Rubrik: Produkte/Content Security

Kostenloses Tool zum Entfernen von Rootkits

55 Prozent aller Unternehmen halten Rootkits für gefährlich

(01.09.06) - Sophos stellt ein kostenloses Programm zur Verfügung, mit dem sich auf PCs installierte Rootkits auffinden und entfernen lassen. "Sophos Anti-Rootkit" erweitert damit den Leistungsumfang von "Sophos Anti-Virus 6.0". Das Programm lässt sich zudem mit beliebigen IT-Sicherheitslösungen anderer Anbieter einsetzen und gibt Unternehmen die Möglichkeit, ihre Rechner zuverlässig vor Hacker-Attacken zu schützen.

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Immer mehr Cyberkriminelle nutzen Rootkit-Technologien, um Spyware-Programme oder Trojaner auf den Rechnern ahnungsloser Anwender versteckt zu platzieren und so unbemerkt an vertrauliche Daten zu gelangen. Anders als vergleichbare Lösungen meldet Sophos Anti-Rootkit, ob sich die Entfernung eines bestimmten Rootkits auf die Effizienz oder Integrität des Betriebssystems auswirken könnte. Netzwerkadministratoren können auf dieser Grundlage selbst entscheiden, wie sie mit dem entdeckten Rootkit verfahren wollen. Sophos Anti-Rootkit unterstützt Windows NT/2000/XP/2003.

Rootkits werden von Hackern meist dazu genutzt, um in IT-Systemen elektronische Schadcodes zu verstecken, die ihnen den unbemerkten Zugriff auf Netzwerke und Rechner erlauben. Mit Rootkits lassen sich beispielsweise Spyware-Programme oder Keylogger-Trojaner so auf PCs installieren, dass sie von herkömmlichen IT-Security-Lösungen oder Betriebssystemen nur schwer entdeckt werden.

Dass Rootkits als reelle Gefahr wahrgenommen werden, zeigt eine kürzlich von Sophos vorge-nommene Web-Umfrage: So befürchten 55 Prozent aller Computer-Anwender in Unternehmen, dass ihre Rechner mit einem Rootkit infiziert werden könnten. Weitere 37 Prozent gaben dagegen zu, nicht zu wissen, was ein Rootkit ist. Acht Prozent halten Rootkits für nicht gefährlich. Insgesamt nahmen 335 Unternehmensanwender an der Erhebung teil.

Rootkits werden von immer mehr Hackern dazu genutzt, auf PCs Schadprogramme zu verstecken, mit denen sie versuchen, vertrauliche Daten und Passwörter der Anwender auszuspionieren, Denial-of-Service-Attacken zu starten oder massenweise Spam-Mails zu versenden. Die Ergebnisse der Web-Umfrage zeigen, dass sich bereits viele Firmen der Gefahr bewusst sind. Daneben gibt es jedoch ebenso zahlreiche Firmen, die überhaupt nicht zu wissen scheinen, was Rootkits sind und welches Risiko von ihnen ausgeht.

Sophos Anti-Rootkit zeichnet sich durch eine einfach zu bedienende und übersichtliche Benutzer-oberfläche aus. Anwender erhalten detaillierte Informationen über alle im System verborgenen Ressourcen, deren Namen und Aktivitäten. Die Sicherheitssoftware identifiziert dabei bekannte wie auch unbekannte Rootkits und steht nicht nur Sophos Kunden kostenlos zur Verfügung, sondern allen Unternehmen und Anwendern, die ihre Rechner zuverlässig vor Rootkits schützen wollen.  Jens Freitag weiter: 'Viele bewährte Antiviren-Programme, wie Sophos Anti-Virus, blocken bekannte Rootkits, bevor sie sich auf dem Rechner installieren können. Befindet sich jedoch bereits ein Rootkit auf dem PC, ist es vielen IT-Sicherheitsprogrammen nicht mehr möglich, das Programm aufzuspüren, da es quasi unsichtbar ist. Sophos Anti-Rootkit arbeitet dagegen tief im System des Rechners und ergänzt so die Funktionalitäten von Sophos Anti-Virus 6.0, um Anwendern größtmöglichen Schutz zu bieten.

Das Anti-Rootkit ist zum Download erhältlich unter: http://www.sophos.de/products/free-tools/sophos-anti-rootkit.html (Sophos: ra)

 

 
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