Rubrik: Produkte/Disaster Recovery

"Virtual Recovery Assistant": Ohne Ausfallzeiten eine Umstellung auf virtuelle Maschinen

Physical-to-virtual Migration in Echtzeit und Absicherung für VMware ESX Server

(05.06.08) - Double-Take Software stellt eine neue Erweiterung für "Double-Take für Windows" vor. "Virtual Recovery Assistant" vereinfacht die Migration auf "VMware ESX Virtual Machines". Die Software automatisiert die Bereitstellung der virtuellen Umgebung. Für den Endanwender bedeutet dies einen im Vergleich zu bisherigen Physical-to-virtual-Migrationen deutlich kürzeren Nutzungs-ausfall. Das Feature kann aber auch zur Absicherung von Programmen auf physikalischen Servern eingesetzt werden. Diese werden dann bei einem Server-Ausfall oder einer standortweiten Katas-trophe automatisch auf virtuelle Maschinen verlagert.

Anzeige

"IT-Organisationen haben erkannt, dass sie mit dem wirksamen Einsatz von Server-Virtualisierung bisher unerfüllte Anforderungen adressieren können, zum Beispiel kostengünstiges Remote Desaster Recovery", erklärt Lauren Whitehouse, Analystin bei der Enterprise Strategy Group. Replikation auf Basis P2V (physical to virtual) oder V2V (virtual to virtual) mit Double-Take Virtual Recovery Assistant bietet im Vergleich zur Wiederherstellung von Magnetbändern signifikante Verbesserungen. Das gilt insbesondere bei der der Verkürzung der Recovery-Zeit.

Eines der Haupthindernisse bei der Umstellung von physikalischen auf virtuelle Server ist die lange Nichtverfügbarkeit während der Migration. Herkömmliche Lösungen bietet keine Replikation in Echtzeit. Physikalische Server mussten also mehrere Stunden offline geschaltet werden, während die Daten auf die neue virtuelle Maschine übertragen wurden. Virtual Recovery Assistant dagegen repliziert alle Änderungen in Echtzeit. Daher können die Endanwender mit den produktiven Applikationen weiterarbeiten, bis zum Moment der eigentlichen Umstellung.

"Die meisten Unternehmen haben zwar die Vorteile der Umstellung auf eine virtuelle Maschine sehr wohl erkannt. Sie können sich aber keine langen Ausfallzeiten während der Umstellung erlauben. Oder sie haben nicht die Zeit und die Ressourcen, ihre Prozesse von der physikalischen auf die virtuelle IT-Welt zu verlagern", sagt Bob Roudebush, Director of Solutions Engineering bei Double-Take Software. "Das neue Feature eliminiert weitgehend die teure Downtime bei der Migration und die Komplexität."

Double-Take Virtual Recovery Assistant reduziert die komplexen und oft von Hand durchzu-führenden Arbeitsschritte, mit denen die neue virtuelle Umgebung für die Umstellung eingerichtet werden muss. Das Programm bereitet das Zielsystem für den Anwender vor und macht manuellen Setup und das Aufspielen von Betriebssystem, Patches und Applikationen überflüssig. Für Prozesse, die Raum für Expansion benötigen, können unter Virtual Recovery Assistant die entsprechenden Parameter einfach angepasst werden: zum Beispiel die reservierte Platten-kapazität, der zugeordnete Speicher und die Anzahl der Prozessoren, die der Anwendung zur Verfügung stehen, wenn sie auf der virtuellen Maschine läuft. (Double-Take: ma)

 

 
Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken