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Technikprognosen von SolarWinds für 2020


Egal, ob es um Spear-Phishing, Malware oder Ransomware geht: Kriminelle finden neue Wege, Unternehmen anzugreifen und ihre Sicherheit zu gefährden
Im Wandel: Führungskräfte in technologiegestützten Branchen



Führungskräfte arbeiten heute in einer service-dominierten Welt. Die Tage der IT-Investitionsausgaben gehören der Vergangenheit an. Entscheidungen werden nicht mehr im Hinblick auf Jahre oder Quartale getroffen, sondern basierend auf einer schnellen Anpassungsfähigkeit, durch die Führungskräfte in modernen Geschäftsumgebungen wettbewerbsfähig bleiben.

Infolgedessen verändert sich die Zusammenstellung von Führungsriegen. Es gibt immer weniger Vorstandsetagen, in denen ältere Führungskräfte das Sagen haben. Denn zur Führungskompetenz gehören mehr und mehr auch das Know-how und die Fertigkeiten, die für den Erfolg in den heutigen technologiegestützten Branchen so unerlässlich sind. Während sich Führungskräfte 2020 und darüber hinaus weiterentwickeln werden, können wir davon ausgehen, dass Führungsebenen und IT-Abteilungen einander stärker annähern werden, um einen Grundkonsens zu finden und die Organisation erfolgreich zu modernisieren, zu digitalisieren und zu transformieren.

In der Vergangenheit redeten Technikexperten und Führungskräfte oft aneinander vorbei. Durch diesen Mangel an Verständnis ist eine zusätzliche Komplexität hinzugekommen, was wiederum für Unternehmen mit dem Wunsch, sich zu modernisieren, zu kostspieligen Missverständnissen geführt hat. Führungsetagen, die sich weiterentwickelt haben, erkennen diese Herausforderung und begreifen sie als Chance, die Sprachbarriere zwischen IT und Führungskräften abzubauen.

Solche Führungskräfte suchen nach Mentoring-Möglichkeiten mit Technikexperten, um letztlich Technologien optimaler für ihr Geschäft einsetzen zu können. Die Umgestaltung des Dialogs mit der IT-Abteilung bedeutet, dass die Führungsebene den technischen Jargon nicht mehr analysieren und übertragen muss. Und so kann eine effektive Zusammenarbeit in Richtung eines gemeinsamen Ziels entstehen: der Verbesserung der Unternehmensleistung.
(Autor: Leon Adato, Head Geek, SolarWinds)

Mit IT-Betriebsmanagement Silos aufbrechen
Multi-Cloud und Multi-Premises werden auch 2020 die IT-Realität dominieren. Die allgegenwärtige, abteilungsübergreifende Nutzung von IT in Unternehmen erfordert zwingend eine Auflösung von Silos. Technikexperten aus unterschiedlichen Teams müssen zusammenarbeiten, um Unternehmensziele wie Produktivität und Leistung zu unterstützen. Hinzu kommt die Schwierigkeit der Verwaltung extrem verteilter umgebungsübergreifender Anwendungen und Infrastrukturen.

Technikexperten werden der Ausbreitung der unterschiedlichsten Tools verschiedenster Anbieter überdrüssig und streben stattdessen integrierte Lösungen an, mit denen sie Umgebungen innerhalb ihrer Firewall sowie als Hybrid- und Public-Cloud-Umgebungen verwalten können. Um moderne Multi-Cloud- und Multi-Premises-Architekturen zu unterstützen, müssen Einblicke zentralisiert werden mit einer integrierten Ansicht, die Abhängigkeiten und Beziehungen zwischen Anwendungen und der Infrastruktur, von der sie abhängen, aufzeigt. Nur dann können Technikexperten nicht nur die Leistungsmessdaten über das gesamte Unternehmen hinweg verstehen, sondern auch eine gemeinsame IT-Sprache sprechen und ehemals isolierte Funktionen zusammenführen.
Autor: Sacha Dawes, Director, Product Marketing, SolarWinds)

APM zum ersten Mal seit 30 Jahren
Obwohl es Application Performance Management (APM)-Tools seit den 1990er Jahren gibt, zählen sie immer noch zu den meistunterschätzten Programmen in der Technologiebranche. 2020 wird sich dies ändern. Unternehmen setzen die Hybrid Cloud ein und nutzen dabei dynamische Technologien zur Erstellung neuer Anwendungsfunktionen. Diese Änderungen bei der Anwendungsbereitstellung bieten tagtäglich mehr Flexibilität, Agilität und Skalierbarkeit. Gleichzeitig machen sie jedoch traditionelle Überwachungstechniken schwieriger manchmal unmöglich, während das Unternehmen gleichzeitig sogar mehr Leistung erwartet.

Wir stehen in Sachen APM vor einem Scheideweg. Und 2020 haben wir die seltene Chance, mit aktuellen technischen Veränderungen Schritt zu halten und die Kontrolle über die Überwachung der Anwendungsbereitstellung zurückzugewinnen. Technikexperten werden sich allein auf die Infrastrukturleistung konzentrieren, um mit erweiterten Erfolgskennzahlen auch die echten Erfahrungen der Endbenutzer mit einzubeziehen. Für viele Techniker beginnt dieser Prozess mit einem einfachen Perspektivenwechsel: Es geht darum, wie ein Endanwender zu denken, um wie ein weiser Administrator zu überwachen. Wenn die Einführung der APM-Grundsätze erneut in den Vordergrund gerückt wird, bietet dies Unternehmen einen Lichtblick: Innovationsfreiheit. Sowie die Möglichkeit, fruchtbare Gespräche mit dem CIO zu führen Gespräche, in denen Technikexperten die Geschäftsführung über neue Wege, Kunden glücklich zu machen, aufklären können.

Kundenorientierung und Endbenutzererlebnisse werden für Unternehmen im kommenden Jahr (und darüber hinaus) weiterhin Priorität haben. Dabei werden die Unternehmen APM-Tools einsetzen, um sich weiterzuentwickeln, innovationsfähig zu sein und umfassendere Unternehmensziele zu erreichen was letztlich zu einer besseren Umsetzung und der entsprechenden Qualifikation führt.
(Autor: Patrick Hubbard, Head Geek, SolarWinds)

Schluss mit gegenseitigen Schuldzuweisungen beim Thema Sicherheit mit MSSPs
Der nächste Schritt bei der Einführung verwalteter Dienste oder eines MSP-Anbieters besteht 2020 darin, einen MSSP (Managed Security Services Provider, Anbieter für verwaltete Sicherheitsdienste) hinzuzuziehen. MSSPs sind besonders geeignet für Unternehmen mit knappem Budget, wenigen Mitarbeitern oder geringen Ressourcen zur Aufrechterhaltung einer effektiven Cybersicherheit. Der Einsatz eines MSSP macht Schluss mit den gegenseitigen internen Schuldzuweisungen, auch unter Technikexperten, und verschiebt die Verantwortung im Fall von Datensicherheitsnotfällen.

2019 kam es zu nie dagewesenen Krisenfällen im Bereich der Cybersicherheit: Von Datenschutzverletzungen bei Capital One, über Ransomware-Angriffe auf Krankenhäuser und Regierungsstellen bis hin zu Angriffen auf die Lieferkette bei Asus und vieles mehr. Im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass jede Organisation anfällig für Angriffe sein kann. Das macht es umso wichtiger, dass Unternehmen Verantwortung übernehmen. Wenn etwas schief geht, können es sich Unternehmen nicht leisten, sich gegenseitig die Schuld für ihre Sicherheitsfehler zuzuschieben. Und hier kommt ein MSSP ins Spiel.

Für das Outsourcing der Verantwortung für die Cybersicherheit an einen MSSP gibt es viele gute Gründe. Hierzu gehören etwa der Fokus speziell auf Sicherheit, Zugriff auf ausgebildetes Personal rund um die Uhr, Zugang zu Tools, die normalerweise teurer sind als andere IT-Lösungen, sowie die Flexibilität, spezialisierte Dienste in Anspruch zu nehmen, um Compliance-Vorschriften einzuhalten. Aus diesen Gründen werden wir auch 2020 beobachten können, dass mehr und mehr Unternehmen MSSPs einbeziehen. Diejenigen, die am meisten von MSSPs profitieren werden, sind Unternehmen, die, wenn etwas schiefläuft, mehr Verantwortung für ihre Datensicherheit übernehmen und nicht nach einem Sündenbock suchen.
(Autor: Sascha Giese, Head Geek, SolarWinds)

Zurück zu den Wurzeln: Notfälle durch gute Cyberhygiene vermeiden
Egal, ob es um Spear-Phishing, Malware oder Ransomware geht: Kriminelle finden neue Wege, Unternehmen anzugreifen und ihre Sicherheit zu gefährden. 2020 werden Unternehmen erkennen, dass es, um diese Bedrohungen abzuwehren und Schwachstellen wie einfach erreichbare Ziele zu vermeiden, notwendig ist, Best Practices für gute Cyberhygiene ebenso Priorität zu geben wie Schulungen für alle von Berufseinsteigern bis hin zu Führungskräften der obersten Ebene. Hierzu gehören einfache Best Practices für Mitarbeiter, von der Nutzung von Passwort-Managern und Tools zur Vermeidung von Kontoübernahmen über das Befolgen der 3-2-1-Backup-Regel (drei Kopien eines Datensatzes in zwei unterschiedlichen Formaten und eine Kopie muss offsite gespeichert werden) hin zu wichtigen Endbenutzerschulungen, um Ransomware und Phishing-Angriffe zu vermeiden.

Im kommenden Jahr rechne ich auch mit einer Weiterentwicklung, was unsere Einstellung zur Cybersicherheit angeht: weg von einem eher auf Hardwaresicherheit ausgelegten Ansatz und hin zu einem umfassenderen Fokus auf die digitale Sicherheit. So kann auch das riesige Volumen an persönlichen Daten berücksichtigt werden, das online existiert und möglicherweise gehackt oder anderweitig gefährdet werden könnte. Es lässt sich bereits feststellen, dass beim Thema Sicherheit und dem Blick von Technikexperten auf diese sich verändernde Landschaft sicherheitsbasierte Kompetenzen mehr und mehr im Mittelpunkt stehen. Der aktuelle SolarWinds IT Trends Report 2019: Skills for Tech Pros of Tomorrow (Das Know-how der Technikexperten von morgen) zeigte, dass 54 Prozent der Teilnehmer in den nächsten drei bis fünf Jahren planen ihre Fähigkeiten in puncto Sicherheitsmanagement auszuweiten.

Hacker, Viren und intelligente Malware sind Teil der feindseligen Cybersicherheitslandschaft von heute. Durch gute Cyberhygiene können sich Unternehmen besser auf solche Sicherheitsbedrohungen vorbereiten und sie entsprechend verhindern.
(Autor: Thomas LaRock, Head Geek, SolarWinds: ra)

2020: Am 5G-Scheideweg
2020 wird einen entscheidenden Wendepunkt darstellen, während Chiphersteller und Internet Service Provider (ISP) gleichermaßen dem Pfad zu einer breit angelegten 5G-Einführung folgen. Wir werden bestimmte Auswirkungen auf die Gesellschaft feststellen, wie etwa verbesserte Anwendungsleistung und die Ermöglichung neuer Technologien für IoT. Gleichzeitig können wir davon ausgehen, dass führende ISP-Unternehmen wie Time Warner ihr Portfolio radikal umstellen werden, während Telekommunikationsfirmen wie Verizon weiterhin in 5G-Ausstattung investieren werden.

5G ist im Kommen. Und auch wenn es den Anschein haben mag, die nächste Generation drahtloser Technologie brächte nichts außer Geschwindigkeit, Reaktionsschnelligkeit und die notwendige Reichweite, um die volle Funktionsfähigkeit aufkommender Technologietrends freizusetzen, wird sie auch nie dagewesene Problembereiche mit sich bringen, für die es aktuell keine Lösung gibt.

2019 brachten Smartphone-Hersteller wie Samsung und ZTE 5G-Handsets auf den Markt. Benutzer konnten jedoch nur an der Oberfläche des Potenzials von 5G kratzen, denn Telekommunikationsunternehmen und Netzwerkfirmen bauen noch immer an der Infrastruktur, um die umfassendere Abdeckung dieser Technologie der nächsten Generation zu unterstützen. Verbraucher, die Anwendungen auf einem "5G light"-Netzwerk (wie das 5Ge-Netzwerk von AT&T) ausführen, erleben unter Umständen stockende Konnektivitätswechsel zwischen unterschiedlichen Geschwindigkeiten, was zu geringerer oder unberechenbarer Leistung für Apps führt, die ausgehend von umfassend verfügbaren Netzwerken mit hoher Leistung entwickelt wurden. Gleichzeitig werden Überwachungsanwendungen, die in zunehmend fragmentierten Netzwerken ausgeführt werden, noch wichtiger, weshalb Entwickler Anwendungen für alle Konnektivitätsgeschwindigkeiten optimieren müssen. Die Möglichkeit zur Messung der Netzwerkleistung muss ebenfalls gegeben sein, damit weitere Markteinführungen von 5G-Infrastrukturen die Latenzerwartungen erfüllen.
(Autor: Patrick Hubbard, Head Geek, SolarWinds)

Unternehmen orientieren sich an Smart City
Beim digitalen Wandel gibt es Parallelen zwischen Smart Citys und Unternehmen. Sowohl intelligente Städte als auch innovative Unternehmen nutzen Technologien als Motor des Wandels. Angesichts der steigenden Nachfrage nach digitalen Erlebnissen im Jahr 2020 werden Unternehmen begreifen, dass es von einer Smart City noch mehr zu lernen gibt.

Smart Citys setzen Technologien ein, um Dienste effektiver bereitzustellen und letztlich den Bürgern ein besseres Lebensumfeld zu bieten. Dasselbe gilt für Unternehmen, die versuchen, die Lieferkette ihrer Kunden zu entwirren oder dafür zu sorgen, dass eine technische Anlage effizienter läuft. Städte stehen aber ebenfalls vor den Herausforderungen der Komplexität, alternder benutzerdefinierter Anwendungen, überfälliger Infrastruktur-Upgrades also allem, womit etablierte Unternehmen zu tun haben, und vieles mehr. Manche argumentieren jedoch, eine Smart City wandelt sich bereits schneller als ein Unternehmen, führt Smart-City-Mobilitätslösungen ein, von denen die Bürger profitieren, und entwickelt privat-öffentliche Partnerschaften, um Innovationen voranzubringen. Smart Citys lernen hinzu und machen letztlich Fortschritte in Bereichen, die Unternehmen gerne angehen möchten. Die Untersuchungen, Experimente, Daten und Best Practices, die durch diese Anstrengungen im Bereich Smart City entstehen, können sehr hilfreich sein, wenn Unternehmen ihren Kurs für eine Unternehmenstransformation und technologische Modernisierung festlegen.
(Autor: Patrick Hubbard, Head Geek, SolarWinds)
(SolarWinds: ra)

eingetragen: 17.12.19
Newsletterlauf: 06.02.20

SolarWinds: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

Cyberkriminalität kennt keine Landesgrenzen

Nach eingehender Prüfung ist das Kaspersky Industrial Systems Emergency Response Team (ICS CERT) nun offiziell Mitglied des globalen Forums für Incident Response- und Sicherheitsteams ("First"). Bei "First" handelt es sich um eine führende internationale technische Gruppe von 540 staatlich und privat akkreditierten CERTs (Computer Security Incident Response Teams). Im Rahmen der Mitgliedschaft wird Kaspersky ihr Fachwissen teilen und mit der großen IT-Sicherheitsgemeinschaft zusammenarbeiten, um gemeinsam die Welt sicherer zu machen. Kaspersky sieht Kooperation und eine vertrauenswürdige Gemeinschaft als den effektivsten Weg zur Bewältigung globaler Herausforderungen im Bereich digitaler Sicherheit. Daher möchte der Cybersicherheitsexperte den Informationsaustausch mit anderen Akteuren weltweit in diesem Bereich weiter intensivieren, um gemeinsam Cyberbedrohungen entgegenzutreten. Gerade im industriellen Umfeld, das oftmals mit kritischen Infrastrukturen einhergeht, ist eine internationale Zusammenarbeit unerlässlich. Die "First"-Mitgliedschaft erlaubt es dem ICS CERT von Kaspersky unter anderem die Kommunikation mit den weltweit besten Incident-Response-Teams zu beschleunigen sowie Ideen und Best Practices auszutauschen.

Einbindung von CyberLynx ins Acronis-Portfolio

Acronis gab die Übernahme von CyberLynx bekannt. Dieser Cyber Security-Berater hat seinen Hauptsitz in Israel und Niederlassungen in Großbritannien, Luxemburg und in der Schweiz. Dies ist die dritte Übernahme von Acronis in diesem Jahr, die damit das Wachstum des Unternehmens beschleunigt. Als Premium-Anbieter für Sicherheitsaudits, Penetrationstests und proprietäre Schulungslösungen genießt CyberLynx eine weltweite Präsenz beim Kunden, die auf innovativer technischer Expertise und starken Verbindungen mit führenden Forensikanbietern fundiert. Die Einbindung dieser Möglichkeiten in das Acronis Portfolio ist ein weiterer Schritt zu dem Ziel, erstklassige Cyber Protection für Unternehmen auf der ganzen Welt anzubieten. "Die Übernahme von CyberLynx demonstriert das Engagement von Acronis, die Expertise im Bereich Cyber Security zu verstärken", sagte Frank Dickson von IDC. "Durch die Bereitstellung von integrierten Angeboten für Cyber Security und Data Protection vereinfacht Acronis die Implementierung von Cyber Security und verbessert die Resilienz der IT. Die Übernahme von CyberLynx stärkt das Services-Angebot von Acronis und schafft weitere Möglichkeiten, die Sicherheitslage der Kunden als aktiver Partner mit Schulungen und Beratungslösungen zu verbessern."

IT-Beratungsunternehmen Materna feiert 40-jähriges Jubiläum

IT-Beratungsunternehmen Materna feiert 40-jähriges Jubiläum

Die Computer-Industrie erlebte in den frühen 1980er Jahren ihre Blüte: Erst eroberte der Commodore C64 die Haushalte, dann wurde der IBM PC vorgestellt und später setzte der Apple Macintosh neue Maßstäbe mit seiner grafischen Oberfläche. Zu dieser Zeit, genauer Ende November 1980, gründeten Dr. Winfried Materna und Helmut an de Meulen ihr IT-Unternehmen in Dortmund, die heutige Materna Information & Communications SE. Materna ist als Zwei-Mann-Unternehmen gestartet. Heute arbeiten mehr als 2.300 Mitarbeiter weltweit für die auf IT- und Digitalisierungsprojekte spezialisierte Unternehmensgruppe. Standorte sind in ganz Deutschland, Europa und über den halben Globus verteilt. Im Jubiläumsjahr sieht sich Materna als Gruppe mit ihrem Portfolio gut aufgestellt. Hier sind Themen wie Cloud, Cyber Security, Internet of Things (IoT), Automation von IT-Prozessen sowie Künstliche Intelligenz und Data Analytics zu nennen sowie innovative Digitalisierungsprojekte im Public Sector. "Wir zählen mit unserem Portfolio bereits seit Jahren zu den führenden IT-Beratungsunternehmen in Deutschland und sehen uns auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt, erfolgreich am Markt agieren zu können", erläutern Martin Wibbe, CEO, und Michael Knopp, CFO, der Materna-Gruppe. "Wir wünschen unseren Gründern, dass sie weiterhin gesund bleiben und uns mit ihrem Unternehmergeist und ihrer Erfahrung noch lange im Aufsichtsrat erhalten bleiben", sagt das Vorstands-Team.

Wallix macht das Gesundheitswesen zu einer Priorität

Wallix, Anbieterin von Cybersicherheitssoftware und Expertin für das Identity sowie das Privileged Access Management (IAM/PAM), unterstützt bereits seit 2008 Gesundheitseinrichtungen und Hosting-Unternehmen für Gesundheitsdaten (HDS) mit Lösungen, mit deren Hilfe die Vertraulichkeit und Sicherheit von Daten sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sichergestellt werden kann. Die digitale Transformation, die durch die derzeitige Pandemie erheblich beschleunigt wird, geht weltweit einher mit einem gesteigerten Risiko von Cyberattacken auf Gesundheitseinrichtungen und einer Gefährdung sensibler Gesundheitsdaten. Diesen Gefahren in Sachen Cybersicherheit rechtzeitig zu begegnen erfordert große Investitionen, um Sicherheitslücken in den IT-Netzwerken der Krankenhäuser zu schließen und die digitalisierten Gesundheitsdaten zu schützen – ob On Premises oder in der Cloud. Vor diesem Hintergrund hat Wallix das Gesundheitswesen zu einer ihrer Prioritäten erklärt, die das Unternehmen in ihrer Zukunftsstrategie, Ambition 2021, festgelegt hat.

Quantencomputer noch nicht ganz ausgereift

Atos beteiligt sich an dem europäischen Projekt NEASQC (Noisy Intermediate-Scale Quantum), das europäische Unternehmen auf das Zeitalter des Quantencomputers vorbereiten soll. Dazu werden eine Vielzahl industrieller und finanzieller Anwendungsfälle sowie die zugehörigen Algorithmen untersucht. Letztere sind kompatibel mit NISQ (Noisy Intermediate-Scale Quantum)-Computern, den ersten in naher Zukunft verfügbaren Quantensysteme. Atos wird sich mit den elf weiteren Partnern, führenden industriellen Endnutzern und akademischen Experten aus acht europäischen Ländern, koordinieren und eng mit ihnen zusammenarbeiten, um eine aktive europäische Community für NISQ-Quantencomputing zu schaffen.

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Streaming Media

In ihrem Streaming-Format "IT Live aus der Kantine" widmete sich die Firma Materna dem Schwerpunkt Cyber Security.

Folge 1 behandelte das Thema "Security Awareness und Phishing".
Folge 2
führte in das "Schwachstellenmanagement" ein.
Folge 3
klärte auf über "Pentesting".

Hier erfahren Sie mehr

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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