Rubrik: Produkte/Authentisierung

Sun Microsystems: Neues Linux Desktop-System

User-Lösung für wirtschaftlichen Einsatz in sicherheitskritischen Unternehmensbereichen

(29.09.02) – Sun Microsystems kündigte auf der SunNetwork 2002-Konferenz ein neues Linux Desktop-System an, das die traditionellen Kosten im Desktop-Markt reduzieren soll und gleichzeitig mit verlässlichen Sicherheits- und Authentifizierungsmerkmalen ausgestattet ist. Das Unternehmen plant, so seinen angestammten Markt im Unternehmenssektor auszubauen und fokussiert sich dabei auf Anwender in kosten- oder sicherheitskritischen Bereichen wie etwa Call-Center, Direktbanken und Schulen. Hier sind PCs und Applikationen meist schlecht genutzt, unsicher und kostenintensiv zu warten. Diese Clients werden von den Anwendern für Basisdienste wie Textverarbeitung, E-Mail, Reservierungen oder Bestelleingabe genutzt.

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"Wir haben die letzten sechs Jahre die Entwicklung von Browser-basierten Applikationen vorangetrieben. Jetzt ist der Kunde für den nächsten Schritt bereit", unterstreicht Jonathan Schwartz, Executive Vice President Software, Sun Microsystems Inc. "Die Kombination aus Java Card-Authentisierung, Open-Source-Software und Standardhardware ermöglicht uns, den höchsten Grad an Sicherheit bei bemerkenswert niedrigen Investitions- und Betriebskosten zu realisieren."

Der neue Desktop-Client beinhaltet Hardware, Java-Card-Technologie (Authentisierung per Chipkarte), eine komplett offene Desktop-Softwareumgebung und Server für Identitäts-, Portal- und Messaging-Dienste. Die Java-Card-Technologie stellt eine entscheidende Verbesserung für die Zugangskontrolle und Authentifikation dar. Diese offene Technologie wird derzeit weltweit in vielen Branchen eingeführt, so etwa bei Finanzinstituten, Behörden und Telekommunikationsunternehmen.

Unternehmen erzielen damit entscheidende Einsparungen bei Erwerb, Unterhalt, Administration und laufender Wartung. Zur preiswerten Desktop-Hardware kommen daher Open-Source-Lösungen wie Linux-Betriebssystem, Mozilla-Browser, OpenOffice-Bürosoftware, "Evolution"-E-Mail-Software und die "GNOME"-Benutzeroberfläche. Damit steht den Anwendern die gewohnte Desktop-Umgebung zur Verfügung, und sie haben überdies die Möglichkeit des nahtlosen Datenaustausches mit Microsoft-Office-Dokumenten. Dazu dient auch "Evolution" mit einem zu Outlook ähnlichem Funktionsumfang. Und schließlich kann auch "StarOffice" eingesetzt werden. Die Gesamtlösung wird 2003 verfügbar sein. Prototypen werden demnächst weltweit in den iForce-Centern von Sun vorgeführt. (ma)

Sun Microsystems

Tel. (089) 46008-1510, Fax (089) 46008-2455

E-Mail:. frank.issing@sun.com

Web: www.sun.com

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