Rubrik: Produkte/Firewalls

Databay: Firestick verfügt über Farbfunktion für Farbenblinde

Administratoren mit Rot-Grün-Schwäche können das Farbschema umstellen

Administratoren mit Rot-Grün-Schwäche können zur Konfiguration des Firesticks das Farbschema in der grafischen Managementsoftware umstellen.
(07.04.04) - Mit einer besonderen Funktionalität ihrer Unternehmens-Firewall auf USB-Stick hat die Databay AG auf die vor allem unter Männern weit verbreitete Rot-Grün-Farbschwäche reagiert. In Menü und Control Center der grafischen Management-Software des "Firesticks" kann der Administrator außer der Sprache nun auch das Farbschema ändern. Bei der Konfiguration werden fehlerhafte Objekte und Eingaben auf Wunsch neben einer roten Markierung gleichzeitig durch weiße Warnsymbole kenntlich gemacht. Damit kommt Databay acht Prozent der Männer entgegen, die laut Statistik von der sogenannten Farbenblindheit betroffen sind. Bei Frauen ist die Sehschwäche weit weniger verbreitet. Weil der Bereich Administration eine überwiegend von Männern besetzte Domäne ist, kennen auch in diesem Berufszweig etliche IT-Experten Rot- und Grüntöne nur vom Hörensagen. Da alle Objekte in der Managementsoftware grau unterlegt sind, konnten Menschen mit Rot-Grün-Schwäche rote Fehlermeldungen zuvor nicht deutlich erkennen. Mit der aktuellen Funktion geht der Aachener Security-Spezialist auf Anregungen von Vertriebspartnern ein, die Konfiguration und Wartung in Unternehmen ausführen. Damit bietet die Software nun noch mehr Komfort für alle Anwender. Die Farb-Einstellungen im Menü sind persistent und bleiben somit auch nach einem Neustart der Firewall erhalten.

Nachdem der Administrator alle Regeln definiert hat, bootet er den Firewall-Server mit dem Stick. Ohne Limitierung und zusätzlichen Lizenzerwerb schirmt die Brandmauer dann alle Arbeitsplätze des Netzwerkes vor Angriffen aus dem Internet ab. Mit optionalem Virtual Private Network (VPN) unterstützt die Lösung auch eine sichere Anbindung von Filialen und mobilen Mitarbeitern an die Zentrale auf Basis von IPSec. In der grafischen Oberfläche lassen sich die Benutzerzertifikate ebenso wie alle Netzwerkeigenschaften per Drag and Drop verwalten.

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"Ausschlaggebend für die entsprechende Programmierung des Firesticks war weniger die anonyme Statistik. Entscheidend war vielmehr, dass einige unserer Partner rote Schriftzüge nur unter Anstrengung lesen konnten", führt Databay-Produktmanager Roland Burlaga aus. "Damit es bei der Konfiguration nicht zu Missverständnissen kommt, haben wir selbstverständlich umgehend auf den Vorschlag reagiert."

Die Managementsoftware der Firewall ist grundsätzlich so konzipiert, dass die Administratoren keine speziellen Netzwerkkenntnisse benötigen. Somit ist die Lösung vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen geeignet, die keine großen Investitionen in Security-Services tätigen möchten. Je nach Bedarf können sie die Konfiguration ihrem Systemhaus überlassen oder selbst ausführen. Das Modul "Firestarter" führt den Anwender wie ein roter Faden durch das Menü und schlägt notwendige Arbeitsschritte in einer sinnvollen Reihenfolge vor. So werden keine wichtigen Firewall-Einstellungen vergessen. Alle Module und Funktionalitäten stehen im Internet unter www.firestick.de bereit und können von den Anwendern über ein Passwort per SSL-Verbindung abgerufen werden. Das Produkt kann in Deutschland, Österreich und der Schweiz über zahlreiche Systemhäuser bezogen werden und kostet 695 Euro ohne und 1.390 Euro mit VPN-Option (Endkundenpreise inklusive MwSt.). (ma)

Databay AG

Hüttenstr. 7, 52068 Aachen

Kontakt: Roland Burlaga

Tel. (0241) 99121-12, Fax (0241) 99121-59

E-Mail: rburlaga@firestick.de 

Web: www.firestick.de

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