Rubrik: Produkte/Firewalls

Ungarische Firma startet in Deutschland

CeBIT 2005: Modulare Proxy Firewall "Zorp" adressiert High-end Marktsegment

(17.01.05) - Ungarns führender Hersteller von Firewall-Software steigt in den deutschen Markt ein: Auf der diesjährigen CeBIT präsentiert BalaBit in Halle 7 an Stand B21 ihre ALP-Firewall "Zorp". Sie kombiniert die Sicherheitsmerkmale einer Proxy Firewall mit umfangreichen Application-Level-Diensten, die den Daten-verkehr auf Inhaltsebene kontrollieren. Zorp bietet damit umfassende Schutzmechanismen für Unternehmen, die sehr hohe Anforderungen an die IT-Sicherheit stellen. Das Produkt wird indirekt über Vertriebspartner vermarktet.

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Zorp zeichnet sich durch eine durchgehend modulare Architektur aus. Die Modularität ermöglicht es, unterschiedliche Proxy-Dienste ineinander zu verschachteln und so die Inhalte eingebetteter Datenströme - beispielsweise HTTPS-Tunnel - ebenfalls auf mögliche Sicherheitsgefahren zu kontrollieren. Für den Nutzer läuft der Prozess transparent ab. Darüber hinaus bietet Zorp Deep Protocol Analysis - damit erkennt die Software nicht nur die unterschiedlichen Protokolle und deren Befehle, sondern liefert auch eine Schnitt-stelle für detailliertes Filtering auf Datenebene. So erkennt die Firewall auch mögliche Gefahren, die sich unter Umständen in einzelnen Datenpaketen verstecken.

Erweiterte Funktionalitäten für die Authentifizierung (Authentisierung) der Clients ergänzen die Leistungs-merkmale. Administratoren können den Nutzern nicht nur Protokoll-Dienste zuordnen, sondern auch verschiedene Services auf Kernel-Ebene wie QoS (Quality of Service) und Routing. Zorp teilt also nicht nur einzelnen Protokolltypen unterschiedliche Dienstgüten zu. Die Software weist per Dynamic QoS auch verschiedenen Nutzern unterschiedliche Bandbreiten zu.

Neu ist eine Schnittstelle für die Integration von Softwareprogrammen von Drittanbietern - bei BalaBit "Free Stacking" genannt. Das Feature ermöglicht die Einbindung vielfältiger Unix-Anwendungen, von kleinen Skripten zur Bearbeitung von Textdaten bis zu komplexen Anwendungen wie Virenfilter. Zorp eignet sich damit als Sicherheitsplattform für Gateway-Content-Filterung und -Bearbeitung. Die Software läuft auf dem Betriebssystem Zorp OS, welches auf einem gehärteten Debian GNU/Linux 3.0 (Woody) basiert.

Preis und Verfügbarkeit

Zorp wird in Deutschland über Vertriebspartner angeboten. Das Unternehmen baut derzeit den indirekten Kanal auf. Die Preise richten sich nach der Anzahl der geschützten Systeme. Die Einstiegspreise beginnen bei 2.060 Euro für 25 abgesicherte Systeme plus 309 Euro pro Jahr für einen Wartungsvertrag ab dem Folgejahr. Der Hersteller empfiehlt zudem einen Basis-Support-Vertrag zum Preis von 309 Euro. (BalaBit: ma)

 

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