Sichere Authentifizierung für alle Endgeräte


Authentifizierung: Nok Nok Labs kündigt die Verfügbarkeit der "NNL S3 Authentication Suite" an
Lösung für den Einsatz von Geräten nach "Fido Ready"-Standard führt "NNL S3" unterschiedliche Authentifizierungstechnologien zusammen und vereinfacht deren Nutzung

(06.03.14) - Nok Nok Labs hat die Verfügbarkeit der "NNL S3 Authentication Suite" bekanntgegeben. Dabei handelt es sich um eine zentralisierte Plattformlösung, die den Einsatz einer breiten Palette von Geräten erlaubt, die den standardbasierten Spezifikationen von "Fido Ready" entsprechen. Nok Nok Labs, gegründet von Ramesh Kesanupalli und eine der treibenden visionären Kräfte der Fido Alliance, hat die S3-Suite entwickelt, um Unternehmen und Organisationen in die Lage zu versetzen, zahlreiche unterschiedliche Authentifizierungstechnologien über eine einzige einheitliche Infrastruktur zu nutzen.

Die aufsehenerregenden Fälle von Datenmissbrauch haben zum wiederholten Mal aufgezeigt, dass die aktuellen Lösungen zur Online-Authentifizierung weder den Bedürfnissen der Betreiber noch denen ihrer Kunden entsprechen. Mit jedem neuen Sicherheitsvorfall nimmt daher die Forderung nach einer einheitlichen und einfachen Authentifizierungslösung zu, die mehr Sicherheit bietet. Aus diesem Grund hat Nok Nok Labs die S3 Suite entwickelt. Diese Authentifizierungs-Infrastruktur erfüllt die Anforderungen von Anwendern, die sich über ihre genutzten unterschiedlichen Geräte authentifizieren möchten, und deckt gleichzeitig das notwendige Sicherheitsniveau anspruchsvoller Branchen wie den Bezahldiensten, dem Gesundheitswesen oder den Finanzinstituten ab.

"Was wir jetzt anbieten, erfüllt die Erfordernisse der modernen digitalen Welt", so Phillip Dunkelberger, President und CEO von Nok Nok Labs. "Erstmals sind Internet-Services jetzt in der Lage, eine kostengünstige und sichere Authentifizierung anzubieten, die alle Endgeräte ihrer Kunden unterstützt."

Die Notwendigkeit einer moderneren Authentifizierungs-Infrastruktur wurde von einer Gruppe aus sechs Unternehmen, darunter Nok Nok Labs, im Februar 2013 mit der Gründung der Fido Alliance nach außen kommuniziert. Während ihres ersten Jahres hat sich die Fido Alliance äußerst dynamisch entwickelt; mittlerweile weist sie mehr als 75 Mitglieder auf, darunter einige der wichtigsten Unternehmen aus den Branchen Technologie, IT, Security und Finanzservices wie Google, MasterCard, Microsoft, PayPal und viele mehr. Anfang Februar 2014 kündigte die Fido Alliance die erste Veröffentlichung ihrer Spezifikationen an. Nok Nok Labs geht davon aus, dass innerhalb der nächsten 18 Monate zwischen 200 und 400 Millionen Geräte vermarktet werden, die den Fido-Spezifikationen entsprechen.

Die NNL S3 Authentication Suite erlaubt den Einsatz einer neuen Generation von Authentifizierungslösungen für Internet-basierte Applikationen und Services. Durch eine Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und die Vereinheitlichung von Insellösungen zu Authentifizierung reduziert die S3 Suite sowohl die Kosten als auch die Komplexität der Authentifizierungs-Infrastrukturen. Mit ihrer flexiblen und erweiterbaren Architektur bietet die S3 Suite risikoadäquate Authentifizierungsfunktionen für eine breite Palette von Anwendungen.

Die Elemente der S3 Suite sind:

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Der "NNL Multifactor Authentication Server" (MFAS) bietet eine einheitliche, flexible Authentifizierungsinfrastruktur für eine benutzerfreundliche, starke Authentifizierung unabhängig von eingesetzten Geräten, Authentifizierungsinstanzen und Applikationen.

>> Der "NNL Multifactor Authentication Client (MFAC) Mobile Edition" unterstützt Android- und iOS-Geräte, was es Anwendern erlaubt, sich über die vorhandenen Sicherheitsoptionen ihrer Mobilgeräte für beliebige Applikationen zu authentifizieren. Zum Produktumfang gehören auch der Mobile App SDK und der Authenticator Specific Module (ASM) SDK.

>> Der "NNL Multifactor Authentication Client (MFAC) Desktop Edition", der Windows 7 sowie Windows 8 unterstützt und eine benutzerfreundliche, starke Authentifizierung für jede Anwendung unter Nutzung der vorhandenen Sicherheitsoptionen der Milliarden vorhandener Desktops und Mobilgeräte erlaubt.

MFAS ist der weltweit erste Fido Ready konforme Server, der für die Authentifizierung ohne Passwort durch den Einsatz des Universal Authentication Framework Protokolls eingesetzt werden kann. Zudem ist MFAS der marktweit einzige Server, der sowohl für die passwortlose Authentifizierung als auch in dem auf dem Universal Second Factor Protokoll basierenden Passwort-Modus eingesetzt werden kann.

Mit dem MFAC setzt Nok Nok Labs einen innovativen Ansatz für die sichere Authentifizierung auf Hardware-Basis um. MFAC nutzt die Vorteile sicherer eingebetteter Hardware-Funktionen, die die Geräte zur Verfügung stellen, um kryptographische Schlüssel und Vorgänge sowie andere Client-Funktionen zu schützen. Dieser Ansatz bietet einen deutlich verbesserten Schutz vor Malware.

Durch den Einsatz der S3 Suite sind Unternehmen wie Anbieter mobiler Bezahllösungen, oder E-Commerce-Websites in der Lage, nahtlos neue Authentifizierungsmethoden zu unterstützen und sicherzustellen, dass abgelaufene oder unsichere Zertifikate beziehungsweise Zertifizierungsinstanzen umgehend aus dem Authentifizierungsprozess entfernt werden. Das erweiterbare Server-Framework gewährleistet zudem, dass sich diese Lösung in bestehende IT-Architekturen integrieren lässt, so dass Investitionen in das Authentication, Identity & Access Management (IAM) sowie in Lösungen auf Basis der Federation Services geschützt sind und sich zur Reduzierung der Betriebskosten und Komplexität einsetzen lassen. (Nok Nok Labs: ra)

Nok Nok Labs: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Authentisierung

Portfolio an passwortlosen Funktionen

ForgeRock launcht "ForgeRock Enterprise Connect Passwordless". Mit der neuen passwortlosen Authentifizierungslösung können Nutzer komplett auf Passwörter verzichten. Enterprise Connect Passwordless ist die jüngste Erweiterung des Portfolios von ForgeRock im Bereich passwortlose Authentifizierung für Privat- und Enterprise-Kunden.

Schutz vor Fälschungen

Produktfälschungen haben negative Auswirkungen auf Marken: Sie beeinträchtigen den Umsatz und schädigen durch ein schlechtes Nutzererlebnis das Markenimage. In Branchen wie der Pharma- und Lebensmittelindustrie können gefälschte Produkte sogar eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher darstellen.

Schnelle und sichere Kundenauthentifizierung

Beyond Identity, Anbieterin von passwortlosen MFA-Lösungen, präsentiert mit "Secure Customers" ein plattformübergreifendes, passwortloses Authentifizierungsprodukt. Es ermöglicht Unternehmen, die Bedrohung durch die Übernahme von Kundenkonten zu beseitigen und die Konvertierung neuer Konten mit der schnellsten verfügbaren plattformübergreifenden passwortlosen MFA zu beschleunigen. Seit der Gründung von Beyond Identity hat sich das Unternehmen von der Absicherung von Mitarbeitern bis hin zur Unterstützung von DevOps-Teams bei der Beseitigung von Risiken in der Lieferkette entwickelt. Secure Customers bietet jetzt Software Development Kits (SDKs), die es Unternehmen ermöglichen, die passwortlose Authentifizierung von Beyond Identity sowohl in native als auch in Web-Anwendungen einzubetten.

Bereitstellung von elektronischen Online-Signaturservices

Cryptomathic und Utimaco stellen eine gemeinsame Lösung für die qualifizierte elektronische Signatur (QES) mit einem einzigartigen Sicherheitsmodell vor, um die digitale Transformation von Banken, Behörden und anderen Vertrauensdiensteanbietern zu beschleunigen. Anbieter, deren Prozesse die Anforderungen an eine starke Authentifizierung erfüllen müssen, können damit die Funktionalität ihrer bestehenden Nutzerautorisierungslösungen erweitern, sodass Kunden Transaktionen, Dokumente und Daten online mit höchstmöglicher Rechtssicherheit signieren können – an jedem Ort und zu jeder Zeit. Die Signer-Plattform von Cryptomathic ist eine der wenigen qualifizierten elektronischen Signaturerstellungseinheiten (QSCD), die nach dem neuesten eIDAS-Schutzprofil zertifiziert ist. Sie ist auch die erste, deren SAM-Firmware (Signature Activation Module) in das eIDAS-zertifizierte HSM (Hardware Security Module) von Utimaco integriert wurde. Dieses konsolidierte Sicherheitsmodell stellt sicher, dass die Signatur-Payload nur innerhalb der geschützten kryptografischen Umgebung von Utimaco ausgeführt werden kann und macht sie deutlich widerstandsfähiger gegen Angriffe – auch von Insidern.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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