Rubrik: Produkte/Firewalls

Firewall setzt auf die Analyse und Überwachung von Anwendungen, Inhalten und Usern

"Statefull Inspection funktioniert nicht mehr"

(09.03.09) - Firewalls, die ausschließlich auf der Stateful-Inspection-Technologie basieren, also Ports kontrollieren, schützen ein Firmennetzwerk heutzutage nicht mehr ausreichend. Eine neue Generation von Firewalls des Herstellers Palo Alto Networks (Vertrieb über TLK Distributions GmbH) geht neue Wege: Sie setzt auf die Analyse und Überwachung von Anwendungen, Inhalten und Usern. Das Unternehmen präsentiert ein Firewall-Konzept, das herkömmliche Sicherheits-konzepte ergänzt. Herkömmliche Firewalls sind bei der Datenverkehrsklassifizierung von Ports und Protokollen abhängig (Stateful Inspection). Aktuelle Internetanwendungen können diese ohne Weiteres umgehen, indem sie auf Port-Hopping und SSL-Verschlüsselung zurückgreifen, über Port 80 eindringen oder nicht standardisierte Ports nutzen, die meist offen gelassen werden. So entstehen gefährliche Sicherheitslücken.

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"Statefull Inspection funktioniert nicht mehr", konstatiert Nir Zuk, CTO von Palo Alto Networks und Miterfinder der Stateful-Inspection-Technologie. "Ein typisches Firmennetzwerk arbeitet mit Hunderten von Anwendungen, die eine solche Firewall nicht erkennen kann. Damit fehlt den Organisationen eine ausreichende Kontrolle darüber, was ihre Angestellten tun, und über die Risiken, denen die Firma durch diese Aktivitäten ausgesetzt wird."

Anwendungs- und User-Kontrolle statt Port-Kontrolle

Anstelle einer Port-basierten Kontrolle setzt Palo Alto Networks auf eine stringente Applikations- und Anwenderanalyse und erfindet damit die Firewall neu: Sie bringt richtlinienbasierte Transparenz und Kontrolle über alle Anwendungen, Benutzer und Inhalte mithilfe der drei patentierten Identifikationsmethoden App-ID, User-ID und Content-ID.

Palo-Alto-Firewalls soll damit alle Sicherheitsaufgaben erfüllen, die für ein modernes Unternehmen unerlässlich sind:

·         Portübergreifende Identifikation von Anwendungen, unabhängig von Protokollen, SSL-Verschlüsselung oder Umgehungsmethoden

·         Echtzeitschutz vor Angriffen und im Anwendungsverkehr aktiver Malware

·         Vereinfachte Richtlinienverwaltung mithilfe leistungsstarker Visualisierungstools und eines Editors für einheitliche Richtlinien

·         Multi-Gigabit-Durchsatz ohne Leistungsbeeinträchtigungen bei Inline-Implementierung

·         Einfache Anpassung von Application Command Center (ACC), Log-Viewer und Reportfunktionen an die Bedürfnisse des Administrators

Die Firewalls basieren auf der Single-Pass Parallel Processing (SP3) Architektur, die die Produkte in die Lage versetzt, eine Vielzahl von Sicherheits- und Netzwerkfunktionen ohne Leistungsverlust zu übernehmen. Damit können Unternehmen mit weniger Geräten auskommen und IT-Kosten sparen.

(TLK: Palo Alto Networks: ra)

 

 

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