Rubrik: Produkte/Antivirus/Anti-Malware

Avira-Antivirenlösungen für SAP zertifiziert

Sicherheitsrisiken durch SAP-NetWeaver-Anwendungen häufig unterschätzt

(10.09.08) - Aviras "AntiVir Virus Scan Adapter für SAP NetWeaver" hat die Zertifizierung des Business-Software-Spezialisten sowohl unter Windows als auch unter Sun Solaris erhalten. Avira ist damit nach eigenen Angaben der erste Anbieter, der auch auf der Sparc-Plattform für SAP zertifizierte Schutzsoftware anbieten kann und SAP-Geschäftsanwendungen direkt vor Schädlings-einfall und deren ungewollter Weiterleitung schützt.

Avira sieht die zertifizierte Lösung als elementaren Bestandteil ihrer Produktpalette für Enterprise-Kunden, denn der speziell für "SAP NetWeaver" entwickelte Virenschutz leistet einen wichtigen Beitrag zur Absicherung reibungsloser Geschäftsabläufe: Zum einen haben Hacker in der Vergangenheit auch Schwachstellen in SAP-Anwendungen entdeckt, die sich zum Einschleusen von Schädlingen missbrauchen lassen. Gefährlich ist zum anderen auch der normale Arbeitsalltag. So werden beispielsweise zentral verwaltete Dokumente durch Vertriebsmitarbeiter, Partner oder Arbeitnehmer im Home-Office oft außerhalb der geschützten Infrastruktur bearbeitet. Nicht selten kommen die Dokumente virenverseucht zurück - gerade bei unternehmensweit genutzten Daten-banken und Anwendungen wie SAP NetWeaver kann dies zu einem fatalen Dominoeffekt führen.

"Ein Virenschutz gehört heute in allen Unternehmen zum Pflichtprogramm. Das ist auch unab-dingbar, denn die Vernetzung und das omnipräsente Internet sind und bleiben zentrale Einfallstore für Malware", erklärt Stefan Schiffert, CTO der Avira. "Gefahren lauern allerdings nicht nur beim Surfen oder in E-Mails, sondern eben auch bei Portalsystemen, die mit dem Internet verbunden sind. Nicht nur bewusste, kriminelle Angriffe machen den Einsatz von Antivirensoftware sinnvoll. Ein Beispiel ist das HR-Modul von SAP für eRecruiting: Bewerber laden beim Online-Bewerbungs-prozess Anhänge hoch, die virenverseucht sein können. Fehlt an dieser Stelle der Virenscanner, gelangen die virulenten Dateien direkt in die Datenbank und werden intern weiter-verbreitet - und damit gelangen möglicherweise auch die Schädlinge ins Unternehmensnetz." (Avira: ra)

 

 
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