Rubrik: Produkte/Content Security

Onlinerechner hilft bei der Investitionsrechnung von Anti-Spam-Lösungen

Kosten von Spam setzen sich aus drei Positionen zusammen

(02.02.06) - Der Hersteller der "Spamfinder"-E-Mail Security Appliances, SfbIT, will mit einem neu entwickelten Spam-Kostenrechner auf seiner Website die Berechnung des Return-on-Investment von Anti-Spam-Lösungen vereinfachen. Das Ergebnis ist wichtig für die Vorbereitung von Investitionsentscheidungen.

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"Immer wieder berichten unsere Kunden und Partner, dass Kostenreduktion das weitaus stärkste Argument für Investitionen in die IT-Sicherheit ist", erläuterte Andreas Dannenberg, SfbIT-Geschäftsführer. "Mit unserem Spam-Kostenrechner können IT-Entscheider mit wenigen Unter-nehmenskennzahlen die rasche Amortisierung von Schutz vor Spam errechnen. Damit geben wir Kaufinteressenten eine sehr wirksame Unterstützung für die Vorbereitung der Investition."

Die Kosten von Spam setzen sich nach der BSI-Studie "Anti-Spam-Strategien" vom März 2005 aus drei Positionen zusammen:

·         Unmittelbare Kosten für den unerwünschten Mail-Verkehr, für die Nutzung der IT-Infrastruktur und die anteiligen Personalkosten für Administration und Schadensbehebung.

·         Mittelbare Kosten durch den Zeit- und Produktivitätsverlust der Mitarbeiter, durch eventuelle Nichterreichbarkeit und für die Reparatur von überlasteten oder beschädigten Systemen.

·         Sonstige Kosten durch Imageschäden nach dem Missbrauch der Firmen-IT als  Relaisstation für Spam-Attacken, sowie die Kosten zum Ausgleich des Imageschadens.

Da die meisten dieser Kostenarten nur mit hohem Aufwand genau zu beziffern sind, greift der Spamfinder-Rechner die Hauptkostenposition heraus: die Arbeitszeit der Mitarbeiter für das Sortieren und Löschen von unerwünschten Mails. Die durchschnittliche Zahl von Spam-Mails pro Mitarbeiter und Arbeitstag mal 20 Monatsarbeitstagen wird mit dem mittleren Bruttostundenlohn der Unternehmensmitarbeiter - oder der am meisten betroffenen Abteilungen - multipliziert. Der Spamfinder-Online-Rechner unterstellt einen Zeitaufwand von lediglich fünfzehn Sekunden pro Spam-Mail.

Sollten unternehmensspezifische Verdienstzahlen nicht verfügbar sein, kann der Durchschnitts-Bruttostundenlohn 2004 der Angestellten in Produktion, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe in Deutschland eingesetzt werden. Das Statistische Bundesamt beziffert diesen mit 22,32 Euro.

Die Beispielrechnung für ein Unternehmen mit 50 bundesdurchschnittlich entlohnten Mitarbeitern, zehn täglichen Spam-Mails pro Person und jeweils 15 Sekunden Zeitausfall pro E-Mail ergibt Folgendes: Bereits nach 127 Tagen rechnet sich der Einsatz einer Spamfinder-Lösung zu Anschaffungskosten von 3.679 Euro. Der kalkulatorische Gesamtschaden durch Spam verursach-ten Arbeitszeitausfall pro Jahr betrüge bei diesem Unternehmen annähernd 10.541 Euro. Gerechnet wird dabei mit 240 Arbeitstagen.

Noch nicht berücksichtigt sind bei dieser ROI-Berechnung die unmittelbaren und sonstigen Kosten von Spam nach der BSI-Systematik. Sollten diese Daten ermittelbar oder realistisch zu schätzen sein, wird eine Investitionsrechnung für eine E-Mail-Security-Appliance noch überzeugender ausfallen. (SfbIT: ra)

 
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