Rubrik: Produkte/Content Security

Content Security für Kinder: Jede einzelne Webseite wird geprüft, ehe sie freigegeben wird

Beim Eintritt in die Online-Welt fehlt Kindern meist die nötige Medienkompetenz

(02.11.11) - Beim Thema Kinderschutz im Internet kann es nicht darum gehen, pauschale Lösungsansätze zu bieten, sondern die Schutzmaßnahme muss dem konkreten Alter des Kindes entsprechen. Angebote, die für grob unterteilte Altersgruppen - bis unter 12 Jahren, 12 bis 16 Jahren und 16 bis 18 Jahren - Empfehlungen für bestimmte Webseiten abgeben, greifen zu kurz. Schließlich ist die Gruppe der unter 12jährigen vielfältig, heterogen, aber auch individuell und ganz besonders schutzbedürftig.

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Beim Eintritt in die Online-Welt fehlt ihnen meist die nötige Medienkompetenz und sie müssen sich erst mit den Mechanismen und Regeln des Internets vertraut machen. Schwierig wird es außerdem, wenn Eltern sich bei der Internetnutzung ihres Nachwuchses auf Programme verlassen, die rein technisch ausgerichtet sind und die passenden Web-Angebote für Kinder nach Suchwörtern (sogenannten "Bad Words") filtern. Schließlich werden die Filterungen nach Altersgruppen nicht umfassend vorgenommen, die Altersgruppen sind zu grob und damit vage. Der Filter ist entweder sehr rigide und sperrt beispielweise auch Seiten, die den Begriff "Nacktschnecke" enthalten, oder ist unzureichend, weil er eine Seite, die zwar die richtigen Suchbegriffe enthält, aber auch ungeeignete Inhalte aufweist, zulässt.

Die Dolphin Media AG setzt bei ihrer Kinderschutzsoftware "Dolphin Secure" auf ein Redaktions-team, das handverlesen geeignete Internetangebote für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zusammenstellt.

Die Dolphin Media AG hat einen strengen Kriterienkatalog entwickelt, wonach jede einzelne Webseite geprüft wird, ehe sie für die Jüngsten freigegeben wird. An erster Stelle steht dabei die Frage, ob die Inhalte für die Altersgruppe interessant und verständlich sind. Aber auch die Gestaltung einer Webseite muss angemessen sein. Seiten, die an den Rändern mit Werbebannern gepflastert sind, werden aussortiert. Ausnahmen gibt es nur, wenn es sich dabei um Werbung für die Angebote von Fernsehsendern oder Verlagen handelt, die gleichzeitig einen Lehrauftrag erfüllen. Des Weiteren wird darauf geachtet, dass die Seiten, die ins Dolphin Secure "Kindernet" aufgenommen werden, nicht die Angabe der persönlichen Daten der Kids fordern oder öffentliche Chatforen anbieten.

"Wir sind bei der Zusammenstellung der Inhalte so streng, um den Kindern eine geschützte und altersgerechte Online-Umgebung zu bieten, in der sie sich austoben können, ohne dass die Eltern mit erhobenem Zeigefinger hinter ihnen stehen müssen," sagt Stephan von Wrede, Vorstand der Dolphin Media AG.

Stefan Michaelis bewertet vor allem die auf der Programmoberfläche bewusst gewollte Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindern hoch: "Kinder schlagen Seiten vor, Eltern müssen diese aber erst freigeben. Dieser Anlass, gemeinsam das Internet gemeinsam zu bewerten, ist Medienkompetenz, wie sie sein sollte. Das Wir gewinnt, denn daraus können beide Seiten lernen."(Dolphin: ra)

 

 

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