Rubrik: Produkte/Disaster Recovery

Disaster Recovery für Microsoft Hyper-V

ASR setzt auf DataCores SAN-Virtualisierung "SANsymphony" auf

(23.11.09) - DataCore Software zieht eine positive Bilanz zur Microsoft TechEd Europe 2009, die vom 9. bis zum 13. November in Berlin stattfand. Im Virtualisierungspavillion präsentierte DataCore erstmals ihre "Advanced Site Recovery" (ASR)-Lösung im Zusammenspiel mit Hyper-V/Microsoft Windows Server 2008 Release 2. Die Kombination der DataCore ASR-Software mit den Failover- und Cluster-Diensten unter Hyper-V ermöglicht eine kosteneffektive Datensicherung über mehrere Standorte hinweg. Auf das besondere Interesse der Microsoft-Community stieß die "Virtual SAN Appliance" mit Unterstützung für Hyper-V Live Migration.

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Laut jüngster Microsoft-Studien ist für über 30 Prozent der Unternehmen Disaster Recovery eines der Hauptthemen im Umfeld der Virtualisierung. IT-Verantwortliche stehen dabei vor wachsenden Herausforderungen in konsolidierten, virtualisierten Umgebungen, wenn komplexe Strukturen über mehrere Standorte hinweg gesichert und wiederhergestellt werden müssen. Microsoft arbeitet in Kooperationen an End-to-End-Lösungen, um die Einschränkungen herstellerspezifischer Site Recovery-Lösungen wie VMwares SRM (Site Recovery Manager) zu beseitigen. ASR ermöglicht dagegen die plattformübergreifende Replikation physischer und verschiedener virtueller Server an unterschiedlichen Standorten.

"Auf der TechEd Europe 2009 brachten wir in dutzenden Gesprächen der Microsoft-Community nicht nur die SAN-Virtualisierung, sondern mit ASR auch eine einfache und effektive Lösung für die Notfallplanung näher", sagt Christian Marczinke, Director Consultancy CE bei DataCore Software. "Desaster Recovery wurde bislang als 1-zu-1-Spiegelung der Daten aus dem Rechenzentrum an einen gesonderten, ausgelagerten Standort verstanden, obwohl die meisten Unternehmen, die mit MS-Servern arbeiten, nicht so strukturiert sind. Typischerweise sind sie ein Netzwerk aus einem zentralen Rechenzentrum und vielen kleineren Niederlassungen. DataCores ASR nutzt diese Struktur und verteilt die Replikationslasten auf diese Ressourcen."

ASR setzt auf DataCores SAN-Virtualisierung "SANsymphony" auf und nutzt Basisfunktionen der Block-Level-Speichervirtualisierung für das Disaster Recovery-Szenario. Aus dem Storage Area Network (SAN) werden mit Hilfe der asynchronen Replikationstechnologie von DataCore kontinuierlich Datenblöcke über eine IP-Verbindung zum entfernten Standort kopiert. Point-in-Time-Snapshots sichern dabei regelmäßig die Integrität von Datengruppen, beispielsweise für spezifische Applikationen. Zusammen mit der exakten Übertragung der Logical Unit Number (LUN), dem zugewiesenen virtuellen Laufwerk in einem Storage Area Network, genügt ein einfacher Reboot ausgefallener Systeme am Auslagerungsstandort, um die Geschäftsprozesse mit geringer Ausfallzeit weiter zu betreiben. DataCores ASR funktioniert ohne Entfernungseinschränkungen, läuft betriebssystemunabhängig und benötigt keine Software-Agenten für einzelne Hosts.

Unterstützung für Hyper-V Live Migration

Die DataCore Virtual SAN Appliance mit erweitertem Funktionsumfang für Microsoft Hyper-V ist eine vorkonfigurierte, kostenlose Evaluierungssoftware, die die Bereitstellung von virtueller Diskkapazität als Shared Storage ermöglicht. Durch die Unterstützung für Hyper-V Live Migration können Windows-Administratoren virtuelle Maschinen flexibel bewegen, ohne dass Änderungen im SAN vorgenommen werden müssen. Die Appliance kommt darüber hinaus mit Technologien für Performance-Steigerung, Content-Migration, Snapshots und Thin Provisioning. Mit der Evaluierungs-software können Rechenzentren und IT-Abteilungen die Vorteile der Speichervirtualisierung ohne zusätzliche Hardware einfach testen. (DataCore: ma)

 

 

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