Rubrik: Produkte/Antivirus

Schutz vor Gefahren durch umstrittenes Rootkit auf Sony BMG-CDs

Verbindungsaufbau zu Sony Music wird angezeigt und verhindert

(05.12.05) - Der von Sony BMG eingesetzte XCP-Kopierschutz enthält ein verborgenes Rootkit und bietet damit ein potenzielles Einfallstor für bösartige Schadsoftware. "Steganos Internet Security 2006" erkennt und entfernt das Rootkit ebenso wie Viren, die dessen Tarntechnologie ausnutzen. Auch die heimliche Kontaktaufnahme der Abspielsoftware mit dem Sony-Server wird verhindert. Ohne Wissen des Anwenders versucht die Sony-Abspielsoftware, Kontakt mit dem Sony-Server aufzunehmen - nach Angaben des Labels nur, um das passende Cover anzuzeigen. Benutzer der Steganos-Software haben die Sicherheit, dass der versuchte Verbindungsaufbau zu Sony Music von der Komponente Steganos Personal Firewall angezeigt und verhindert wird.

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Das Plattenlabel hat zwar inzwischen eine Rückrufaktion für die betreffenden Audio-CDs gestartet, doch Millionen Exemplare mit der umstrittenen Software "Extended Copy Protection" (XCP) wurden bereits verkauft. Steganos Internet Security 2006 schaltet die gefährliche Tarnfunktion aus: Das Rootkit selbst, sowie entsprechende Viren werden durch die Komponente "Steganos AntiVirus" sichtbar gemacht und vollständig entfernt. Die Steganos Personal Firewall erkennt und verhindert die heimlichen Versuche der Digital Rights Management- (DRM-)Software, Verbindung mit dem Sony-Server aufzunehmen..

Anfang des Monats war bekannt geworden, dass Sony BMG eine DRM-Software als Kopierschutz eingesetzt hat, die sich mithilfe eines Rootkits auf der Festplatte des Benutzers versteckt. Diese Tarnfunktion kann zu einem Einfallstor für Schadprogramme werden. Viren können die Eigen-schaften des Rootkits ausnutzen und sich für den Benutzer unsichtbar im System einnisten. Einige gefährliche Trittbrettfahrer sind bereits bekannt: u. a. entdeckte Kaspersky Lab das Backdoor-Programm "Backdoor.Win32.Breplibot.b". (Steganos: ra)

 
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