Rubrik: Produkte/Archivierung

Software zur Verwaltung von Archivierungsrichtlinien "EMC Centera"

Verbesserte Zugriffskontrolle für komplexe regulatorische Anforderungen

(03.02.06) - EMC hat eine neue Software zur Verwaltung von Archivierungsrichtlinien für ihre "Content Adressed Storage"- (CAS-)Plattform "EMC Centera" vorgestellt. Archivierte Informationen unterliegen einer stärkeren Kontrolle auch unter rechtlich schwierigen Bedingungen. Die neue Software ist ab sofort verfügbar. Der Listenpreis für die Retention Software beträgt 2.800 Dollar für jeweils vier Nodes.

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Mit den Erweiterungen reagiert EMC auf Kundenwünsche nach zusätzlichen Funktionen der Centera-Systeme. Für die "Centera Governance Edition" und "Centera Compliance Edition Plus" wurden die neuen Funktionen Event-based Retention (EBR) und Litigation Hold eingeführt. Diese erlauben es den Anwendern, auch in rechtlich komplizierten Situationen die Kontrolle über die Daten zu behalten. Wenn beispielsweise im Rahmen eines andauernden Rechtsstreits die Archivierungsfristen von betroffenen E-Mails und Dokumenten zu Ende gehen, können autorisierte Applikationsnutzer und Administratoren die entsprechenden Löschregeln schnell und einfach auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Zudem hat EMC auch neue Sicherheitsfunktionen für Centera entwickelt. Durch die Einrichtung von Verwaltungsprofilen erweitern Unternehmen die Kontrollmöglichkeiten für die auf der Centera gespeicherten Daten. Unterschiedliche Zugangsrichtlinien autorisieren beispielsweise Mitarbeiter der IT-Abteilung dazu, das Archiv zu warten und zu konfigurieren. Suchanfragen, Änderungen und die Erstellung von Berichten bleiben jedoch ausschließlich den jeweiligen Fach- oder Rechtsabtei-lungen vorbehalten. Somit sind die Inhalte noch besser vor unbefugtem Zugriff geschützt. Außerdem werden alle Konfigurationen und Management-Aktivitäten protokolliert, um noch mehr Transparenz für Governance- oder regulatorische Anforderungen zu gewinnen.

Neben den Softwareänkündigungen präsentierte EMC auch eine "Content Parity Protection" für Konfigurationen mit acht Nodes an, mit der die Centera noch besser ausgelastet wird. Das Konzept ist vergleichbar mit der RAID-Speicherung, allerdings über mehrere Nodes hinweg. Darüber hinaus können ab sofort sämtliche Centera-Konfigurationen mit den neuen, kostengünstigen Serial-ATA (SATA)-Festplatten mit je 500 Gigabyte Kapazität bestückt werden. Für die Einstiegsversion "Centera Four Nodes" werden auch weiterhin SATA-Platten mit 320 Gigabyte verfügbar sein, um Unternehmen auch in Zukunft einen einfachen Einstieg in aktive Unternehmensarchive zu ermöglichen. (EMC: ra)

 
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