Rubrik: Produkte/Antivirus

Online-Reputationsdatenbank mit Sperrliste, um infizierte Seiten, Phishing-Webseiten und Spam-E-Mails wirksam zu blocken

Datenbank listet web-basierte Malware und Scareware

(31.05.11) - Laut den aktuellen Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik ist die Computerkriminalität im vergangenen Jahr in Deutschland um mehr als zwölf Prozent auf rund 84.400 Fälle gestiegen. In acht von zehn Fällen handelt es sich dabei um Betrug. Dabei nahm das Ausspähen von Daten um 32 Prozent zu.

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Sophos will mit ihrer URL-Datenbank mit Millionen von Einträgen Malware, Spams und Phishing-Webseiten den Kampf ansagen. Unternehmen und Endkunden profitieren von der umfangreichen Online-Reputationsdatenbank und von dem Live-Protection von Sophos. Hierbei gibt es eine Live-Verbindung zu den "SophosLabs" zum Schutz vor Bedrohungen, Spam und schädlichen URLs in Echtzeit, die zum Beispiel im Produkt Sophos Endpoint Security and Data Protection integriert ist.

Umfangreiche Online-Reputationsdatenbank

"Unternehmen erhalten ohne komplizierte Konfigurationen unmittelbaren Zugriff auf Bedrohungs-daten der umfangreichen SophosLabs Reputationsdatenbank. Sophos Kunden können auch selbst dafür sorgen, dass der Live-Schutz stets mit neuesten Bedrohungsinformationen versorgt wird", so Sascha Pfeiffer, Principal Security Consultant bei Sophos. "Sobald ein Kunden-Scan eine neue IT-Bedrohung identifiziert, wird die Bedrohungsdatenbank der SophosLabs automatisch aktualisiert und somit der Schutz auf alle übrigen Sophos-Kunden ausgedehnt. Keine andere Methode schützt besser vor Zero-Day-Bedrohungen."

Drei Millionen infizierte Seiten

Im Bereich Spam arbeitet Sophos eng mit Suchmaschinenbetreibern zusammen, die Millionen von Webseiten pro Tag überprüfen. Zehntausende schädliche Webseiten werden so jeden Tag gefunden und von Sophos analysiert. Auf diese Weise wird eine Datenbank erstellt, die web-basierte Schadsoftware und Scareware listet. Im Moment sind drei Millionen infizierte Webseiten archiviert, die von Sophos eine verlässliche Risikoeinstufung erhalten. Gleichzeitig werden auch externe Inhalte der Seite, wie zum Beispiel Werbebanner, untersucht. Es wird überprüft, wer der Eigentümer der Webseite ist, wann diese registriert wurde, wo sich der Server befindet, etc. Der Anti-Viren-Scanner von Sophos untersucht nicht nur Dateien, die direkt aus dem Web heruntergeladen werden, sondern erkennt auch schädliche HTML-Dateien, Javascript und PDF-Dateien.

"Zusätzlich zum Schutz vor schädlichen Dateien sind in der URL-Datenbank auch bekannte Phishing-Webseiten sowie Seiten, die in E-Mail-Spams beworben werden", erklärt Sascha Pfeiffer. "Die SophosLabs, unser globales Netzwerk aus Bedrohungs-Analysecentern stellt mit dieser umfangreichen Datenbank sicher, dass wir die aktuellen IT-Bedrohungen kennen und vor allem effektiv auf neue reagieren können." (Sophos: ra)

 

 

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