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Ein virtuelles Android, auch auf dem iPhone


Sicherheits- und Compliance-Problem von BYOD lösen
"Safe Mobile Workforce" bietet virtuellen mobilen Arbeitsplatz auf Android- und iOS-Geräten Daten und Anwendungen bleiben im Unternehmen

(03.04.14) - Private Endgeräte werden für Cyberkriminelle immer mehr zum bevorzugten Mittel, um in Unternehmensnetze einzudringen und dort geistiges Eigentum zu stehlen. Die bisher vorgestellten Ansätze zur Lösung des Sicherheitsproblems von "Bring-Your-Own-Device" (BYOD) reichen demgegenüber nicht aus. Die IT-Sicherheitsanbieterin Trend Micro hat daher die Lösung "Safe Mobile Workforce" entwickelt, die den Mitarbeitern einen virtuellen mobilen Arbeitsplatz mit vollem Bedienkomfort des verwendeten mobilen Endgeräts bietet, während die Anwendungen sowie Daten ausschließlich auf den Servern der Unternehmen bleiben.

Die Anforderungen: Bedienkomfort, Sicherheit und Compliance
"Der Bring-Your-Own-Device-Trend lässt nicht nur bei den Sicherheitsbeauftragten in den Unternehmen die Alarmglocken schrillen, sondern auch bei den Compliance-Verantwortlichen", so Udo Schneider, Sicherheitsexperte und Pressesprecher bei Trend Micro. "Abgesicherte Firmenhandys sind weniger beliebt als Smartphones von Apple oder auf Android-Basis. Die Mitarbeiter nutzen deshalb ihre privaten Geräte auch beruflich. Das heißt, sie tauschen unter Umständen Firmengeheimnisse aus. Und wenn sich private und berufliche Informationen nicht sauber trennen lassen, dürfen Unternehmen auch bei einem Datendiebstahl die gespeicherten Informationen nicht einfach so löschen. Aus BYOD wird so Bring-Your-Own-Disaster."

Lesen Sie zum Thema "Compliance" auch: Compliance-Magazin.de (www.compliancemagazin.de)

Die Lösung: Ein virtuelles Android, auch auf dem iPhone
Um das Sicherheits- und Compliance-Problem zu lösen, hat Trend Micro mit seiner neuen Lösung "Safe Mobile Workforce" die Vorteile eines virtualisierten Arbeitsplatzes mit denen des Bedienkomforts mobiler Endgeräte wie zum Beispiel Multitouch-Fähigkeit kombiniert.

Kern der Lösung ist eine virtuelle mobile Infrastruktur auf Basis einer von Trend Micro entwickelten Android-Variante, die ausschließlich auf den Servern der Unternehmen betrieben wird und jedem Mitarbeiter eine eigene virtuelle Android-Instanz zuweist. Die Arbeitsumgebung mit den Anwendungen und den Firmendaten wird dabei auf dem jeweils verwendeten mobilen Endgerät nur dargestellt, das als reiner Ein- und Ausgabeterminal fungiert. Die Mitarbeiter können bei "Safe Mobile Workforce" daher wählen, ob sie lieber Android-Geräte oder Smartphones und Tablets mit iOS verwenden. Ihr mobiler Arbeitsplatz steht ihnen auf jeden Fall zur Verfügung.

Die Vorteile: Sicher, regelkonform, schnell, integriert
Die Firmendaten bleiben stets geschützt auf den Servern der Unternehmen, separate Container auf dem Smartphone oder Tablet sind nicht nötig. Neben der Sicherheit hat die Server-seitige Emulation den Vorteil, dass die Instanzen und Nutzer zentral von der IT verwaltet werden können und die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien (Compliance) zuverlässig sichergestellt wird. Aus Anwendersicht wiederum fühlt sich der virtuelle mobile Arbeitsplatz so an, als ob er lokal installiert wäre. Udo Schneider erläutert: "Beim Drehen des Geräts von senkrecht auf quer dauert es genauso lang oder kurz, bis die Ansicht nachzieht, wie beim Ablaufen der App auf dem Gerät selbst. Um möglichst wenige Daten über eine stets verschlüsselte, aber potentiell langsame Verbindung zu übertragen, sendet 'Safe Mobile Workforce' ausschließlich Grafikkommandos an die mobilen Endgeräte."

"Safe Mobile Workforce" lässt sich nahtlos mit anderen Trend Micro-Lösungen integrieren, insbesondere mit dem sicheren Dateisynchronisationsdienst "SafeSync for Enterprise" und der mobilen Geräteverwaltung "Trend Micro Mobile Security". Die Firmendaten werden dadurch nicht mehr über unsichere öffentliche Cloud-Dienste ausgetauscht, und bei Verlust oder Diebstahl genügt ein Hinweis an die IT-Abteilung, die das Passwort zurücksetzt. (Trend Micro: ra)

Trend Micro: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Mobile Security

Lösung "SandBlast Mobile" verbessert

Check Point Software Technologies gab die Ergebnisse ihrer ersten Studie über die Auswirkungen von Attacken auf Mobilgeräte bekannt. Dabei wurden die Informationen von über 850 Großunternehmen aus vier Kontinenten gesammelt. Es wird deutlich, dass sowohl Android als auch iOS-Geräte im Fadenkreuz der Angreifer stehen. Die Bedrohungslage hat sich verändert und die Daten auf Mobilgeräten sind nicht mehr sicher. Die Gefahr wirkt sich auf alle Branchen aus - von Behörden bis hin zur Produktion.

Mobiles Dekontaminationsterminal für USB-Sticks

Siebzig Prozent der Mitarbeiter verwenden USB-Sticks von außerhalb des Unternehmens und schließen sie an das Firmennetzwerk an. Dabei treffen 68 Prozent keine Vorsichtsmaßnahmen, bevor sie sie an ihrem Arbeitsplatz anschließen. USB-Flash-Laufwerke, ob neu oder gebraucht, sind große Infektionsgefahren für die IT-Systeme von Unternehmen. Sie werden weitläufig insbesondere in Bereichen wie Industrie, Bildung und Gesundheitswesen sowohl für den Austausch von Dokumenten als auch für die Aktualisierung von Software eingesetzt.

Digitale Diebstahlsicherung

Jeder vierte Handy- oder Smartphone-Besitzer kennt laut einer BitkomStudie diesen Schreckensmoment: Hilfe, mein Handy wurde gestohlen! Gerade in der Urlaubszeit häufen sich Verlust und Diebstahl mobiler Endgeräte. Reisende sollten nicht nur Cremes gegen Sonnenbrand im Gepäck haben, sondern auch die elektronischen Begleiter mit einer sogenannten "Anti-Theft-Technologie" urlaubsfit machen. Damit kann der Anwender das vermisste Gerät orten, sperren und sogar dem Finder eine Nachricht senden, wo und wie eine Rückgabe realisiert werden kann. Produkte des Sicherheitsspezialisten Eset besitzen dieses wertvolle Feature.

Kostenlose Security-App für Android-Geräte

Mit der steigenden Beliebtheit des Internet of Things (IoT) und internetfähiger Geräte, die über Smartphones und Tablets gesteuert werden, nimmt auch die Bedeutung von guten Schutzmechanismen für die mobilen Gadgets zu: Falls sich ein Hacker Zugang zu einer der Steuerungs-Apps für das IoT verschafft, könnte er darüber auf die Geräte und Computer im Smart Home zugreifen. Mit BullGuard Mobile Security bietet das Unternehmen nun eine kostenlose App, die eine Reihe wirkungsvoller Sicherheits-Tools enthält, darunter ein Cloud-basierter und damit stets auf dem neuesten Stand gehaltener Antivirus-Schutz.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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