Rubrik: Produkte/Biometrie

Neue biometrische Lösung stoppt Missbrauch von Patientenkarten

Sensor erfasst Fingerabdrücke ohne direkten Kontakt zur Haut

(31.03.08) - Kostenreduktion im Gesundheitswesen ist heute ein zentrales Thema unserer Gesellschaft. Der Dialog zwischen Krankenkassen, Ärzten, Krankenhäusern, etc. mit den Patienten muss deshalb sicherstellen, dass Leistungen nicht unberechtigt bezogen werden können. Ein sicheres, geschütztes und einfach anwendbares System ist dringend gefragt.

Anzeige

Erstmals zur TeleHealth 2008 - internationale Fachmesse für Telematikanwendungen im Gesund-heitswesen in Hannover - stellte der Hersteller berührungsloser Fingerabdruck-Sensoren, TST Biometrics mit ihrem Partner ID-Soft eine ganzheitliche biometrische Lösung mit hohem Sicher-heitsstandard für den Einsatz im Gesundheitssystem vor. ID-Soft ist spezialisiert auf fälschungs-sichere Kartensysteme und hat hierfür eine spezielle Software entwickelt.

Das gemeinsam konzipierte System ist nach eigenen Angaben durch die hohe Datenkompression und mehrfache Verschlüsselung fälschungssicher. Es ist abgeschirmt und durch die biometrischen Daten zusätzlich geschützt. Für die Verifikation von Patienten werden deren biometrische Daten - unabhängig von vorhandenen Chipkartensystemen - als zweidimensionaler Barcode verschlüsselt auf der Karte gespeichert. Der Datensatz kann auf jede ID-Karte gedruckt werden. Für spezielle Lösungen genügt auch der Ausdruck auf fälschungssicheren Aufklebern. Die Daten können Offline mit einem einfachen Scanner gelesen werden, es ist keine externe Datenbank erforderlich.

Mit dem weltweit patentierten "BiRD 3" hat TST einen Sensor entwickelt, der Fingerabdrücke ohne direkten Kontakt zur Haut erfasst. Mit der integrierten Lebend- und Falschfingererkennung (LFD) wird zusätzlich überprüft, ob es sich um einen lebenden oder gefälschten Finger handelt. Das berührungslose Sensorprinzip ermöglicht extrem hohe Erkennungsleistungen biometrischer Systeme. Das gilt vor allem bei Fingerabdrücken, deren Erfassung kritisch sind - wie bei älteren Personen, Kindern, verschiedenen Hautfarben, schwach ausgeprägten Fingerlinien, trockenen, feuchten oder gar stark verschmutzen Fingern. Aus Hygieneaspekten sind die berührungslosen Sensoren für Anwendungen im Gesundheitsbereich besonders geeignet.

Die Produkte von TST sind als Tischgerät oder Einbaukomponenten verfügbar und werden durch Systemintegratoren in Applikationen zur Personenidentifizierung integriert. Neben dem Gesund-heitswesen sind Zutrittskontrollen, Grenzkontrollen mit ePass, aber auch Lösungen im Bereich Finanzen typische Anwendungsbereiche für die berührungslosen Fingerabdruck-Sensoren.
(TST Biometrics: ma)

 

 
Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken