Rubrik: Produkte/Disaster Recovery

High-Availability- und Disaster-Recovery-Plattform für Rechenzentren

Lösung für virtualisierte, heterogene und Multi-tier-Infrastrukturen

(15.10.08) - Im Rahmen der "Vision Managed Fusion 2008" stellte Symantec "Veritas Cluster Server One" (VCS One) vor, eine HA/DR- Plattform für Rechenzentren der nächsten Generation. HA steht für "high availability" (hohe Verfügbarkeit), DR bedeutet "disaster recovery", (Wiederher-stellung von Daten). VCS One reicht nach Angaben des Herstellers weit über das herkömmliche Clustering hinaus. Diese Lösung ermöglicht die Implementierung von hoch verfügbaren Business-Anwendungen und die Integration von Kontrollmechanismen in heterogenen Server-Landschaften. Dabei erhöht sich die verfügbare Betriebszeit deutlich, während gleichzeitig Kapital- und Betriebs-kosten des Unternehmens sinken.

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Herkömmliche Clustering-Lösungen können bei der Inbetriebnahme und dem Management von individuellen Datenbanken und Anwendungen aufwändig sein. Rechenzentren beanspruchen diese traditionellen Lösungen aber überproportional, denn sie verlangen nach virtualisierten, skalierbaren und dezentralisierten Umgebungen. Diese Rechenzentren nutzen Servervirtualisierung zur Einrichtung tausender Server, die ihrerseits eine signifikant höhere Skalierbarkeit erfordern. Darüber hinaus erschweren beziehungsweise verhindern herkömmliche Lösungen den Einsatz von nütz-lichen Virtualisierungsfeatures wie Live-Migration. Letztendlich reicht die einfache Gewährleistung der Verfügbarkeit von traditionellen Back-End-Services wie zum Beispiel Datenbanken allein nicht aus. Stattdessen benötigen Unternehmen verfügbare End-to-End-Business-Applikationen auf Basis mehrstufiger, stark dezentralisierter Architekturen.

Veritas Cluster Server One bietet eine neue, einzigartige HA/DR-Architektur, die diesen Anforderungen nicht nur unmittelbar entspricht, sondern darüber hinaus die Implementierung wie auch das laufende Management von HA/DR-Services entscheidend vereinfacht. Die Architektur des VCS One ist Client-Server-basiert und hochskalierbar; sie unterstützt bis zu 256 Knoten pro Cluster. Sie befindet sich außerhalb des Betriebssystemkerns - und erleichtert so die Installation ebenso wie Upgrades. VCS One verfügt zusätzlich über ein einfacheres Netzwerkmodell und weist auf Konfigurationsänderungen hin, die die Verfügbarkeit beeinträchtigen könnten. VCS One arbeitet nach festgelegten Richtlinien (Policies). Ein Prioritäts-, Planungs- und Zuordnungsmanagement automatisiert die einzelnen Aufgaben und sorgt für mehr Betriebseffizienz. Außerdem verfügt VCS One über eine einzigartige Server-Virtualisierungs-Kontrolle in Bezug auf Hochverfügbarkeit. So kann eine zentralisierte und plattformunabhängige Hochverfügbarkeitslösung über die verschiedenen virtuellen Plattformen hinweg in einem Rechenzentrum geboten werden.

Die Lösung von Symantec bietet Hochverfügbarkeits- und Disaster-Recovery-Lösungen für moderne Rechenzentren. Dazu gehören: Eine Plattform für virtuelle und physikalische Umgebungen; eine Plattform für mehrstufige und monolithische Anwendungen; sowie eine Plattform für die Hochverfüg-barkeit von "Scale-out- und Scale-up-Infrastrukturen".

Folgende Leistungen von VCS One sind hervorhebenswert:

·         Active/Active Hochverfügbarkeit – Die meisten HA-Anwendungen benutzen ungenutzte, wertvolle Rechenleistung am Produktionsstandort. VCS One kombiniert seine einzigartige Virtualisierungskontrolle mit Richtlinien zu Anwendungsprioritäten indem das gesamte verfügbare Equipment der HA-Infrastruktur vollständig genutzt wird. VCS One stellt sicher, dass alle Applikationsabhängigkeiten unabhängig vom jeweiligen Ausfallszenario stets verfügbar sind.

·         Mehrschichtige Hochverfügbarkeit – Die meisten Ausfallszenarien von Businessapplikationen beanspruchen Mitarbeiter und Prozesse zur Koordination von End-to-end-Neustarts - selbst seitdem Back-End-Datenbanken mit traditionellen Clustering-Lösungen verfügbar sind. Die Richtlinien von VCS One für Anwendungsabhängigkeiten minimieren das gesamte Ausfallrisiko, indem sie den Neustart von Verbindungen zwischen dezentralisierten Anwendungskomponenten auf verschiedenen Betriebssystemen und über physische und virtuelle Plattformen hinweg koordinieren.

·         Scale-Out Control – Durchschnittliche Rechenzentren enthalten hunderte, oft tausende von Anwendungen, die sich auf Produktion, Testcenter und Entwicklung verteilen. Alle diese Anwendungen benötigen routinemäßig Prozesse für den Start, den Stopp und den Neustart. VCS One automatisiert diese Aufgaben im Fehlerfall - ohne die Inanspruchnahme von Back-Line-Prozessen oder der Systemadministration. VCS One nutzt Live Migration in virtualisierten Umgebungen in vollem Umfang, um Ausfallzeiten weitestmöglich zu verhindern.

(Symantec: ra)

 

 
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