|
|
Rubrik: Produkte/Backup/Restore IBM Tivoli: Der "IBM Tivoli Storage Manager" im Einsatz bei Online-Backups IBM entwickelt Lösung mit SAP für Online-Backups (27.09.02) – Anwender von "SAP R / 3 Enterprise" können dank des "IBM Tivoli Storage Manager" und der "advanced copy functions" des "Enterprise Storage Servers" (ESS) Backups ihrer Datenbanken online, also im laufenden Betrieb, und ohne Einfluss auf die Performance des Produktiv-Servers durchführen. Das Backup geschieht mit Hilfe der Kopierfunktion "FlashCopy" des ESS, die laufende Anwendungen nicht beeinträchtigt. Damit erleichtert es IBM ihren Kunden, die stetig wachsenden Datenmengen zu managen und Backups effizienter als bisher durchzuführen. Die Lösung, von IBM Storage Systems Group sowie IBM Tivoli Software und SAP entwickelt, wurde im Rahmen des SAP-Integration-Assessment positiv bewertet.
Anzeige
Der IBM Tivoli Storage Manager ist eine Speichermanagement-Lösung von IBM, die Backups ermöglicht, ohne dass laut Hersteller die Verfügbarkeit der SAP-Anwendungen noch die Server-Performance beeinträchtigt werden. Dies geschieht durch die Kopierfunktion "FlashCopy", die in Zusammenarbeit mit dem IBM Tivoli Storage Manager automatische Backups durchführt. Im Idealfall sind dabei zwei Server vorhanden, ein Produktions-Server und ein Backup-Server, die über ein Storage Network (SAN) mit dem gleichen Enterprise Storage Server (ESS) verbunden sind. Durch FlashCopy wird eine Kopie der Originaldaten auf dem ESS erstellt, die durch einen Backup-Server verwaltet wird. Der Kopiervorgang mittels FlashCopy nimmt nur sehr wenig Zeit in Anspruch, wodurch eine höhere Systemverfügbarkeit gewährleistet ist. Laufende Anwendungen und die Performance des Produktions-Servers werden nicht beeinträchtigt, das Backup erfolgt online. Sowohl das Backup als auch die Wiederherstellung der Daten erfolgen durch den Backup-Server, so dass das Produktionssystem und das LAN nicht belastet werden. "Die IBM Storage Systems Group (SSG) hat diese zukunftsweisende Lösung bereits im März 2002 auf der CeBIT präsentiert. Im August 2002 haben wir nun erfolgreich das Integration Assessment mit SAP im IBM TotalStorage Interoperability Center in Mainz durchgeführt", erklärte Dr. Christian H. Bartels, IBM SAP Solution Sales Support. "Das Integration Assessment beweist, dass die Kombination von Datenbanken für SAP R/3 Enterprise, IBM-Enterprise-Storage-Systemen und dem IBM Tivoli Storage Manager dem Anwender größtmögliche Datensicherheit garantiert. Auch durch häufige Backups wird die Server-Performance nicht beeinträchtigt." Bei Oracle-Datenbanken kann durch den Einsatz von Spiegelung durch den "AIX Logical Volume Manager" (LVM) ein sehr hoher Grad an Ausfallsicherheit und Datenverfügbarkeit selbst im Katastrophenfall erreicht werden. Der AIX LVM gibt alle Daten des Produktions-Servers an einen zweiten Enterprise Storage Server weiter. Fällt ein Speichersystem aus, werden sämtliche Zugriffe automatisch auf das noch verbleibende System umgeleitet. Mit Hilfe von Datenbank-Cloning für DB2 durch FlashCopy kann der Kunde auf einfache Weise ohne manuelle Skripte einen Klon des Produktionssystems mit identischem Dateninhalt, aber anderer SAP System-ID (SID) erstellen. Das Klonen ermöglicht die automatisierte und dadurch wesentlich schnellere und einfachere Erstellung und Aktualisierung der SAP R/3 Enterprise-Infrastruktur (Development-System, Quality Assurance System, Produktionssystem). Ohne die Produktionsseite zu beeinträchtigen, kann somit getestet und entwickelt werden. Informationen über das Integration Assessment werden von
SAP unter anderem in ihre OSS-Notes aufgenommen. Bei dem "Online Service
System" (OSS) handelt es sich um ein Netzwerk von Informationen, das
allen SAP-Kunden weltweit zur Verfügung steht und technische Hilfestellung
bei auftretenden Problemen leistet. Die Notes bilden einen Teil des OSS. Das
Integration Assessment ist unter den OSS-Notes Nummern 548.346 und 548.333
abrufbar. (ma) IBM Tel.
(07031) 642-6702, Fax (07031) 642-6701 E-Mail: sbuettne@de.ibm.com Web: www.ibm.com/de |