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Rubrik: Produkte/Dienstleistungsangebote Datenwiederherstellung von Flash-Speicher-basierten Systemen Flash-basierter Speicher auf dem Vormarsch: Kroll Ontrack erweitert Datenrettungsexpertise (04.06.07) - Erste mit Flash-Speicher statt elektromagnetischer Festplatte ausgestattete Notebooks oder Systeme mit Hybrid-Festplatten werden von den Hardwareherstellern bereits angeboten. Die Flash-Speichertechnologie bietet entscheidende Vorteile gegenüber konventionellen Festplatten. Informationen auf Flash-Datenträgern lassen sich deutlich schneller lesen und schreiben. Solche Systeme verbrauchen auch weniger Energie. Außerdem sind die digitalen Speicherchips, die ohne bewegliche Teile auskommen, unempfindlicher gegen Stöße. Wie bei allen digitalen Datenträgern ist jedoch ein Datenverlust nie völlig ausgeschlossen, sei es bedingt durch technische Fehler im Speicher oder Einwirkungen von außen.
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Kroll Ontrack will hier Abhilfe im Notfall schaffen. Die Datenrettungsingenieure bei Kroll Ontrack haben bereits umfassende Erfahrung bei der Datenwiederherstellung von Flash-Speicher-basierten Systemen gesammelt. Diese Expertise wurde nun auf die neuen Speicherlösungen ausgedehnt, die künftig vor allem in schlanken und kompakten Notebooks vermehrt zum Einsatz kommen werden. Ein bereits angekündigtes Aussterben der Festplatte in Notebook und PC ist kurzfristig nicht zu erwarten, doch längerfristig gesehen gehört den Flash-basierten Speichersystemen die Zukunft. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Tatsache, dass solche Speicherlösungen von Microsoft Windows Vista unterstützt werden. Intel implementiert die Flash-Technologie bereits in der neuesten Generation von Centrino-Prozessorsystemen für Notebooks. Statt in 15 Sekunden erledigen die neuen Prozessoren das Starten des Betriebssystems in nur noch gut drei Sekunden. Womit im Praxiseinsatz jedoch immer gerechnet werden muss, ist Datenverlust - egal um welche Speichertechnologie es sich handelt. Da Kroll Ontrack bereits Erfahrung mit der Datenrettung von Flash-Speicher-basierten Systemen - wie Handy, PDA, Pocket PC oder USB Memory Stick - hat, wird dieser Bereich nun auf Notebooks ausgedehnt, bei denen diese neue Speichertechnologie zum Einsatz kommt. Bei modernen, nicht-flüchtigen Flash-Speichern ist der Datenerhalt zwar auch bei fehlender Versorgungsspannung über einen längeren Zeitraum gesichert. Die verschiedensten Ursachen können jedoch dennoch zum Datenverlust führen. Dazu zählen logische Beschädigungen oder ein versehentliches Löschen. Auch aufgrund physikalischer Beschädigungen kann es dazu kommen, dass die Daten nicht mehr abrufbar sind. Im Rahmen der Rettungsmaßnahmen kommen spezielle Tools von Kroll Ontrack zum Einsatz. Physikalisch beschädigte Geräte können in das Datenrettungslabor von Kroll Ontrack eingeschickt werden. Dort arbeiten Datenrettungstechniker mit besonderen, selbst entwickelten Tools, um erneuten Zugriff auf die Daten zu bekommen. Ende 2009 sollen mehr als die Hälfte (60 Prozent) aller Notebooks mit Flash-basierten Speicher-technologien ausgerüstet sein. Dies prognostiziert das Marktforschungsinstitut iSuppli in einer aktuellen Studie. Unterschieden wird dabei zwischen Hybrid-Festplatten (H-HDD), Solid State Disks (SSD) oder der Turbo Memory Technologie von Intel. Reine Flash-Speicher-Festplatten (SSD) sollen zunächst nur extrem kompakten Notebooks vorbehalten sein, wo das Platz sparende Konzept deutlich zum Tragen kommt. (Kroll Ontrack: ra) |
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