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Rubrik: Produkte/Content Security Nachträglich als Spam identifizierte Mitteilungen aus dem E-Mail-Speicher entfernen Mit "ActiveFilter" können bereits zugestellte Nachrichten im Eingangskorb wirkungsvoll bereinigt werden (02.07.08) - Cloudmark kündigte das Produkt "ActiveFilter" an. Es ist in der Lage ist, bereits eingegangene unerwünschte Mitteilungen aus den Nachrichtenspeichern der Service Provider zu beseitigen. Während Anwender sich über Spam-freie Postkörbe freuen, können Administratoren gleichzeitig kostbaren Speicherplatz einsparen.
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Schon seit jeher liefern sich die Angreifer und Anbieter von Anti-Spam-Lösungen ein Wettrennen in punkto Sicherheit. Professionelle Spammer versuchen, mit ihren Inhalten in die Posteingänge der Nutzer zu gelangen und setzen dabei immer neue Verfahren ein, um die Spam-Filter zu umgehen. Der aktuelle Trend besteht darin, Botnetze zu nutzen und damit riesige Mengen von sich ändernden Nachrichten schnellstmöglich abzusetzen. Das kann bedeuten, dass Millionen bösartiger Nachrichten innerhalb von Minuten über Bots verschickt werden. Angesichts von Ausmaß und Geschwindigkeit einer solchen Attacke verwundert es nicht, dass Spam derzeit über 95 Prozent des gesamten E-Mail-Verkehrs ausmacht. Selbst bei wirkungsvollster Filterung gelingt es dennoch einem geringen Anteil, die eingesetzten Sicherheitsvorkehrungen zu überwinden und in die Posteingänge der Kunden zu gelangen - und genau darauf setzen die Spammer. Für Service Provider sind diese Nachrichten mehr als nur ein Ärgernis, da schätzungsweise über 15 Prozent ihres Nachrichtenspeichers allein durch Spam belegt wird. ActiveFilter ist in der Lage, den Vorteil solch schnell ausgeführter Angriffe zu unterbinden. Die Lösung überwacht kontinuierlich die an Benutzer zugestellten Nachrichten und stellt fest, ob von diesen im Nachhinein noch Mitteilungen als Spam identifiziert werden. Sollte also eine Spam-Nachricht den Filter passieren und ausgeliefert werden, kann ActiveFilter diese nachträglich noch entfernen. Damit kann Cloudmark ihre Filtergenauigkeit nach eigenen Angaben auf deutlich über 99 Prozent steigern. Weil Cloudmarks lokale Spam-Datenbank mit sämtlichen bekannten Bedrohungen alle 30 Sekunden aktualisiert wird, findet der gesamte Vorgang fast in Echtzeit statt. Benutzer mit Postfächern in ActiveFilter-Umgebungen werden daher deutlich weniger Spam in ihrem Eingangskorb vorfinden. Das Alleinstellungsmerkmal der Lösung ist die Skalierbarkeit. Um vergleichbare Ergebnisse erzielen zu können, müssten herkömmliche Anti-Spam-Lösungen jede einzelne Mitteilung aus dem Nachrichtenspeicher des Service Providers entnehmen und anhand aktualisierter Anti-Spam-Regeln neu prüfen. Da es sich hierbei um Datenmengen im Bereich von Tera- oder gar Petabyte handelt, ist dieses Verfahren jedoch aus Zeit- und Ressourcengründen nicht realisierbar. ActiveFilter hingegen muss nicht jede Nachricht erneut scannen, um festzustellen, ob sie mit neuen Spam-Fingerabdrücken übereinstimmt. Stattdessen arbeitet die Lösung mit einem Verfahren, bei dem der Nachrichtenspeicher angewiesen wird, lediglich die nachträglich als Spam identifizierten Nachrichten zu verschieben oder zu löschen, ohne jedoch die restlichen legitimen Mitteilungen erneut prüfen zu müssen. Mit diesem Ansatz kann Ressourcen-schonend das Online-Speicher-volumen um bis zu 20 Prozent reduziert und Spam aus dem Eingangskorb der Benutzer gänzlich entfernt werden. (Cloudmark: ra) |
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