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Microsoft Office-Dokumente einfach verschlüsselt speichern und senden - Verteiltes Bearbeiten in Standard Office-Anwendungen
Unternehmen erhalten einen praktischen Ersatz für die aufwändige E-Mail-Verschlüsselung per PGP oder Mime

(22.04.14) - Die Brainloop AG bietet mit ihrer "Security Platform" einen sicheren Datenraum zur internen Zusammenarbeit und mit Externen an. Diese geschützte Plattform ist nun durch ein einfach installierbares Add-In vollständig aus den Anwendungen des Microsoft Office-Pakets nutzbar. Mit der Integration lassen sich Daten aus Word, Excel und PowerPoint heraus sicher und unkompliziert im Brainloop Datenraum verschlüsselt speichern, dort bearbeiten und via Link verschicken. Somit sind gemeinsam mit der existierenden Outlook-Integration nun die vier wichtigsten Microsoft Office-Anwendungen komplett integriert. Das Add-in steht allen Nutzern der "Brainloop Security Platform" kostenfrei als Download zur Verfügung.

Die volle Integration in Standard-Anwendungen von Microsoft wie Outlook, Word, Excel und PowerPoint macht den Einsatz der Brainloop Security Platform für vertrauliche und geschäftskritische Dokumente noch bedienerfreundlicher. Zusätzlich zur Nutzung der Brainloop Plattform über die Weboberfläche können Dateien nun auch direkt aus allen Microsoft Office-Programmen heraus im geschützten Datenraum automatisch verschlüsselt gespeichert werden. Damit wird die Nutzung wesentlich vereinfacht und die Informationssicherheit insgesamt deutlich erhöht.

Die Integration für Microsoft Outlook steht bereits seit letztem Jahr zur Verfügung und ermöglicht Links auf Dokumente ganz einfach per Standard-E-Mail-Anwendung zu versenden. Unternehmen erhalten damit einen praktischen Ersatz für die aufwändige E-Mail-Verschlüsselung per PGP oder Mime.

"Die nahtlose Integration in die gewohnte Microsoft Office-Arbeitsumgebung wird dafür sorgen, dass unsere Sicherheitsplattform in Unternehmen verstärkt genutzt wird. Die vereinfachte Handhabung hilft, vertrauliche Informationen besser und umfassender zu schützen, als bisher. Der Faktor Mensch stellt nach wie vor das größte Sicherheitsrisiko dar. Wir verfolgen daher die Strategie, eine weitgehend unbemerkte, weil unkomplizierte Nutzung der Plattform zu ermöglichen, so dass die Anwender ihre gewohnte Arbeitsumgebung nicht verlassen müssen", so Bernhard Wöbker, CEO der Brainloop AG. (Brainloop: ra)

Brainloop: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Security & Safety-Services

Markenschutz und Betrugsbekämpfung

Mit ihrem erweiterten Portfolio wird CybelAngel zu einer der umfassenden Plattformen zum Schutz vor Risiken durch Identifizierung digitaler Fußabdrücke, dem Erkennen von Datenlecks, Verhinderung illegaler Übernahme von Konten, Markenschutz und Betrugsbekämpfung. CybelAngel gab die Verfügbarkeit neuer Dienste für ihr e KI-gestützte Sicherheits-Plattform bekannt. Diese wird mit den Funktionen Asset Discovery und Monitoring um umfangreiche Schutzmaßnahmen gegen digitale Risiken erweitert. Die Plattform und das Analystenteam von CybelAngel sind damit in der Lage, bisher verborgene Geräte und gefährliche Dienste adhoc zu identifizieren, die von Sicherheitsteams bisher nicht entdeckt wurden.

Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM)

Ping Identity hat "PingOne Verify" veröffentlicht. Dieser neue Cloud-Dienst hilft Unternehmen dabei, ihren Kunden die Verifizierung ihrer Identität mit schnellem Onboarding, Authentifizierung und Betrugsprävention zu erleichtern. Der neue PingOne Dienst ist die jüngste Ergänzung der "Ping Identity Suite" mit Cloud-Services für das Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM). PingOne Verify hilft Unternehmen, den Kundenkomfort zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen. Der Dienst optimiert die Identitätsüberprüfung beim Erstellen von Kundenkonten, der Anmeldung bei neuen Diensten und in anderen risikoreichen Szenarien.

Integration von GlobalSign in DocuSign und AdobeSign

GMO GlobalSign, eine globale Zertifizierungsstelle und führender Anbieter von Identitäts- und Sicherheitslösungen für das Internet der Dinge (IoT), macht ihren "Digital Signing Service" (DSS) jetzt auf Atlas, der jüngst vorgestellten automatisierten PKI-Plattform (Public Key Infrastructure) von GlobalSign, verfügbar. DSS auf Atlas ist bereits eine branchenweit führende Lösung für digitale Signaturen und bietet IT-Administratoren in Unternehmen erweiterte Funktionen für Automatisierung, Lifecycle Management und Zugriff sowie eine aktualisierte Benutzeroberfläche. Der Bedarf an solchen Lösungen ist aktuell größer als je zuvor, denn immer mehr Menschen arbeiten im Homeoffice und übertragen elektronische Dokumente über unsichere Netzwerke.

Neuer MDR-Service

Bitdefender baut ihr bestehendes Managed Detection and Response (MDR)-Portfolio weiter aus und stärkt mit der Vorstellung neuer Technologien und Services seine Position als innovativer MDR-Anbieter. Die neu aufgelegten Angebote und Funktionalitäten orientieren sich eng an den Sicherheitsbedürfnissen der Kunden und senken gleichzeitig die Barrieren, denen sich Unternehmen bei der Nutzung von MDR gegenübersehen.

Rundum-Schutz gegen Website-Bedrohungen

Die PSW Group hat neue SSL-Zertifikate in ihr Sortiment eingeführt: Die neuen maßgeschneiderten und günstigen DigiCert-Zertifikate ersetzen die früheren Symantec-Zertifikate und bieten eine noch größere Auswahl: "Wir haben insgesamt 12 neue SSL-Zertifikate von DigiCert in unser Portfolio aufgenommen. Diese reichen von domain- und organisationsvalidierten bis hin zu erweitert validierten Zertifikaten. Zusätzlich können Anwender zwischen Wildcard- oder Multidomain-Zertifikaten auswählen", informiert Patrycja Tulinska, Geschäftsführerin der PSW Group, und betont: "Auf dem Gebiet der Verschlüsselung ist die Certification Authority DigiCert die aktuell führende Zertifizierungsstelle bei Sicherheitslösungen aller Art. Das Angebot beinhaltet jegliche Validierungstypen sowie technische Ausstattung, die aktuell auf dem Verschlüsselungs-Markt verfügbar sind."

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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