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Zertifizierter, Compliant-gerechter Serverraum: folz präsentiert das "Rechenzentrum out of the box"
IT-Containerlösungen bieten zahlreiche Vorteile, die bei stationären Rechenzentren nicht oder nur mit hohem Kostenaufwand realisiert werden können

(06.02.15) - Wenn Rüdiger Folz Serverräume ihrer Kunden analysiert bzw. neu strukturiert, bietet sich ihm oft das Bild vom historisch gewachsenen und dadurch veralteten, unaufgeräumten und meist zu kleinen Serverraum, der für eine entsprechende Zertifizierung einer dringenden Modernisierung bedarf. Folz suchte und fand eine praktische Lösung für dieses immer wiederkehrende Problem. Als Ergebnis präsentiert die folz. communication & networks GmbH das modulare "Rechenzentrum out of the box": Das Kaiserslauterner Systemhaus bietet zertifizierte und ad hoc betriebsbereite Serverräume in Form von IT-Containern des Herstellers Conect Kommunikationssysteme GmbH; eine Lösung, die sich aufgrund des enorm niedrigen PUE-Wertes von 1,20 bis 1,29 in wenigen Jahren selbst finanziert.

Die Technik in IT-Serverräumen bzw. Rechenzentren ist mittlerweile so komplex, dass viele Unternehmen in großen planungstechnischen und Ressourcen-fressenden Schwierigkeiten sind. Die Experten des Systemhauses folz werden regelmäßig mit diesen Herausforderungen konfrontiert. Häufig müssen zeitintensive und dementsprechend kostspielige Umstrukturierungen vorgenommen werden auch aus Compliance-Gründen.

Lesen Sie zum Thema "Compliance" auch: Compliance-Magazin.de (www.compliancemagazin.de)

Mit der Conect Kommunikationssysteme GmbH hat sich folz einen erfahrenen Partner für die Planung und Realisierung von IT-Infrastrukturen herangeholt. Das gemeinsame Konzept: schlüsselfertige IT-Serverräume im Kompaktformat entweder als Container oder für die Integration in den vorhandenen Serverraum.

Als Container oder Serverraumintegration
Der Kunde erhält einen fertig geplanten Container, statt in den Neubau eines Serverraums zu investieren. Bei der Containerlösung muss der Kunde lediglich einen Platz bzw. Raum zur Verfügung stellen, an dem die notwendigen Anschlüsse vorhanden sind. Der alte Serverraum kann weiter verwendet und redundant mit modernen IT-Komponenten ausgestattet werden, wodurch der Kunde automatisch ein "Notfall-Rechenzentrum" erhält.

"Resultierend aus unseren Erfahrungen haben wir uns Gedanken gemacht, wie man bestehende Serverraumumgebungen in eine moderne Lösung umwandeln kann, die einfach und schnell umzusetzen sowie gleichzeitig zertifiziert und sicher ist", erklärt Geschäftsführer Rüdiger Folz. "Nun können wir komplett fertige Serverräume liefern, dem Kunden quasi direkt auf den Hof stellen, sofern die Versorgungsleitungen vorhanden sind. Die Neuplanung, Umstrukturierung und der Umbau der Serverumgebung geht nun deutlich schneller und einfacher. Und die Kosten für diese Out-of-the-box-Lösung amortisieren sich innerhalb kurzer Zeit."

Schneller Return on Invest
Die modular aufgebauten Container für skalierbare Lösungen versprechen höchstmögliche Effizienz hinsichtlich Betriebskosten und Sicherheit. Auf kleinstem Raum können alle Komponenten übersichtlich angeordnet werden. Der mit dieser Lösung erreichbare PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) gilt mit 1,29 nachweislich als ausgezeichnet, denn herkömmliche Anlagen mit durchschnittlicher IT-Leistung von 10 kW erreichen im Schnitt einen PUE-Wert von 2,3. Das bedeutet: Bei einem Preis von 15 Cent/kWh entstehen allein durch den Serverraumbetrieb rund 30.000 Euro Stromkosten im Jahr. Bei gleicher IT-Leistung führt die folz/Conect-Lösung nach Angaben des Herstellers zu einer Energieeinsparung von rund 13.000 Euro pro Jahr und damit von ca. 130.000 Euro während eines üblichen Betriebszeitraums von zehn Jahren.

Die IT-Containerlösungen bieten darüber hinaus zahlreiche Vorteile, die bei stationären Rechenzentren nicht oder nur mit hohem Kostenaufwand realisiert werden können. So lassen sich Energie- und Notstromversorgung sowie Brandschutz und Sicherheitsrichtlinien direkt bei der Inbetriebnahme verwirklichen.

Die Vorteile eines Conect IT-Containers auf einen Blick:
1. Kleine Grundflächen und meist keine Baugenehmigung erforderlich
2. Leichte Erweiterbarkeit
3. Montagefreundliche Verkehrsflächen für den Einbau von Servern und Storage
4. Hocheffiziente Kühlsysteme mit integriertem Kalt-/Warmgang
5. Integrierter Brandschutz und Sicherheitstechnik
6. Mit leistungsfähigem Energieversorgungssystem und USV auf 19 -Basis
7. Platzsparendes, leistungsfähiges Monitoringsystem
8. Sowohl ideale Ersatz- und Problemlösung als auch zukunftsfähiges, erweiterbares Dauerkonzept
9. Ideal als Backup-Einrichtung, oder als Sharing-Lösung für mehrere Unternehmen
(folz. communication & networks: ra)

folz. communication & netw: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: RZ-Ausrüstung

Freikühlsystem mit indirekter Verdampfung

Emerson Network Power hat die "Liebert EFC 300" vorgestellt und erweitert damit die seit Dezember 2014 bestehende "Liebert EFC"-Produktfamilie. Das neue Freikühlsystem mit indirekter Verdampfung, das ab sofort im EMEA-Raum (Europa, Naher Osten und Afrika) erhältlich ist, bietet verbesserte Leistungswerte, zusätzliche Kapazitäten und eine Kühlleistung von 350 kW pro Einheit. So können die Räumlichkeiten mittelgroßer bis großer Rechenzentren mithilfe einer möglichst geringen Anzahl an Kühleinheiten effizient gekühlt werden. Das bringt zusätzliche Einsparungen bei den Betriebskosten, dem Platzbedarf und dem Energieverbrauch.

Präzisionsklimatechnik im Outdoor-Gehäuse

Mit der "CyberHandler"- Klimatisierungslösung präsentiert Stulz ein anschlussfertiges Airhandler-System für mittlere und große Rechenzentren. In die Entwicklung der neuen Serie flossen modernste Anforderungen an die Rechenzentrumsklimatisierung ein. Das Zulufttemperaturfenster der ASHRAE TC 9.9 Thermal Guidelines und die Effizienzanforderungen der "Ashrae" 90.1 wurden bereits bei der Konzeption der Stulz CyberHandler-Systeme berücksichtigt. Diese sind darauf ausgerichtet, das Einsparpotenzial zu nutzen, welches sich durch direkte freie Kühlung und Adiabatik erzielen lässt, bieten dabei aber maximale Betriebssicherheit.

Klimatisierung von Serverschränken

Wer eine kleinere IT-Umgebung oder nur einen separat aufgestellten IT-Schrank installieren möchte, sollte sich zuerst über das passende Kühlkonzept Gedanken machen. Muss wirklich der gesamte Raum klimatisiert werden oder reicht es aus, gezielt den IT-Schrank zu kühlen? Denn nur mit dem richtigen Klimamanagement gelingt es, die Energiekosten zu optimieren und die Ausfallsicherheit zu steigern. Rittal gibt passende Tipps zur Klimatisierung von Serverschränken.

Weniger Kupfer für den Stromtransport

Emerson Network Power präsentierte das 400 V DC-Stromversorgungssystem "NetSure 9500" für den Einsatz in Telekommunikationsunternehmungen, Rechenzentren und im Großkundenumfeld. NetSure 9500 ist die neueste Entwicklung im Sortiment von 400 V DC-Stromversorgungslösungen von Emerson Network Power.

Das Rechenzentrum wird "unsichtbar"

Auf der CeBIT präsentierte Fujitsu mit dem "Stealth Data Center" ein neues Sicherheitskonzept für das Rechenzentrum. Ein patentiertes Verfahren sorgt dafür, dass derzeit bekannte Angriffsmethoden ins Leere laufen. Dies gilt sowohl für Portscans als auch für gezielte Angriffe auf einzelne Dienste. Durch die neue Technologie ist das Rechenzentrum für Angreifer nicht ansprechbar und deswegen nicht angreifbar. Berechtigte Anwender können sich dagegen weiterhin beispielsweise per herkömmlichem Virtual Private Network (VPN) anmelden.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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