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Physikalische Sicherung für große Umgebungen


"Unitrends Backup UEB 8.0" bietet NDMP-Backups für EMC- und NetApp-Arrays
Lückenloser Schutz und Wiederherstellung für Hyper-V sowie höhere Performance und effizientere Deduplizierung

(28.01.15) - Unitrends stellt mit Version 8.0 ein umfassendes Upgrade von "Unitrends Enterprise Backup" (UEB) vor. Das neue Release unterstützt Network Data Management Protocol (NDMP) und ermöglicht mittleren und großen Unternehmen die flexible und einfach skalierbare Sicherung von NAS-Arrays (Network Attached Storage) von EMC und NetApp. Gleichzeitig wurden mit UEB 8.0 die Sicherungsmöglichkeiten für virtuelle Umgebungen deutlich erweitert. Die Lösung bietet neben der Unterstützung für VMware vSphere nun auch Datensicherungs- und Disaster-Recovery-Funktionen für Microsoft Hyper-V-Hypervisoren.

Unitrends erweitert die Integration für NAS-Speicher von EMC und NetApp, um großen Unternehmen eine höhere Flexibilität und vereinfachte Backup-Verwaltung zu ermöglichen. Neben dem Ausbau an Unitrends-Sicherungsfunktionen auf Dateiebene für NAS-Systeme bietet UEB 8.0 jetzt auch NDMP-Backup-Funktionen, wodurch Organisationen Leistung, Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit durch eine nahtlose Integration dieser Speicheranbieter optimieren können.

Physische und virtuelle Wiederherstellung für Hyper-V in wenigen Minuten
Mit den neuen Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktionen für Hyper-V-Umgebungen baut Unitrends ihre Palette an Software- und Hardware-Appliances im Bereich des Virtualisierungs-Managements weiter aus. Durch eine enge Integration der Virtualisierungslösungen auf Gast- und Hypervisor-Ebene können mithilfe der virtuellen und physischen Unitrends-Appliances virtuelle Hyper-V-Maschinen (VMs) in Minuten wiederhergestellt werden. Außerdem lässt sich dadurch Hyper-V für ein Failover physischer Windows-Maschinen nutzen.

Zu den neuen Funktionen zählen:
>> Windows Instant Recovery für Hyper-V: Die Unitrends Bridge -Technologie unterstützt die P2V-Transformation (physisch zu virtuell) mit nur einem Mausklick von einem Windows-Backup auf eine virtuelle Standby-Maschine, auf der Hyper-V ausgeführt wird. Damit sind Unternehmen in der Lage, ihre bereits existierende Hyper-V-Infrastruktur, VMware-Infrastruktur und/oder Appliances der Unitrends Recovery-Series nutzen, um physische Systeme und VMs nach einem Failover oder einer geplanten P2V- oder V2V-Migration in Minuten zu laden.

>> Hyper-V Instant Recovery Spin-up: Durch einfaches Starten der VM direkt aus UEB oder dem Backup-Massenspeicher der Recovery-Series lassen sich Zeitvorgaben für die Wiederherstellung von Stunden auf Minuten verkürzen. Es besteht zudem die Möglichkeit, die VM auf einem anderen Hyper-V-Host oder aus einem replizierten externen Backup wiederherstellen.

>> Erweiterte Sicherung für Hyper-V SMB 3.0: Mit Hyper-V Server 2012 und höher können Unternehmen VMs aus SMB 3.0-Freigaben ausführen. Mit Unitrends Enterprise Backup 8.0 werden diese VMs auf Hypervisor-Ebene gesichert. Dadurch müssen keine Agents auf jeder einzelnen VM verwaltet werden und es lassen sich Komplexität und Betriebskosten verringern.

Leistungs- und Deduplizierungsverbesserungen
IT-Administratoren, die Microsoft SQL Server sichern müssen, profitieren mit der Version 8.0 von mehr Performance in SQL Server-Umgebungen sowie von einer effizienteren Speicherung durch die SQL-Datendeduplizierung. Zusätzlich können SQL-Datenbanken jetzt mit einem Bruchteil der Bandbreite als zuvor repliziert werden, da die Replikationsleistung erheblich gesteigert wurde. Unitrends hat darüber hinaus Verbesserungen an der Adaptive Deduplication-Technologie vorgenommen, wodurch mit Version 8.0 eine um 40 Prozent effizientere Speichernutzung ermöglicht wird.

Erweiterte Unterstützung für Mac- und HP-Betriebssysteme
In der neuesten Version der Unitrends-Software wird außerdem eine Sicherung für die Betriebssysteme Mac 10.9 und HP-UX 11 unterstützt. Damit können kleinere, mittlere und große Unternehmen mit heterogenen Umgebungen die Interoperabilität und Skalierbarkeit auch für diese Betriebssysteme sicherstellen. (Unitrends: ra)

Unitrends: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Backup / Restore

Datenschutz für "OneDrive for Business"

Veeam Software hat "Veeam Backup for Microsoft Office 365 Version 2" veröffentlicht. Die neue Version schützt jetzt auch "Microsoft OneDrive for Business", "SharePoint Online" sowie "SharePoint"-On-Premises-Installationen, Exchange Online und Exchange On-Premises. Die neue Softwareversion ist in mehreren Subskriptionsvarianten zwischen ein und fünf Jahre erhältlich.

"Blocky" schützt alle zugeordneten Daten

Grau Data präsentiert die neue "Blocky"-Ransomware-Schutz-Software für "Veeam"-Kunden. Blocky bietet "Veeam Backup & Replication"-Kunden die Möglichkeit, Microsoft Windows-basierten Ransomware-Schutz nahtlos in ihre Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge zu integrieren. Laut dem "Cisco 2017 Annual Cybersecurity Report" wächst die Ransomware jährlich um 350 Prozent. Ohne eine ausreichende Sicherheitsstrategie kann sich Ransomware auf die Geschäftstätigkeiten auswirken und erhebliche finanzielle Auswirkungen haben.

Wiederherstellung aller kompromittierten Daten

Cohesity stellt mit der "Cohesity Anti-Ransomware"-Lösung eine umfassende Reihe neuer Funktionen innerhalb der neuesten Version der Cohesity DataPlatform vor. Die Lösung ermöglicht die aktive Bekämpfung von Ransomware-Angriffen, einer der größten Sicherheitsbedrohungen für Unternehmen. Sie bietet die umfangreichsten Funktionen aller modernen Backup-Anbieter und kann mit ihrem Mehr-Ebenen-Ansatz Angriffe verhindern, erkennen sowie gegebenenfalls darauf reagieren. Damit trägt sie zur Aufrechterhaltung des Systembetriebs bei und hält Cyberkriminelle in Schach.

Backup virtualisierter Umgebungen

Unitrends, Herstellerin von Enterprise Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen, stellt ab sofort die Public-Beta-Version von "Unitrends Free" zur Verfügung, ein weiteres Produkt des Unternehmens für die Datensicherung in virtuellen Umgebungen. Unitrends Free ist die kostenfreie Backup-Lösung, die speziell für IT-Profis entwickelt wurde, die kosteneffizienten Schutz für frühe Stadien von Virtualisierungsprojekten, die Infrastruktur zu Hause oder kleine Umgebungen benötigen.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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