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Rubrik: Produkte/Dienstleistungsangebote Viren und Würmer: Firmen können ihre Schnittstelle über "DATEVnet" schützen lassen DATEV bietet Sicherheitsdienstleistung für den Internet-Zugang (26.10.07) - Spektakuläre Meldungen über Viren und Würmer haben inzwischen fast Seltenheits-wert. Das liegt allerdings nicht daran, dass die Bedrohung durch sie abgenommen hätte. So verzeichnet beispielsweise der unabhängige Sicherheitsdienstleiter AV-Test aus Magdeburg einen exponentiellen Anstieg bei der Zahl neu auftretender Schädlinge. Wurden im Oktober des vergangenen Jahres noch etwa 100.000 neue und unterschiedliche Schadcodes registriert, erwarten die Experten anhand des bisherigen Aufkommens in diesem Monat nahezu eine halbe Million entsprechender Dateien. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 15.000 neuen Viren, Würmern und andere Schadprogrammen pro Tag, die sich in der elektronischen Außenwelt bewegen. Mit "DATEVnet", einer Sicherheitsdienstleistung der DATEV eG für den Internet-Zugang, können Unternehmen ihre Schnittstelle schützen.
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DATEVnet-Nutzer werden über eine zentrale Sicherheitszone bei DATEV ins Internet geleitet. Darin befinden sich gestaffelte und redundant ausgelegte Schutz-Systeme, wie zum Beispiel Virenscanner oder Firewall-Systeme, die permanent von Sicherheits-Spezialisten überwacht und aktualisiert werden. Die Mehrstufigkeit des Sicherheitssystems bedeutet auch bei neu auftretenden Schädlingen schnellstmöglichen Schutz. Die Sicherheitszone ist immer so schnell gewappnet, wie der schnellste Hersteller der verwendeten Antiviren-Produkte ein Update bereitstellt. Bekannter Schadcode wird bereits dort zuverlässig herausgefiltert. So kann ein mit schädlichem Code präpariertes Text-Dokument oder Bild erkannt werden, bevor die Datei an den Nutzer weitergegeben und geöffnet wird. Den Virenjägern der Security-Anbieter stehen heute allerdings professionell organisierte Hacker mit kommerziellem Hintergrund gegenüber, die ebenso schnell wie gezielt Updates für ihre so genannte Malware schreiben. Deren erklärtes Ziel ist es, auch frisch aktualisierte Antivirenprogramme auszutricksen. Ein wirkungsvoller Schutz gegen diese quasi industriell gefertigten Viren ist immer schwerer zu realisieren, denn schließlich erfolgen die Updates der Antiviren-Software immer nur als Reaktion auf einen entdeckten Schädling. Trotz aller Sorgfalt lässt sich ein minimales Restrisiko deshalb nie ganz ausschließen. Um auch dieses noch zu verringern, führt DATEV den so genannten Reverse-Scan durch. Dafür werden Kopien aller E-Mails, die den DATEVnet-Anwendern zugestellt wurden, über den Zeitraum von zwölf Stunden in einem zentralen Speicherpuffer permanent mit den stetig aktualisierten Schutzmechanismen überprüft. So können auch Viren, Trojaner oder Keylogger schnell entdeckt werden, die es geschafft haben sollten, sich in der kurzen Zeit ins System zu schleichen, bevor ihr Auftauchen bekannt wurde. Finden die Systeme beim Reverse-Scan einen Schädling, wird der betroffene Anwender umgehend informiert, damit er den Schadcode nicht aktiviert. Handelt es sich dabei um Links auf infizierte Seiten, werden die entsprechenden URLs im DATEVnet sofort gesperrt, so dass kein DATEVnet-Anwender darauf zugreifen kann. (DATEV: ma) |
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