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Embedded Software Engineering Kongress 2022 - Sindelfingen | 05.–09.12.2022
Der ESE Kongress ist Deutschlands Leitkongress der Embedded-Softwarebranche


Wallix macht das Gesundheitswesen zu einer Priorität

Cybersicherheit ist von besonderer Bedeutung für Gesundheitseinrichtungen auf der ganzen Welt

Cybersicherheit: überlebenswichtig für Krankenhäuser



Wallix, Anbieterin von Cybersicherheitssoftware und Expertin für das Identity sowie das Privileged Access Management (IAM/PAM), unterstützt bereits seit 2008 Gesundheitseinrichtungen und Hosting-Unternehmen für Gesundheitsdaten (HDS) mit Lösungen, mit deren Hilfe die Vertraulichkeit und Sicherheit von Daten sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sichergestellt werden kann. Die digitale Transformation, die durch die derzeitige Pandemie erheblich beschleunigt wird, geht weltweit einher mit einem gesteigerten Risiko von Cyberattacken auf Gesundheitseinrichtungen und einer Gefährdung sensibler Gesundheitsdaten. Diesen Gefahren in Sachen Cybersicherheit rechtzeitig zu begegnen erfordert große Investitionen, um Sicherheitslücken in den IT-Netzwerken der Krankenhäuser zu schließen und die digitalisierten Gesundheitsdaten zu schützen – ob On Premises oder in der Cloud. Vor diesem Hintergrund hat Wallix das Gesundheitswesen zu einer ihrer Prioritäten erklärt, die das Unternehmen in ihrer Zukunftsstrategie, Ambition 2021, festgelegt hat.

Nach der Unterzeichnung des Vertrags mit der französischen Union of Public Purchasing Groups (UGAP) im Jahr 2018 wurde Wallix nun auf dem Marktplatz für IT-Lösungen im Gesundheitswesen ELODI gelistet. Dieser wird von der C.A.I.H. (Central Purchasing Office for Hospital IT) betrieben und ist exklusiv nur seinen 1300 Mitgliedern zugänglich. Als vertrauenswürdiger europäischer Akteur im Bereich Identitäts- und Zugriffsmanagement spiegelt diese strategische Positionierung den Plan "France Relance" der französischen Regierung wider. Er zielt darauf ab, über einen Zeitraum von drei Jahren 1,6 Milliarden Euro bereitzustellen, um mit einem entsprechenden Cyber Acceleration Plan den Rückstand bei der digitalen Transformation im Gesundheitswesen auszugleichen.

Die digitale Transformation verschafft dem Gesundheitswesen unzählige Vorteile, von denen die in diesem Bereich tätigen Akteure enorm profitieren können. Die IT-Systeme der Krankenhäuser sind zunehmend vernetzt und ermöglichen daher moderne Arbeitsweisen. Die Schattenseiten dieser Flexibilität sind jedoch die damit einhergehenden Risiken in Sachen IT-Sicherheit: Betriebsstörungen durch Cyberangriffe, Diebstahl von sensiblen Daten, Einschränkungen bei Notfallsystemen oder angeschlossenen Industriesystemen, unberechtigter Zugriff auf Patientendaten und vieles mehr. Aufgrund der massiv vergrößerten Angriffsfläche, insbesondere im Zuge der Corona-Pandemie, besteht die Herausforderung darin, ein agiles IT-System zu gewährleisten, das mobiles Arbeiten ermöglicht, und gleichzeitig den regulatorischen Anforderungen (DSGVO, HIPAA, PCI DSS usw.) Rechnung trägt. Zudem müssen die Systeme Datenschutz, Ausfallsicherheit und das Funktionieren der Geschäftsabläufe garantieren. Einige Institutionen und Krankenhausgruppen bündeln daher ihre Kräfte, um die großen Investitionen in ihre digitale Transformation zu stemmen. Diese Bündelung ihrer digitalen Ressourcen im Service-Modus in der Cloud erfordert eine verbesserte Zuverlässigkeit der Infrastrukturen und der Mittel zur Zugriffskontrolle auf Anwendungen und Daten.

Wallix‘ Antwort auf die Herausforderungen für den Datenschutz im Gesundheitswesen

Wallix verfügt über ein umfangreiches Know-how im Bereich des Zugangsschutzes und digitaler Identitäten. Darüber hinaus hat das Unternehmen enge Beziehung sowohl zu Krankenversicherungen als auch zu mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen auf der ganzen Welt (Europa, Naher Osten und Nordamerika). Auf Basis dieser Kontakte und ihres Fachwissens hat Wallix ein Portfolio innovativer und einfach zu implementierender Lösungen aufgebaut, um den Herausforderungen gerecht zu werden, mit denen sich das Gesundheitswesen in puncto IT-Sicherheit befassen muss. Dazu zählt starke Authentifizierung, Identitätsföderation für den Anwendungszugang, Verwaltung und Sicherheit des Zugangs zu IT-Netzwerken und der Cloud, Passwort-Verwaltung, Schutz von Benutzerarbeitsplätzen und Industriegeräten.

Ziel ist es, Organisationen im Gesundheitswesen in die Lage zu versetzen, die Kontrolle über digitale Zugänge und Passwörter wiederzuerlangen, unabhängig vom Kontext und Standort der betreffenden Geräte oder Daten.

Im Zuge der Pandemie: Wallix leistet Krankenhäusern umfangreiche Hilfe

Mit dem Auftreten von COVID-19 mussten Krankenhäuser über Nacht ihre Organisationsstrukturen überprüfen. Es ergaben sich neue Notwendigkeiten, sowohl intern als auch im Kontakt mit den Patienten, um die Verbreitung des Virus bestmöglich einzuschränken: Die Nutzung des Homeoffice von Mitarbeitern, für die das möglich war; Präsenzveranstaltungen, die durch Videokonferenzen ersetzt wurden, um Reisen und soziale Kontakte zu vermeiden sowie Zeit zu sparen; Videosprechstunden; digitale Konsultationsberichte und vieles Weitere. Diese neuen Arbeitsweisen führen für Krankenhäuser zu einem abermals steigenden Risiko, Opfer einer Cyberattacke zu werden. Daher haben diese einen erhöhten Bedarf an digitalen Ressourcen, Cybersicherheit und entsprechender Unterstützung. Als Reaktion darauf hat Wallix ihre weltweit tätigen Teams sowie ihr Netzwerk von 170 Integratoren und Retail-Partnern mobilisiert, um ihre Kunden aus dem Gesundheitswesen bei diesen kritischen Prozessen zu unterstützen. Zusätzlich zu den kostenlosen Lizenzen für den Remote-Zugriff von Wallix Bastion während der gesamten Phase der Eindämmung des Virus wurden eine Notrufnummer sowie ein Service eingerichtet, um auf alle akut auftretenden Bedürfnisse eingehen zu können. Darüber hinaus wurde ein 24/7-Support und die Implementierung von Managed Services eingerichtet, um trotz Einschränkungen in der Bereitstellung oder fehlender Ressourcen die notwendige Reaktionsfähigkeit zu gewährleisten und auf diese Weise so schnell wie möglich auf Kundennotfälle reagieren zu können.

"Für uns war die Einführung des Homeoffice eine der IT-Herausforderungen während der Pandemie. Wallix, das uns seit zwei Jahren begleitet, hat dabei ihre Reaktionsfähigkeit und Flexibilität unter Beweis gestellt. Das Unternehmen hat uns zusätzliche Lizenzen von Wallix Bastion angeboten, die es uns ermöglichen, die Einrichtung neuer externer Zugänge für unsere Mitarbeiter im Homeoffice zu beschleunigen und gleichzeitig die Sicherheit zu gewährleisten", erläutert Julien Berthel, CIO des Universitätsklinikums Tours.

Gesundheit muss weltweit eine Priorität sein

Jean-Noel de Galzain, CEO von Wallix, betont: "Seit 2008 arbeiten wir mit Gesundheitseinrichtungen, Krankenversicherungen und IT-Dienstleistern für Krankenhäuser, Kliniken und Apotheken in Frankreich, Großbritannien, Deutschland und nun auf globaler Ebene zusammen. Wir bieten einfach zu implementierende Cybersicherheitslösungen an, die den Zugang zu IT-Systemen agiler, mobiler und sicherer gestalten. Gleichzeitig wird die Einhaltung von IT-Vorschriften (DSGVO, PCI-DSS, HDS, OSE/OIV, Kritis etc.) gewahrt. Dies ist gerade in Zeiten unerlässlich, in denen Organisationen aufgrund von gesundheitlichen Notfällen unter großem Druck stehen.

Wallix hat ihre Lösungs-Suite an die Cybersicherheitsbedürfnisse der im Gesundheitswesen tätigen Akteure sowie denen ihrer Zulieferer angepasst: Authentifizierung der Benutzer, Verwaltung des Remote-Zugriffs oder des internen Zugriffs, um Ausfälle oder Datenlecks zu vermeiden, Schutz von Passwörtern, Servern, Computerarbeitsplätzen oder Industrieanlagen vor großflächigen oder gezielten Angriffen. Neben der bereits grassierenden COVID-19-Pandemie braucht es zusätzlich nicht auch noch eine digitale Pandemie. Es besteht die dringende Notwendigkeit, dem Gesundheitswesen zu helfen und es dabei zu unterstützen, sich gegen Cybergefahren zu wappnen, was wir schon sehr früh in Angriff genommen haben. Daher verstärkt Wallix ihre strategische Positionierung in diesem sensiblen Sektor". (Wallix: ra)

eingetragen: 10.10.20
Newsletterlauf: 21.01.21

Wallix: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

Meilenstein in der Entwicklung von Arctic Wolf

Arctic Wolf, Unternehmen im Bereich Security Operations, gibt den Abschluss ihrer Wandelanleihe im Gesamtwert von 401 Millionen Dollar bekannt. Geleitet wurden die Verhandlungen von Owl Rock, einer Abteilung von Blue Owl Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren einschließlich Viking Global Investors, dem Ontario Teachers' Pension Plan und Neuberger Berman, LLC.

Ein deutlich erweitertes Vertriebsgebiet

Die Infinigate Group, europäischer Value-Added Distributor (VAD) für Cybersecurity-Lösungen, gab die Übernahme des im Mittleren Osten marktführenden VAD Starlink bekannt. Der in Dubai beheimatete Distributor ist in den Bereichen Cybersecurity, sowie sichere Cloud- und Netzwerklösungen der Branchenprimus in der Region Mittlerer Osten und Afrika (MEA).

Cyber-Restrisiken auslagern können

Die Nachrichten über Cyber-Attacken sind mittlerweile allgegenwärtig und haben auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu einer Sensibilisierung für den Bereich Informationssicherheit beigetragen. In vielen Fällen reagieren Unternehmen mit einem hohen Maß an technischen IT-Sicherheitsmaßnahmen – ohne jedoch die eigentlichen Risiken und deren Auswirkungen auf das Unternehmen zu kennen.

vxIntel-Team wird Teil der Arctic Wolf Labs

Arctic Wolf, Anbieterin von Security Operations, gibt die Übernahme von vxlntel, Anbieterin von Cyber Threat Intelligence bekannt. Die Malware Intelligence Plattform von vxIntel analysiert derzeit über 500.000 Dateien pro Tag und über 10 Terabyte Daten pro Monat aus über 100 globalen Datenquellen. Der enorme Umfang der Plattform hat dazu beigetragen, dass das Unternehmen eine der größten Malware-Datenbanken der Welt aufgebaut und sich zu einer wichtigen Threat-Intelligence-Quelle für Organisationen, Regierungsbehörden und führenden Cybersicherheitsunternehmen auf der ganzen Welt entwickelt hat.

Daten schützen und Business Continuity absichern

Rubrik, Unternehmen für Zero Trust Data Security, gibt die Überschreitung seines jährlich wiederkehrenden Umsatzes (ARR) aus Software-Abonnements von bisher 400 Millionen USD bekannt – im Jahresvergleich stieg dieser um über 100 Prozent. Zudem hat Rubrik eine Netto-Dollar-Bindungsrate von mehr als 140 Prozent erreicht – ein Zeichen für die starke Bindung und das Wachstum von Rubrik.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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