Rubrik: Produkte/Backup/Restore

Neue Sicherungslösung soll Speicherkosten und Komplexität reduzieren

"Backup Exec 2010" von Symantec setzt auf durchgängige Deduplizierung

(29.01.10) - Die Backup- und Disaster-Recovery-Lösung "Backup Exec 2010" von Symantec soll Unternehmen helfen, mehr Daten zu sichern und dabei weniger Speicher zu nutzen. Die Firmen profitieren auch von den vollständig integrierten Datendeduplizierungs- und Archivierungsfunktionen. Zudem kann die Anwendung aus einem Single-Pass-Backup nicht nur ganze Microsoft Exchange-, SQL und Active Directory-Installationen, sondern gezielt auch einzelne Dokumente wiederher-stellen. Backup Exec 2010 unterstützt Microsoft Windows 2008 R2, Exchange 2010, Windows 7 sowie Hyper-V R2 und VMware vSphere 4.0.

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Jedes Unternehmen kämpft gegen die wachsende Informationsflut an - insbesondere, wenn es Virtualisierungstechnologien einführt und so neuer Backup- und Recovery-Aufwand entsteht. Hilfreiche Technologien wie Deduplizierung und Archivierung waren bisher vorrangig großen Konzernen vorbehalten. Backup Exec 2010 möchte beide nun in leicht bedienbarer Form auch kleineren Unternehmen zugänglich machen.

Die Analysten von IDC haben jüngst herausgefunden, dass die Speicherkapazität jedes Jahr um 48 bis 50 Prozent zunimmt (1). Dadurch wächst nicht nur das Risiko eines Datenverlusts, auch der Disaster Recover-Prozess wird verlangsamt. Dabei sind 70 Prozent aller Daten redundant, im Durchschnitt wird mehr als 90 Tage nicht auf sie zugegriffen (2). Unternehmen und Organisationen, die stattdessen eine integrierte Deduplizierungs- und Archivierungslösung einführen, können zwischen 20 bis 40 Prozent ihrer Speicherkosten senken. Ein weiterer Vorteil: Unternehmens-kritische Daten lassen sich bei Bedarf viel schneller finden und wiederherstellen.

Durchgängige Deduplizierung

Backup Exec 2010 ist Teil der Symantec Firmenstrategie zur Deduplizierung. Die Backup- und Disaster-Recovery-Software eliminiert redundante Datensätze, ohne dabei die Bedienung der Systeme zu erschweren. Backup Exec 2010 bietet integrierte Deduplizierungstechnologie am Client/Source- und Media-Server. Über die Schnittstelle "Symantec OpenStorage API" koppelt die Software auch die Deduplizierungs-Appliances von Drittanwendern an. Die Deduplizierungsfunktion ermöglicht es Unternehmen, ihre Backup-Speicherkosten drastisch zu senken, indem sie bereits belegte Speicherressourcen freischaufeln können. Die Deduplizierung auf Client-Seite verkleinert zudem das Backup-Fenster und reduziert die Netzwerkauslastung um bis zu 90 Prozent. Die Deduplizierungstechnologie lässt sich problemlos in drei Schritten und ohne zusätzliche Software ausrollen: Unternehmen müssen lediglich die Deduplizierungsoption von Backup Exec installieren, den Deduplizierungs-Speicherort bestimmen und die Backups dorthin dirigieren.

Die Software kann außerdem die Backup-Sets eines Media-Servers mit Hilfe einer einfachen, automatischen Deduplizierung verkleinern, bevor sie über eine WAN-Verbindung an zentraler Stelle zusammengeführt werden. Auf diese Weise lässt sich die Datenmenge in größeren, geografisch verteilten Umgebungen erheblich reduzieren.

Einheitliche Archivierung

Backup Exec 2010 enthält zwei neue Archivierungsoptionen, mit denen die Software ein einheitliches Backup und Archivierung für Windows File-Systeme und Exchange-Umgebungen umsetzt. Hierbei werden die Daten direkt aus der Backup-Datei extrahiert, statt das Quellsystem mit dieser Anfrage zu belasten. Administratoren können mehrere Vorteile aus dieser "powered by Symantec Enterprise Vault"-Archivierungstechnologie ziehen: Sie können ihre Daten-Lebenszyklen einfach und effizienter verwalten, indem sie Laufzeiten für Daten festlegen, um beispielsweise automatisch ältere, weniger unternehmenskritische Daten in günstigere Speicherumgebungen zu migrieren. Die neuen Archivierungsoptionen helfen auch, die Exchange- und File-Server-Leistung zu steigern, indem überflüssige Daten auf dem Server gelöscht werden. Dies setzt Speicher frei, lässt die Speicherauslastung berechenbar werden und verkleinert das Backup-Fenster.

Verlässliche Virtualisierung

Backup Exec 2010 beherrscht die granulare Wiederherstellung für virtuelle Microsoft-Anwendungen in einem einzigen Single-Pass-Backup. Diese Technologie ermöglicht es Unternehmen, Ausfall-zeiten ihrer Geschäftsanwendungen zu verkürzen, indem sie einzelne Daten aus dem Backup eines kompletten Systems extrahieren kann. Backup Exec 2010 unterstützt Microsoft Exchange, SQL und Active Directory sowie die virtuellen Umgebungen VMware vSphere 4.0, VMware ESX und Microsoft Hyper-V R2. Selbst auf den virtuellen Plattformen können Administratoren ganze Applikationen oder individuelle E-Mails, Mailboxen oder Daten/Ordner wiederherstellen. Deduplizierung lässt sich auch auf die VMware- sowie Hyper-V-Client-Backups anwenden. Dies reduziert und konsolidiert Speicherressourcen abermals. (Symantec: ma)

(1) IDC, Worldwide Enterprise Storage Systems 2009–2013 Forecast Update, Doc # 221287, Dezember 2009.

(2) Sheila Childs, Gartner-Präsentation: New Archiving Technologies That Deliver Cost Savings and More.

 

 

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