Rubrik: Produkte/E-Mail-Security

Neue und effektive Virus- und Spam-Bekämpfung mit künstlicher Intelligenz

Lernfähige Software durchleuchtet E-Mails bereits vor dem Öffnen

(09.03.07) - Spam, Phishing, Viren und Würmer: Diese Aufzählung nennt die wohl unangenehmsten Begleiterscheinungen des Internets. Ebenso scharfsinnig wie die Urheber dieser Quälgeister zeigen sich Hersteller aktueller Schutzsoftware für den heimischen PC. Neu im Kampf gegen die Plage sind der Einsatz künstlicher Intelligenz und die Filterung von Datenströmen bereits beim Herunterladen aus dem weltweiten Netz. Dazu bietet der IT-Händler Tecowin mit "MailScan 5" und "eScan" von MicroWorld zwei Tools sowohl für Privatanwender als auch Unternehmen und spezielle Mail-Server. Statt allein auf Datenbanken zu vertrauen, setzt vor allem MailScan 5 auf die von MicroWorld neu entwickelte NILP-Technologie (Non Intrusive Learning Patterns) - eine intelligente Bewertung der Datenströme, basierend auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen. Beide Antiviren-produkte durchleuchten darüber hinaus sämtlichen Webverkehr aus dem Internet, unter anderem E-Mails oder HTTP-Pakete, und prüfen diese auf Schadprogramme sowie Spam-Inhalte, noch bevor sie beispielsweise im Postfach des Mailprogramms landen. Mit dieser Kombination minimiert sich das Risiko beim Surfen im Web spürbar.

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Inflationäre Spam-Mails stellen nervige und mitunter riskante Werbebotschaften dar und verstopfen den Posteingang von Millionen Computern. Noch weitaus gefährlicher sind viren- oder wurmver-seuchte Mails, die beispielsweise mit erfundenen Hinweisen auf unbezahlte Rechungen oder gar polizeilichen Anzeigen den Nutzer zum Anklicken eines vermeintlich wichtigen, jedoch verseuchten Dateianhangs bewegen. Ebenso perfide sind Phishing-Mails, die dem Empfänger suggerieren, sie müssten aus bestimmten Gründen ihre Zugangsdaten für beispielsweise Online-Banking angeben. Bei tatsächlicher Eingabe der Daten gelangen diese jedoch nur an Betrüger, die fortan vollen Zugriff auf die Konten besitzen. Trotz medialer Aufklärungskampagnen fallen täglich unzählige User auf die Masche der Gauner herein.

Laut einer Umfrage der amerikanischen Universität Maryland gaben 14 Prozent der 1000 befragten Spam-Empfänger an, diese Mails zu lesen, einfach nur um deren Inhalt zu studieren. Vier Prozent erklärten sogar, einen per Spam-Mail beworbenen Artikel gekauft zu haben. Allein fürs Entfernen der unliebsamen Post benötigen weltweit Anwender am Arbeitsplatz pro Tag mehrere Minuten, was insgesamt einen wirtschaftlichen Schaden von mehreren Milliarden Euro verursacht. Laut einer Auswertung des E-Mail-Dienstleisters Postini im Dezember 2006 hat der Anteil von Spam am weltweiten Mail-Verkehr seit November 2005 um 334 Prozent zugenommen.

In jedem Fall gilt es sich zu schützen und am Markt findet sich nun eine weitere Waffe gegen derartige Widerlinge: künstliche Intelligenz. Damit erlaubt das Programm MailScan 5 mittels der neu eingeführten NILP-Technik, dem nicht aufdringlichen Lernmuster, die effektive Ausgrenzung unerwünschter Mails und Dateien. Als Basis fungiert das Bayessche Wahrscheinlichkeitsprinzip, das die Situation aufgrund der Menge sämtlicher Dateninformationen sowie aus weiteren intelligenten Einschätzungen ausnahmslos und in Echtzeit bewertet. Somit fällt die Entscheidung, E-Mails als Spam zu behandeln, nicht mehr nur bedingt durch unzuverlässige statistische Analysen.

Weiteres Feature von MailScan 5 und eScan ist die Echtzeit-Filterung bereits beim Herunterladen aus dem Internet. Alle Daten, die den Windows-eigenen WinSock Layer passieren, müssen nun durch einen weiteren an dieser Stelle angebrachten Filter, den so genannten "MicroWorld WinSock Layer" (MWL). E-Mails, Webverkehr, FTP- (File Transfer Protocol) sowie ICQ-Daten (Echtzeit-Chatfunktion) werden hier nach bestimmten Kriterien in Bezug auf Inhalt und Viren durchsucht und gegebenenfalls geblockt. (Tecowin: MicroWorld: ma)

 

 
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