks hat im August 2021 eine "Series A"-Finanzierungsrunde abgeschlossen, und führende Investoren dieser Runde — JAFCO Asia und Jade Stone Jinghua Limited Partnership Fund — haben ihre Investition in der Series B erhöht.

"Es ist für Produktionsunternehmen und kritische Infrastrukturnetze weltweit jetzt wichtiger denn je, sich um Cybersicherheit zu kümmern", so DC Cheng, Vorsitzender von TGVest Capital. "TXOne ist ein Vorreiter und dank der einzigartigen Technologien und Lösungen, die sie entwickelt haben, gut aufgestellt, um die wachsende Nachfrage zu nutzen und Unternehmen vor möglichen Schäden durch Cyberangriffe zu schützen. Wir bei TGVest teilen die Vision von TXOne, ein weltweit führender Anbieter für Cybersicherheit im Bereich Operation Technology (OT) zu werden. Die von uns getätigten Investitionen zeigen, wie stolz wir sind, mit dem TXOne Team eine Partnerschaft geschlossen zu haben, um dieses Ziel zu erreichen."

Laut dem jüngsten Bericht von MarketsandMarkets wird der Markt für ICS-Cybersicherheit bis 2027 auf 32,4 Milliarden US-Dollar anwachsen. Nicht nur hochspezialisierte Fertigungsbetriebe und die Halbleiterbranche, sondern auch Regierungen und kritische IT-Infrastrukturen sind zu Zielen von Hackern geworden. Die Schwachstellen von industriellen Steuerungssystemen werden jetzt häufiger angegriffen. Dies führt zu Produktionsunterbrechungen, Schäden an Fertigungsanlagen weltweit und in manchen Fällen zu Bedrohungen von Menschenleben und der nationalen Sicherheit.

Als weltweiter Vorreiter bei der Anwendung des "Zero Trust Cybersecurity"-Ansatzes zum Schutz der Integrität und Produktivität kritischer Anlagen in OT-Umgebungen, verfügt TXOne Networks über die neuesten Lösungen, um den Anforderungen der Unternehmen nachzukommen: Cyberangriffe zu verhindern, auf sich ständig wandelnde Bedrohungen zu reagieren und den Betrieb aufrechtzuerhalten. TXOne Networks wurde vom CRN Magazin 2022 in der Kategorie Sicherheit als aufstrebender Anbieter genannt.

Das Unternehmen verfügt über eine breite Kundenbasis, darunter Großunternehmen und internationale Konzerne sowie Anbieter kompletter Lieferketten in zahlreichen Branchen wie Halbleiter, Medizin und Pharmazie, Automobil, Luft- und Raumfahrt, intelligente Fertigung, Lebensmittelverarbeitung, öffentliche Verkehrsmittel und kritische elektrische Infrastrukturen. Der Anstieg der Nachfrage im Bereich Cybersicherheit hat dazu beigetragen, dass der Umsatz von TXOne Networks in der ersten Jahreshälfte 2022 um 107 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Die Zahl der Beschäftigten bei TXOne Networks in Europa und den USA ist um 67 Prozent gestiegen und der Trend hält weiterhin an. Die Gesamtzahl der Mitarbeitenden in Asien, Europa und den USA wird sich bis Ende des Jahres voraussichtlich verdoppeln.

"Mit dem Anstieg von Cyberangriffen hat die "Zero-Trust"-Ära für OT-Netzwerke begonnen. Die äußerst anpassungsfähigen OT-nativen Cybersicherheitslösungen für ICS von TXOne Networks haben gezeigt, dass sie führend bei der Bekämpfung bekannter und unbekannter Cyberbedrohungen von Unternehmen sind. Außerdem erfüllen sie rechtliche Anforderungen und verbessern die Wettbewerbsfähigkeit", so Dr. Terence Liu, TXOne Networks Chief Executive Officer. "Diese ungewöhnlich kapitalträchtige Series B-Finanzierungsrunde zeigt, dass der Markt an TXOne Networks glaubt. Wir haben das Vertrauen der Investoren in unsere innovativen Technologien und Produkte sowie unser tolles Operations Team gewonnen und übersteigen damit die Erwartungen. Wir werden unsere weltweite Präsenz weiter ausbauen, exzellente Fachkräfte einstellen und die weltweit größte OT-Zero-Trust basierte Cybersicherheitsplattform schaffen." (TXOne Networks: ra)

eingetragen: 19.08.22
Newsletterlauf: 20.10.22

TXOne Networks: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

Meilenstein in der Entwicklung von Arctic Wolf

Arctic Wolf, Unternehmen im Bereich Security Operations, gibt den Abschluss ihrer Wandelanleihe im Gesamtwert von 401 Millionen Dollar bekannt. Geleitet wurden die Verhandlungen von Owl Rock, einer Abteilung von Blue Owl Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren einschließlich Viking Global Investors, dem Ontario Teachers' Pension Plan und Neuberger Berman, LLC.

Ein deutlich erweitertes Vertriebsgebiet

Die Infinigate Group, europäischer Value-Added Distributor (VAD) für Cybersecurity-Lösungen, gab die Übernahme des im Mittleren Osten marktführenden VAD Starlink bekannt. Der in Dubai beheimatete Distributor ist in den Bereichen Cybersecurity, sowie sichere Cloud- und Netzwerklösungen der Branchenprimus in der Region Mittlerer Osten und Afrika (MEA).

Cyber-Restrisiken auslagern können

Die Nachrichten über Cyber-Attacken sind mittlerweile allgegenwärtig und haben auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu einer Sensibilisierung für den Bereich Informationssicherheit beigetragen. In vielen Fällen reagieren Unternehmen mit einem hohen Maß an technischen IT-Sicherheitsmaßnahmen – ohne jedoch die eigentlichen Risiken und deren Auswirkungen auf das Unternehmen zu kennen.

vxIntel-Team wird Teil der Arctic Wolf Labs

Arctic Wolf, Anbieterin von Security Operations, gibt die Übernahme von vxlntel, Anbieterin von Cyber Threat Intelligence bekannt. Die Malware Intelligence Plattform von vxIntel analysiert derzeit über 500.000 Dateien pro Tag und über 10 Terabyte Daten pro Monat aus über 100 globalen Datenquellen. Der enorme Umfang der Plattform hat dazu beigetragen, dass das Unternehmen eine der größten Malware-Datenbanken der Welt aufgebaut und sich zu einer wichtigen Threat-Intelligence-Quelle für Organisationen, Regierungsbehörden und führenden Cybersicherheitsunternehmen auf der ganzen Welt entwickelt hat.

Daten schützen und Business Continuity absichern

Rubrik, Unternehmen für Zero Trust Data Security, gibt die Überschreitung seines jährlich wiederkehrenden Umsatzes (ARR) aus Software-Abonnements von bisher 400 Millionen USD bekannt – im Jahresvergleich stieg dieser um über 100 Prozent. Zudem hat Rubrik eine Netto-Dollar-Bindungsrate von mehr als 140 Prozent erreicht – ein Zeichen für die starke Bindung und das Wachstum von Rubrik.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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