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Rubrik: Produkte/Dienstleistungsangebote Sicherheitslücke schließen: "Echtzeit"-Malwareschutz für den Rechner Artemis nutzt einen Internetdienst von "McAfee Avert Labs" (
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Autoren von Malware gehen immer raffinierter vor und werden zunehmend von finanziellen Motiven getrieben. Inzwischen sind acht von zehn Angriffen darauf ausgerichtet, dem Opfer Geld abzu-nehmen - noch vor kurzer Zeit waren es nur halb so viele. Die Schadprogramme werden in erster Linie über das Web oder per E-Mail eingeschleust und zielen in der Mehrzahl darauf ab, unbemerkt sensible Daten abzugreifen. Nach Schätzungen der amerikanischen Bundespolizei FBI kostet ein Cyberverbrechen Privat-anwender im Durchschnitt 1.200 Dollar und Unternehmen mehr als 350.000 Dollar. Neben dem finanziellen Schaden riskieren Unternehmen den Verlust von Informationen, Störungen im Geschäftsbetrieb, Produktivitätseinbußen und die Verletzung gesetzlicher Auflagen. Für Privat-anwender besteht die Gefahr hauptsächlich im Identitätsdiebstahl. Bislang stützte sich die Erkennung von Malware auf Signaturdatenbanken, die auf dem Rechner des Anwenders lagerten. Neue Schädlinge konnten erst abgewehrt werden, nachdem diese Datenbanken entsprechend aktualisiert waren. Es verging also immer eine gewisse Zeit zwischen dem Bekanntwerden einer Malware und dem tatsächlichen Schutz des Rechners. "Der herkömmliche Ansatz der Erkennung von Malware anhand von Signaturen genügt nicht länger den Anforderungen", sagt Charles Kolodgy, als Research Director beim Marktforschungsinstitut IDC für den Bereich Security Products zuständig. "Das Benutzerverhalten hat sich geändert, und die Bedrohungslage ist heute eine ganz andere. Die Erkennungsverfahren konnten damit nicht mithalten. Die neue McAfee-Lösung stellt bei der Bekämpfung der massiv zunehmenden Malware einen entscheidenden Fortschritt dar." Artemis ist eine Anwendung, die die Sicherheitslücke bis zur Herausgabe neuer Signaturen praktisch schließt. Wird auf einem Computer, der von einem McAfee-Produkt mit Artemis geschützt wird, eine verdächtige Datei entdeckt, nimmt die Software in Echtzeit Verbindung mit McAfee-Servern auf, um zu ermitteln, ob die Datei bösartig ist oder nicht –ohne spürbare Beeinträchtigung des Benutzers. Der Artemis-Dienst nutzt dabei die über das Internet vereinte "Community Threat Intelligence" von McAfee: das Know-how der Sicherheitsexperten, sogenannte "Honey Pots" (ungesicherte Rechner, die Schädlinge anlocken sollen) sowie in Echtzeit gelieferte Daten von Millionen mit McAfee-Software geschützter Computer. Auf diese Weise können neuartige Gefahren ebenso abgewehrt werden wie bereits bekannte. Artemis steht ab sofort kostenlos im Rahmen von "McAfee Total Protection Service" für kleine und mittlere Unternehmen zur Verfügung. Die Version für McAfee Virus Scan Enterprise erscheint innerhalb der nächsten Wochen. Privatanwendern bietet McAfee die Funktionen von Artemis unter dem Namen "Active Protection" an. (McAfee: ra) |
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