Rubrik: Produkte/Dienstleistungsangebote

Bundesweite MPLS-Kommunikationsplattform für den genossenschaftlichen Bankenverbund

Unterschiedlichen Anforderungen werden über separate "VPN Routing and Forwarding Tables" auf dem Gateway realisiert

(23.07.07) - Allen Volks- und Raiffeisenbanken, Verbundunternehmen und genossenschaftlichen Rechenzentralen steht ab sofort ein deutschlandweit integriertes Hochleistungsnetzwerk zur Verfügung. "Die neue Plattform räumt technisch bedingte Kommunikationshürden aus dem Weg. Damit eröffnen sich weitreichende Perspektiven für eine ungehinderte Kooperation und die Umsetzung von Sourcing-Konzepten innerhalb des gesamten genossenschaftlichen Finanzver-bundes", sagt Winfried Richert, Geschäftsführer des genossenschaftlichen Netzwerk-Kompetenz-centers VR Netze. Möglich wurde die bundesweit einheitliche Infrastruktur durch die Kopplung bislang getrennter Backbone-Netze in den Einzugsgebieten der Rechenzentralen GAD und Fiducia IT.

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Den Grundstein für diesen Integrationsschritt hatte die VR Netze bereits im Jahr 2006 gelegt, indem sie ihre bisherige IP-Infrastruktur auf die Multi-Protocol Label Switching-Technologie (MPLS) migrierte und im Februar 2007 das Geno-IP-Netz auf diese Plattform überführte. VR Netze-MPLS bindet seither Genossenschaftsbanken und andere Verbundpartner im Norden und Westen Deutschlands sicher und hochverfügbar an sieben PoP-Standorte (Point of Presence) an. Untereinander sind diese MPLS-Knoten über redundante, kreuzungsfreie Hochgeschwindigkeits-leitungen verbunden - mit Bandbreiten, die zwischen 155 Megabit und 1 Gigabit pro Sekunde rangieren. Gezielt nahm VR Netze verschiedene regionale Carrier mit ins Boot, um Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern zu vermeiden.

Ein spezielles Provider-Gateway sorgt jetzt für die nahtlose Integration zwischen dem VR Netze-MPLS im Geschäftsgebiet der GAD sowie der Verbundunternehmen und dem T-Systems-MPLS im Fiducia-Geschäftsgebiet. Die beiden Backbones agieren als gleichgewichtige Teil-Netze mit direkter Adressierung über die IP-Adressen der jeweiligen Verbundpartner. Grundlage dafür sind Adress-räume, die mit der Arbeitsgemeinschaft genossenschaftlicher Rechenzentralen (AGR) abgestimmt wurden. Damit werden aufwändige und fehleranfällige Adressumsetzungen vermieden. Die unter-schiedlichen Anforderungen im genossenschaftlichen Verbund werden über separate VRFs (VPN Routing and Forwarding Tables) auf dem Gateway realisiert. Sie garantieren eine gesicherte Kommunikationsschnittstelle mit klaren Absprachen und Definitionen zu den Anforderungen der Kommunikationspartner. Die flächendeckende MPLS-Infrastruktur schafft überdies neue Chancen für nächste wirtschaftliche Konsolidierungsschritte, etwa im Zusammenhang mit weiteren Server-Zentralisierungen. Nicht zuletzt lassen sich Kommunikationsservices nun deutschlandweit mit einheitlichen Service Level Agreements für Banken, Verbundpartner und Drittkunden bereitstellen. (VR Netze: ma)

 

 
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