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Datenverkehr abhörsicher verschlüsseln


Durch VPN-Verschlüsselung weltweit jedes WLAN sicher nutzen
Auch öffentliche WLAN-Hotspots sicher nutzen können, ohne Angreifer aus dem gleichen Netzwerk fürchten zu müssen

(06.05.14) - Das Bewusstsein der Deutschen, die eigene Privatsphäre auch online zu schützen, wächst stetig. Fast täglich berichten Medien über neue Datenskandale, Spionage- und Abhöraffären und Sicherheitslücken, die das digitale Leben der User bedrohen. Dass die Internetnutzer erkannt haben, wie wichtig es ist, den eigenen Datenverkehr abhörsicher zu verschlüsseln, zeigt der erfolgreiche Launch der kostenlosen Sicherheits-App Steganos Online Shield für Android. Das Programm ermöglicht es, durch VPN-Verschlüsselung weltweit jedes WLAN sicher nutzen zu können. Für die Premium-Version von Steganos Online Shield, die den Schutz für Windows-Computer mit beinhaltet, erweitert Steganos eine Lizenz jetzt auf bis zu fünf Geräte.

VPN-Verschlüsselung ist die sicherste Methode, sich zuverlässig und umfassend vor Hackern und Datenspionen zu schützen. Bei einem VPN handelt es sich um ein sogenanntes "Virtuelles privates Netzwerk", das den Datenverkehr des Users wie durch einen Tunnel vom eigenen Gerät über geschützte Server umleitet und so vor dem Zugriff Dritter schützt. Steganos Online Shield baut ein solches VPN auf und ermöglicht es dem User so, auch öffentliche WLAN-Hotspots sicher nutzen zu können, ohne Angreifer aus dem gleichen Netzwerk fürchten zu müssen.

Zudem verschleiert die Software die Identität des Nutzers durch Austausch der IP-Adresse. Der User surft anonym und hat so sogar Zugriff auf eventuell im eigenen Land gesperrte Inhalte wie YouTube-Videos, den BBC-Player oder die Online-Streaming-Dienste Netflix und Hulu. Zuverlässige Verschlüsselung der Internetverbindung für Windows-Computer steht Steganos-Kunden mit Steganos Online Shield 365 bereits seit März 2013 zur Verfügung. Die Möglichkeit, mit Steganos Online Shield für Android jetzt auch mit dem Smartphone oder dem Tablet verschlüsselt und somit geschützt zu surfen, nutzen mit dem Release der App am 11.03.2014 bereits jetzt tausende Android-User. Mit einer Bewertung von aktuell 4.0 von maximal fünf möglichen Sternen ist Steganos Online Shield für Android zudem eines der am besten bewerteten VPN-Programme im Google Play Store. Kunden von Steganos Online Shield Premium nutzen die Sicherheitssoftware jetzt nicht nur ohne Grenze des Datenvolumens, sie haben ab sofort die Möglichkeit, das Programm auf bis zu 5 Geräten (Windows-Computer, Netbooks, Android-Smartphones, Android-Tablets) zu installieren.

Steganos Online Shield - Die Funktionen<.
>> Schützt jede Verbindung ins Internet mit sicherer SSL/TLS-Verschlüsselung
>> Schützt vor Passwortdiebstahl und dem Mitschneiden von Chatverläufen und E-Mails im gleichen WLAN
>> Schützt die eigene IP-Adresse und gewährleistet anonymes Surfen
>> Werbefrei
>> Kostenlos bis zu einem Datenvolumen von 500 MB / Monat
>> Anzeige weiterer Geräte im selben WLAN (Steganos Online Shield für Android)
>> Weltweit einsetzbar
>> Ermöglicht Zugriff auf gesperrte Videos (YouTube, BBC, Netflix, Hulu, etc.)
>> Steganos Online Shield Premium enthält Lizenz für Windows-Version und Android-Version auf bis zu fünf Geräten
(Steganos Software: ra)

Steganos: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: VPN-Lösungen

Kostenlose Sicherheitsdienste für ein Jahr

Mit der "Zywall VPN1000" – einer All-in-One-Sicherheitslösung – stellt Zyxel ihr bislang umfassendstes VPN-Angebot vor. Sie ermöglicht es kleinen und mittleren Unternehmen, sicher auf Informationen zuzugreifen und diese über mehrere Standorte oder hybride Clouds hinweg zu übertragen. Da die Bedrohungslage durch Cyberkriminalität kontinuierlich zunimmt, haben Unternehmen kleiner und mittlerer Größe (KMUs) häufig Schwierigkeiten, alle an sie gestellten Sicherheitsanforderungen umfänglich zu erfüllen – insbesondere wenn sie eine sichere Kommunikation und Schutz über mehrere Niederlassungen hinweg benötigen. Die "Zywall VPN1000" löst dieses Problem mit einer umfassenden Sicherheitslösung, die einfach zu implementierende Konnektivität, SD-WAN- und Sicherheitsfunktionen bietet.

VPN-Verbindungen einrichten

Die SD-WAN-Spezialistin Cradlepoint bringt mit der Version 6.5.4 ihrer Geräte-Firmware "NetCloud OS " wieder einige interessante Feature-Erweiterungen auf den Markt, darunter die Funktion "AutoVPN ". Mit AutoVPN definieren Netzwerkverantwortliche Hubs und Spokes für VPN-Verbindungen innerhalb der grafischen Benutzeroberfläche des NetCloud Manager mit wenigen Mausklicks.

Auf Unternehmensdaten von überall sicher zugreifen

Zyxel hat ihre "Zywall"-VPN-Familie um ein weiteres Mitglied erweitert. Das neue Modell Zywall VPN2S bietet eine leistungsstarke VPN-Lösung mit 1,5 Gbit SPI-Durchsatz, über die idealerweise bis zu zehn, maximal zwanzig Nutzer gleichzeitig über sicheren Zugang auf das Unternehmensnetzwerk verfügen. Die Firewall eignet sich besonders für kleinere Firmen, Praxen, Kanzleien oder Büros mit mehreren Zweigstellen oder Mitarbeitern im Außendienst beziehungsweise im Home-Office.

Attraktive neue Funktionen

Die NCP engineering GmbH stellt die Version 11.0 des "NCP Secure Enterprise VPN Server" (IPsec/SSL) vor. Mit dieser Version des VPN Gateways stehen Anwendern attraktive neue Funktionen zur Verfügung: Ein Lizenzmanagement für den NCP Secure Enterprise iOS Client, Performance- und Stabilitätsverbesserungen, die Unterstützung mehrerer Server-Zertifikate, eine optimierte Sicherheitstechnologie in den Linux-Systemen sowie das Konfigurieren von getakteten Medien.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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