Rubrik: Produkte/Content Security

Dauervergleich von über 40 Blacklisten für effiziente Spam-Filterung

Anti-Spam: "Blacklist Monitor" soll nahezu Spam-freie Postfächer ermöglichen

(24.07.09) - Die Security-Spezialistin Intra2net hat in Zusammenarbeit mit der Informatik-Fakultät der Hochschule Furtwangen eine Methode entwickelt, die Leistungsfähigkeit einzelner Antispam-Blacklisten unter realen Bedingungen zu erfassen. Der "Blacklist Monitor" liefert detaillierte Statistiken zur Treffer- und Fehlerquote von mehr als 40 Black-Listen und wird wöchentlich aktualisiert. Die Daten stammen dabei aus realem Mail-Verkehr, sind deshalb besonders aussagekräftig und werden durch eine interaktive Benutzer-Klassifizierung gewonnen. Speziell für "SpamAssassin" stellt Intra2net jeweils eine beispielhafte Konfiguration zur Verfügung; eine Einbindung ist aber auch problemlos in Postfix oder Exchange Server möglich.

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Reale Daten zu Trefferquote und Fehlerquote

Antispam-Blacklisten sind schon seit vielen Jahren bei der Spam-Abwehr erfolgreich. Neben einer hohen Trefferquote ist hierbei vor allem eine sehr geringe Fehlerquote (False-Positives) entscheidend für die Akzeptanz bei den Benutzern. Die meisten Mailserver-Admins und Service Provider verlassen sich nicht auf einzelne Listen, sondern setzen einen Mix mehrerer Listen ein, die sowohl auffällige IP-Adressen aufführen (DNSBL), den Inhalt nach Spam-Merkmalen untersuchen (Hash) und nach Ziel-URLs filtern (URIBL).

Bislang war es dem Instinkt eines Anti-Spam-Fachmanns überlassen, wie er die einzelnen Blacklists gewichtet. Hier bietet der "Blacklist Monitor" von Intra2net jetzt verlässliche und kontinuierlich aktualisierte Statistiken zu den wichtigsten Listen, die aus realem Mailverkehr stammen. Gerade die dynamische Aktualisierung ist eine wichtige Hilfestellung, da sich die Qualität einzelner Blacklisten jederzeit verändern kann, insbesondere die Fehlerquote.

Schritt in Richtung 100 Prozent-Spam-Erkennung ohne False-Positives

"Black-Listen können sehr effizient und nachhaltig Spam filtern, vorausgesetzt ein Mailserver-Verantwortlicher verfügt über exakte Informationen zu Treffer- und Fehlerquoten der einzelnen Listen. Unser halbjähriger Testlauf mit rund 1,5 Millionen E-Mails zeigt, dass eine längerfristige Erkennungsquote von bis zu 99,8 Prozent ganz ohne Verluste realisierbar ist", sagt Björn Sikora, Antispam-Spezialist bei Intra2net. (Intra2net: ra)

 

 

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