Rubrik: Produkte/Antivirus

Trend Micro: Virenschutz auf Netzwerkebene erweitert

Neue Produkte und Services im Rahmen der Enterprise Protection Strategy

(02.03.04) - Trend Micro kündigte die nächste Phase ihrer "Enterprise Protection Strategy" an. Im Rahmen der Initiative dehnt Trend Micro den Virenschutz jetzt auf die Netzwerkebene aus, die von Sicherheits-bedrohungen immer stärker als Verbreitungsweg genutzt wird. Durch koordinierte Werkzeuge, Services und Know-how will Trend Micro ihre Kunden beim Management aller Phasen eines Virenausbruchs unter-stützen.

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In den letzten Jahren haben sich Viren von Applikations-basierter und ausführbarer Malware zu Netzwerk-Viren weiterentwickelt. Malicious Codes wie "I Love You" oder "LOVELETTER" verbreiteten sich im Jahr 2000 als E-Mail-Anhang, der manuell ausgeführt werden musste. Im Gegensatz dazu infizierte "LOVGATE" (2003) Computer über öffentliche Netzwerkressourcen. Der Virus öffnete zudem Hintertüren (Backdoors) und stahl Systeminformationen. Gleichzeitig ist die Anzahl der potenziellen Sicherheitsschwachstellen im Netzwerk beständig angestiegen. Dazu gehören heute ungeschützte mobile Geräte wie Notebooks, bereits infizierte Systeme sowie Server ohne aktuelle Sicherheits-Updates. Diese Situation wird weiter verschärft durch den immer kürzeren Zeitraum zwischen der Veröffentlichung einer Sicherheitslücke und dem Start von Angriffen, die auf diese Schwachstelle abzielen.

Obwohl viele Unternehmen nach eigenen Angaben bereits Antiviren-Lösungen einsetzen, bewegen sich die Folgenkosten von Angriffen auf einem konstant hohen Niveau (12,5 Milliarden Dollar laut einer Einschät-zung von Computer Economics für das Jahr 2003). Ein Großteil der Kosten entfällt dabei auf die Systembe-reinigung nach Virenausbrüchen sowie auf die Härtung der Netzwerk-umgebung zum Schutz vor zukünftigen Angriffen.

Virenschutz auf Netzwerkebene durch "Trend Micro EPS"

Durch Einbeziehung der Netzwerkebene in die Enterprise Protection Strategy (EPS) adressiert Trend Micro gezielt mögliche Sicherheitsschwachstellen, die ansonsten zum Türöffner für Viren werden könnten. Als neuestes Produkt von Trend Micro ermöglicht jetzt die "Trend Micro Network VirusWall 1200"-Appliance die Umsetzung der Enterprise Protection Strategy im Unternehmen. Die Lösung zum Schutz vor Virenaus-brüchen wurde speziell konzipiert, um Malicious Codes innerhalb des Netzwerk-Datenverkehrs zu erkennen und zu blockieren. Darüber hinaus hilft die Network VirusWall 1200 Appliance dem Administrator bei der Überwachung der Netzwerkaktivitäten. Heuristische Analysen gewährleisten dabei die frühzeitige Erkennung von möglichen Virenangriffen. Trend Micro Network VirusWall 1200 arbeitet mit der neuesten Version (3.0) des "Trend Micro ControlManager" zusammen, der umfassende Reporting- und Kaska-dierungsfunktionen für das zentralisierte Management bereitstellt und die Implementierung in mehrschich-tigen Netzwerken unterstützt.

Isolation von gefährdeten Systemen

Die Kombination von Trend Micro Network VirusWall 1200 und Trend Micro ControlManager 3.0 bildet die Basis für das neue Trend Micro Vulnerability Assessment. Administratoren identifizieren und isolieren mit dieser Technologie infizierte Computer, um die Integrität des Netzwerks zu erhalten. Außerdem erlaubt die Kombination von Trend Micro Network VirusWall 1200 und Trend Micro ControlManager 3.0 die Verwen-dung von "Outbreak Prevention Policies", die eine zeitnahe und präzise Umsetzung von Sicherheitsein-stellungen gewährleisten. Outbreak Prevention Policies tragen dazu bei, dass Virenausbrüche schon im Ansatz blockiert werden.

Verfügbarkeit

Trend Micro Network VirusWall 1200 (Englisch), Trend Micro ControlManager 3.0 und Trend Micro Vulnerability Assessment (Englisch, Japanisch und Chinesisch) sind im Laufe des ersten Quartals 2004 verfügbar. (ma)

Trend Micro

Infosecurity Europe 2004

Stand 570

Tel. (089) 37479-700, Fax (089) 37479-799

E-Mail: sales@trendmicro.de

Web: www.trendmicro-europe.de

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