Rubrik: Produkte/Firewalls

Neue Personal Firewall geht weit über klassisches TCP/UDP Firewall-Regelwerk hinaus

PC-Schutz mit Banking-Modus: "Online Armor Personal Firewall 3.5" jetzt auf Deutsch

(23.04.09) - Emsi Software vermarktet die Sicherheitsprodukte der Firma Tall Emu aus Australien im deutschsprachigen Raum. Als erstes Ergebnis der beidseitigen Zusammenarbeit liegt ab sofort die "Online Armor Personal Firewall 3.5" in deutscher Sprache vor.

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Das Programm schützt die Anwender vor Hackern und Schadprogrammen, sichert die Bank- und Geldgeschäfte ab und bewahrt die eigene Privatsphäre. Dabei geht es weit über klassisches TCP/UDP Firewall-Regelwerk hinaus. Dies sind dabei die wichtigsten Funktionen:

Firewall in 3 Betriebsmodi: Online Armor startet zunächst im Standardmodus, der sich von jedem Anwender problemlos bedienen lässt. Hier geht es nicht um technische Feinheiten, sondern einzig und allein um die Frage: Darf ein bestimmtes Programm auf das Internet zugreifen oder nicht? Eine Weiße Liste sammelt Programme, bei denen das Tall-Emu-Team gewährleistet, dass sie sicher sind. Hier erlaubt die Firewall den Zugriff ganz automatisch. Im Expertenmodus stehen viele zusätzliche Funktionen für erfahrene Anwender zur Verfügung. So ist es möglich, den Zugriff nur in bestimmten Netzwerken zu erlauben oder das Laden von Web-Seiten aus Ländern zu verhindern, die bekannt für die Verbreitung von Schad-Routinen sind. Der dritte Betriebsmodus ist der Bankingmodus, der ein sicheres Online-Banking erlaubt.

Keylogger-Schutz: Keylogger sind Schadprogramme, die unsichtbar im Hintergrund auf Tasteneingaben warten und sie zur Weitergabe an einen Hacker aufzeichnen - das können die PayPal-Zugangsdaten oder die PIN zu einer Online-Banking-Seite sein. Online Armor meldet alle verdächtigen Programme, die Tastaturfolgen aufzeichnen. Eine permanent gepflegte Weiße Liste sammelt die Namen von Programmen, die trotz entsprechender Routinen als sicher gelten. Bei Programmen der Weißen Liste behelligt Online Armor den Anwender nicht.

Banking-Modus: Besonders komfortabel, aber auch sehr gefährlich ist es, seine Geldgeschäfte online über den Computer abzuwickeln. Aus diesem Grund bietet Online Armor einen sicheren Online-Banking-Modus an. In diesem Modus kann der Computer nur noch Kontakt zu zuvor selbst legitimierten Online-Banking-Seiten aufnehmen - und zu keiner anderen Homepage, also auch nicht zu gut gefälschten Phishing-Seiten. Damit das gelingt, muss das Tool nur einmal mit der richtigen Web-Adresse des eigenen Bankinstituts (und der entsprechenden Unterseiten) gefüttert werden. Über den eingebauten Online Armor Browser ruft man das Online-Banking dann gefahrlos auf.

Einschränkung der Programmrechte: Die meisten Benutzer starten ihren PC im Administrator-Modus. Das ist praktisch, aber nicht sehr sicher. Denn startet nun ein schädliches Programm, so hat es den gleichen unlimitierten Zugriff auf das System wie der Anwender selbst. Aus diesem Grund sorgt Online Armor dafür, dass zumindest der Web-Browser automatisch nur mit eingeschränkten Programmrechten gestartet wird. So verhindert das Programm, dass herunter geladene Programme sich nicht heimlich installieren können. Diese Schutzfunktion lässt sich ganz leicht auch auf andere Programme erweitern - etwa auf den Instant Messenger.

IE Erweiterungen überwachen: Viele Schadprogramme richten sich als Erweiterung des Internet Explorers ein, um heimlich die Eingaben des Anwenders aufzuzeichnen, um die besuchten Seiten zu notieren oder um Suchergebnisse oder aufgerufene Web-Seiten zu manipulieren. Online Armor erkennt viele IE-Erweiterungen und kann sie im Zweifelsfall schnell entfernen. Möchten sich neue Erweiterungen installieren, so meldet Online Armor das sofort und erlaubt es, den Vorgang zu verbieten. Zusätzlich gibt es eine Liste mit sicheren und eine weitere mit gefährlichen Erweiterungen. Die sicheren Erweiterungen werden ohne weitere Nachfrage installiert, sodass der Anwender nicht unnötig belästigt wird.

DNS-Spoofing Schutz: Eine Methode, um ahnungslose Anwender auf gefälschte Online-Banking-Seiten zu locken, nennt sich DNS-Poisoning. Der eigene Internet Service Provider stellt einen DNS-Server, der aus einer im Browser eingegebenen Textadresse die numerischen IP-Adressen macht, auf die es im Web ankommt. Geschickte Web-Kriminelle schaffen es mitunter, entsprechende Anfragen auf ihren eigenen Computer umzuleiten, auf dem ein eigener DNS-Server installiert ist, der den Anwender dann gezielt auf Phishing-Seiten führt. Online Armor Personal Firewall verhindert das, indem das Programm alle DNS-Anfragen zusätzlich mit einem eigenen sicheren Server abgleicht und sofort Alarm schlägt, wenn der verwendete DNS-Server eine ganz andere IP ausgibt.

Autostart-Kontrolle: Viele Programme starten automatisch zusammen mit Windows - ob das nun gewollt ist oder nicht. Online Armor listet alle Autostarter und weist ihnen einen Sicherheitsstatus zu (Sicher, Nicht sicher oder Unbekannt). Der Anwender kann dann selbst entscheiden, ob diese Programme in der Zukunft starten dürfen oder eben nicht. Online Armor bringt eine Weiße Liste mit, in der bereits viele sichere Programme verzeichnet sind, denen der Anwender frei vertrauen darf. (Emsi: ma)

 

 

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