Rubrik: Produkte/Backup/Restore

Deduplizierung verkürzt Backup-Zeit und führt zu Speicherplatzeinsparung

"DeviceImage v. 06.00" erstellt komprimierte Images von kompletten Festplatten, Partitionen oder Dateien

(09.03.11) - Datendeduplizierung ist eine wichtige technologische Neuheit zur Bewältigung des Datenwachstums. Die meisten Deduplizierungsansätze befassen sich mit der Reduktion von Daten auf der Backup-Seite (Target-side-Deduplizierung). Im Fall von bereits komprimierten oder verschlüsselten Daten ist dieses Verfahren nicht effektiv, weil fast gar keine sich wiederholenden Muster im ankommenden Datenstrom zu finden sind. Mit "DeviceImage v.6.00" geht die Waxar GmbH & Co.KG einen anderen Weg: Die Deduplizierung findet auf der Backup-Quelle statt (Source-side-Deduplizierung). Dabei werden Datenblöcke mit sich wiederholenden Mustern erkannt, indiziert und noch vor der Komprimierung und eventuellen Verschlüsselung vom Datenstrom entfernt. Durch das Beseitigen redundanter Datenblocks und die ausschließliche Referenzierung ergibt sich ein unmittelbarer Nutzen in punkto Zeit- und Storage-Effizienz. Dies hat drei positive Effekte:

Anzeige

Zeitvorteil: Besonders für Online-Backups kann die Sicherungszeit deutlich reduziert werden, da weniger Daten über die Leitung fließen.

Kostenvorteil: Geringere Speicher-Anschaffungskosten oder längere Abstände bei der Erweiterung der Speicher-Kapazität. Zudem geringere Energiekosten: Wenn weniger Datenträger für die Speicherung der Daten mit Strom betrieben werden, reduziert sich der Stromverbrauch insgesamt.

Managementvorteil: Die Fähigkeit, mehr Daten pro Speicher-Einheit zu speichern oder Online-Daten über längere Zeiträume vorzuhalten.

So funktioniert DeviceImage:

DeviceImage erstellt komprimierte Images von kompletten Festplatten, Partitionen oder Dateien. Dabei liest und kopiert die Software alle PC-Filesysteme und arbeitet sowohl auf x86-PCs, als auch auf Apple-Rechnern mit Intel-Prozessoren. Die Sicherung kann auf unterschiedlichsten Medien erfolgen, lokal oder im Netzwerk, intern oder extern. Die Lösung muss nicht installiert werden, sondern ist sofort lauffähig und startet von einer Boot-CD, Boot-USB-Stick, externen Festplatte oder über Netzwerk mit Hilfe des PXE-Boot-Verfahrens. Der Prozess der Datensicherung oder Wiederherstellung kann entweder voll automatisch, halb-automatisch oder manuell ablaufen. Bei der Erstellung der Backups wird laufend geprüft, ob die zu sichernden Daten fehlerfrei ausgelesen und geschrieben werden.

Zudem bietet DeviceImage zusätzliche Funktionen zum Klonen kompletter Festplatten, der Sicherung des Bootsektors (wichtig vor allem bei Multi-Boot-Systemen) und sogar die Option, Daten auf fehlerhaften Sektoren bei der Sicherung zu korrigieren. So können oft auch Daten von einer "angeschlagenen" Festplatte gerettet werden. Zusätzlich bietet die Software die Möglichkeit, bei jeder Sicherung den Gesundheitszustand der Quell-Festplatte zu prüfen und das Ergebnis dieser Prüfung in dem Backup-Report zu speichern. So wird sichergestellt, dass die System-Festplatte, falls notwendig, rechtzeitig durch eine neue ersetzt werden kann und somit ein eventueller Daten-Crash verhindert wird. (Waxar: ma)

 

 

Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken