Rubrik: Produkte/E-Mail-Security

IronPort mit Bounce-Verification-Technologie zum Schutz vor gefälschten E-Mail-Rückläufern

E-Mail-Sicherheitslösung mit integriertem Bounce-Address-Validation-Tag-(BATV)-Verfahren

(15.08.06) - IronPort Systems rüstet ab sofort ihre Appliances der C- und X-Serie ohne Aufpreis mit der neuen Bounce-Verification-Technologie aus. Damit bietet IronPort nach eigenen Angaben die weltweit erste Gateway-Security-Appliance, die mit dem BATV-Verfahren kompatibel ist. E-Mail-User erhalten dadurch einen automatischen Schutz vor absichtlich fehlgeleiteten Rückläufern, den sogenannten Bounce-Attacken.

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Bei der von IronPort neu entwickelten Bounce-Verification-Technologie wird die Envelope-Sender-Adresse aller ausgehenden Nachrichten mit einer intern festgelegten, eindeutigen Kennung in Form eines Tags versehen. Kommt die E-Mail zurück und enthält eine bekannte Signatur, landet sie in der Empfänger-Mailbox. Fehlt diese Information, wird sie geblockt.

Nach Messungen des IronPort Threat Operation Center ist die Zahl der Bounce-Attacken seit dem ersten Quartal 2006 um 35 Prozent gestiegen. Gefälschte Bounce-Mails machen derzeit 15,2 Prozent aller unerwünschten Nachrichten aus. Das entspricht über sieben Milliarden Mails pro Tag. Das Prinzip hinter Bounce-Attacken ist einfach: Spammer erzeugen gefälschte E-Mails mit frei erfundenen Empfängern innerhalb einer tatsächlich existierenden Domain. Das Empfängersystem sendet die E-Mail als unzustellbar ("Bounce") an den vermeintlichen Absender - das eigentliche Opfer - zurück. Das bedeutet, dass die Bounce-Mail von einem seriösen Absender kommt und bei jeder beliebigen Adresse landen kann. Beispielsweise setzen Spammer zunehmend real existierende Domains von renommierten Unternehmen als Spam-Versender ein, die dadurch schnell auf Blacklists landen können. (IronPort: ra)

 

 
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