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Speichersparende Säuberungs-App für Android


Neue App reinigt das Smartphone von unnützen Daten, um wertvollen Speicherplatz freizugeben
Daten entdecken und löschen, ohne die Funktionalität der App zu stören

(23.03.15) - Avast Software hat "Avast GrimeFighter für Android" auf den Markt gebracht, eine neue App, die in nur wenigen Schritten wertvollen Speicherplatz auf dem Smartphone freigibt. "Avast GrimeFighter" hilft den mehr als eine Milliarde Android-Nutzern ihr Smartphone von 500MB bis zu 1GB Daten zu befreien, um die Leistungsfähigkeit des Geräts zu steigern.

Avast GrimeFighter scannt alle Apps auf dem Android-Gerät und identifiziert unwichtige Daten, die sich mit einem Fingertipp entfernen lassen. Diese überflüssigen Daten entstehen durch angefangene aber unterbrochene Downloads, Thumbnails und App-Cache. Zudem können viele populäre Apps, wie beispielsweise Facebook oder Instagram, bei regelmäßiger Nutzung von ihrer Downloadgröße auf ein Mehrfaches anwachsen. Avast hat einige der beliebtesten Android-Apps getestet und festgestellt, dass deren Größe nach einer Woche starker Nutzung exponentiell anwachsen kann:

Avast GrimeFighter hilft Nutzern, diese Daten zu entdecken und zu löschen, ohne die Funktionalität der App zu stören. Die Nutzeroberfläche der App ist übersichtlich und einfach zu bedienen.
Lesen Sie zum Thema "Cloud Computing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)

Um die Speicherkapazitäten zu maximieren, ohne wertvolle Daten zu löschen, kann sich Avast GrimeFighter mit Cloud-Speicher-Apps, die der Smartphonebesitzer bereits nutzt, synchronisieren. Nutzer können Daten einfach auf das Cloud-Symbol in Avast GrimeFighter ziehen, woraufhin die App diese in einem sicheren Ordner in der Cloud ablegt. Nutzer können via Avast GrimeFighter auch ein Dropbox-Konto einrichten. Avast plant, zukünftig auch weitere populäre Cloud-Speicher-Apps anzubinden.

"Für viele Android-Nutzer ist eine eingeschränkte Speicherkapazität eine Sorge, aber die wenigsten wissen, wie sie das Problem beheben können, ohne Apps oder Files zu löschen, die ihnen am Herzen liegen", sagt Jude McColgan, President of Mobile von Avast. "Mit Avast GrimeFighter lässt sich der Gerätespeicher spielend einfach verwalten. So können Nutzer die Fotos, Videos und anderen Files, die sie gerne behalten möchten, speichern und zugleich von einer besseren Leistungsfähigkeit des Geräts mit einem frisch gereinigten Speicher profitieren. Anders als einige unserer Mitbewerber empfiehlt Avast GrimeFigher nicht das Entfernen von Apps des Wettbewerbs diese Strategie dient nur dem App-Anbieter und nicht dem Kunden."

Avast GrimeFighter funktioniert in zwei Einstellungen: "Safe Cleaner" und "Advanced Cleaner". Safe Cleaner ist ein Scanner, der sich vom Nutzer anpassen lässt und schnell alle unwichtigen Daten findet, die sich dann sofort entfernen lassen. Advanced Cleaner läuft parallel zu Safe Cleaner. In dieser Einstellung zeigt Avast GrimeFighter dem Nutzer alle Files und Apps, die Speicherplatz in Anspruch nehmen. Advanced Cleaner zeigt aufgeblähte sowie ungenutzte Apps und sortiert sich nach Typ, Größe, Nutzung und Namen. Der Nutzer kann dann entscheiden, was er löschen möchte, um Speicherplatz freizumachen. (Avast Software: ra)

Avast Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Mobile Security

Lösung "SandBlast Mobile" verbessert

Check Point Software Technologies gab die Ergebnisse ihrer ersten Studie über die Auswirkungen von Attacken auf Mobilgeräte bekannt. Dabei wurden die Informationen von über 850 Großunternehmen aus vier Kontinenten gesammelt. Es wird deutlich, dass sowohl Android als auch iOS-Geräte im Fadenkreuz der Angreifer stehen. Die Bedrohungslage hat sich verändert und die Daten auf Mobilgeräten sind nicht mehr sicher. Die Gefahr wirkt sich auf alle Branchen aus - von Behörden bis hin zur Produktion.

Mobiles Dekontaminationsterminal für USB-Sticks

Siebzig Prozent der Mitarbeiter verwenden USB-Sticks von außerhalb des Unternehmens und schließen sie an das Firmennetzwerk an. Dabei treffen 68 Prozent keine Vorsichtsmaßnahmen, bevor sie sie an ihrem Arbeitsplatz anschließen. USB-Flash-Laufwerke, ob neu oder gebraucht, sind große Infektionsgefahren für die IT-Systeme von Unternehmen. Sie werden weitläufig insbesondere in Bereichen wie Industrie, Bildung und Gesundheitswesen sowohl für den Austausch von Dokumenten als auch für die Aktualisierung von Software eingesetzt.

Digitale Diebstahlsicherung

Jeder vierte Handy- oder Smartphone-Besitzer kennt laut einer BitkomStudie diesen Schreckensmoment: Hilfe, mein Handy wurde gestohlen! Gerade in der Urlaubszeit häufen sich Verlust und Diebstahl mobiler Endgeräte. Reisende sollten nicht nur Cremes gegen Sonnenbrand im Gepäck haben, sondern auch die elektronischen Begleiter mit einer sogenannten "Anti-Theft-Technologie" urlaubsfit machen. Damit kann der Anwender das vermisste Gerät orten, sperren und sogar dem Finder eine Nachricht senden, wo und wie eine Rückgabe realisiert werden kann. Produkte des Sicherheitsspezialisten Eset besitzen dieses wertvolle Feature.

Kostenlose Security-App für Android-Geräte

Mit der steigenden Beliebtheit des Internet of Things (IoT) und internetfähiger Geräte, die über Smartphones und Tablets gesteuert werden, nimmt auch die Bedeutung von guten Schutzmechanismen für die mobilen Gadgets zu: Falls sich ein Hacker Zugang zu einer der Steuerungs-Apps für das IoT verschafft, könnte er darüber auf die Geräte und Computer im Smart Home zugreifen. Mit BullGuard Mobile Security bietet das Unternehmen nun eine kostenlose App, die eine Reihe wirkungsvoller Sicherheits-Tools enthält, darunter ein Cloud-basierter und damit stets auf dem neuesten Stand gehaltener Antivirus-Schutz.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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