Rubrik: Produkte/Hintergrund

StorageTek: Wirtschaftliche Datenhaltung im Mittelstand muss Geschäftsprozesse reflektieren

Wie funktioniert Information Lifecycle Management?

Von Edith Latocha*

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(21.06.03) - Die Geschäftsprozesse sind das Rückrat eines Unternehmens und an ihnen orientieren sich alle unternehmerischen Abläufe. Daher ist es nur natürlich, dass alle Applikationen und IT-Strukturen diesen Prozessen angepasst sind. Doch oftmals sind die Speicherlösungen traditionell gewachsen und spiegeln die Veränderungen und Entwicklungen der Geschäftsprozesse nicht wider. Die Folge sind hohe Kosten für Hardware, Software und Administration. Viele mittelständische Unternehmen kämpfen mit der steigenden Datenflut und einer zunehmend unwirtschaftlichen Speicherstruktur. Historisch gewachsene IT-Strukturen gilt es jetzt zu konsolidieren und für die wirtschaftlichen und technischen Anforderungen der Zukunft zu rüsten.

Speicherlösungen orientiert an Prozessen und Datenanforderungen
Durch die zunehmende Digitalisierung von Informationen sind hohe Datenzuwächse für viele Unternehmen selbstverständlich. Management-Systeme, Datenbanken, E-Mail-Anwendungen oder Bildarchive sind nur einige Beispiele für speicherintensive Anwendungen. Doch die zunehmende Digitalisierung hat ihren Preis und insbesondere bei den Speicherlösungen stehen Unternehmen heute vor der Aufgabe, traditionell gewachsene und damit unwirtschaftliche Speicherstrukturen zu konsolidieren. In der Vergangenheit wurden Speicherlösungen entsprechend dem steigenden Aufwand erweitert. Zumeist wurden hierbei nur die technischen Anforderungen oder die "Total Cost of Ownership" als Grundlage für neue Investitionen herangezogen. Das grundsätzliche Speicherkonzept wurde nur selten überdacht und verändert. Die logische Folge war der kontinuierliche Ausbau von kostenintensiven Disk-Systemen für alle Gebrauchsdaten sowie die entsprechende Erweiterung der Tape-Lösungen für das Backup und Archiv. Doch diese Vorgehensweise ist heute für viele Unternehmen nicht mehr tragbar. Die Kosten explodieren und eine schlichte Erweiterung der Speichersysteme entspricht keineswegs den Anforderungen der Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Diese klassischen Speicherstrukturen treffen heute an ihre Grenzen was die Wirtschaftlichkeit und das Management betrifft. IT-Manager stehen jetzt vor der Aufgabe, ihre Lösungen für künftige Speicheranforderungen zu konsolidieren und vor allem den wirtschaftlichen Aspekten anzupassen.

ILM – ein strategisches Konzept für den Mittelstand

Mit Information Lifecycle Management (ILM) hat StorageTek ein Konzept entwickelt, das mittelständischen Unternehmen bei der wirtschaftlichen und technischen Konsolidierung ihrer Speicherlösungen hilft. ILM von StorageTek ist die ideale Strategie, die Datenstruktur in einem Unternehmen wirtschaftlich und technisch zu analysieren sowie die optimale Speicherlösung für die individuellen Anforderungen zu finden. Information Lifecycle Management ist eine Strategie, welche alle Bereiche eines Unternehmens in die Planung einer Speicherstruktur einbezieht. Neben den technischen Anforderungen sind mit ILM insbesondere alle relevanten Geschäftsprozesse die Grundlage einer optimierten Speicherlösung.

Die ILM-Strategie geht davon aus, dass nur wenige Daten in ihrer Wichtigkeit und Bedeutung wirklich gleich sind. Die Vielzahl der Informationstypen und Daten haben unterschiedliche Werte für ein Unternehmen. Diese ändern sich mit der Zeit, beispielsweise durch eine geringere Relevanz für aktuelle Geschäftsprozesse. Indikatoren dafür können sinkende Zugriffshäufigkeiten oder geringere Anforderungen an die Zugriffsgeschwindigkeit sein. Deshalb müssen Daten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg betrachtet und bezüglich ihres Wertes permanent neu beurteilt werden.

Die ILM-Strategie

Aufbau der Speicherstruktur nach ILM
Nach der ILM-Strategie durchlaufen alle Daten einen Lebenszyklus (Information Lifecycle). Innerhalb dieses Zyklus lassen sich alle Informationen – fein abgestimmt – in unterschiedliche Kategorien einteilen. Diese werden anhand des Alters, der Zugriffshäufigkeit, der Zugriffsintensität und der Geschäftsprozesse eines Unternehmens festgelegt. Entsprechend der individuell festgelegten Kategorien ergeben sich vier unterschiedlichen Speicherarten: Online-, Inline-, Nearline- und Archiv-Speicher.

Für die Einführung und Umsetzung von ILM benötigten Unternehmen eine umfassende und detaillierte Analyse bezüglich der Zugriffshäufigkeit, Zugriffsintensität und wirtschaftlichen Bedeutung ihrer Daten. Nach der Analyse und Einteilung in Lebenszyklen kann die optimale Speicherstruktur gefunden werden. Mit Hilfe von Migrationslösungen (Software und Services) werden die Daten automatisch und ohne zusätzlichen Administrationsaufwand den entsprechenden Speicherlösungen zugeordnet, die sowohl den wirtschaftlichen als auch den technischen Anforderungen des Unternehmens entsprechen. Beispielsweise könnte folgende Konfiguration aus den Analysedaten abgeleitet werden: Sehr häufig verwendete Daten werden auf High-Performance-Disk-Lösungen erstellt und gespeichert (Online-Speicher). Weniger benutzte Daten, die aber immer noch für die Produktion benötigt werden, sind auf einem großvolumigen ATA-Disk-Array (Inline-Speicher) wesentlich wirtschaftlicher gespeichert. Selten genutzte Daten können auf schnellen Tape-Lösungen (Nearline-Speicher) benutzerfreundlich und ökonomisch vorgehalten werden. Und schlussendlich ist die Archivierung ungenutzter Daten ideal auf hochkapazitiven Tape-Systemen (Archiv-Speicher) zu bewerkstelligen.

Spezielle Services für den Mittelstand

Die kosteneffektive Infrastruktur des Speichers lässt sich mit Hilfe von ILM entwickeln. Damit ist die Hard- und Software ideal an das Unternehmen und seine Geschäftsprozesse angepasst. Doch auch die laufende Wartung der Infrastruktur ist oftmals mit enormen Kosten und Ressourcenaufwendungen verbunden. Insbesondere in heterogenen Speicherstrukturen werden diese Services zumeist durch externe Spezialisten durchgeführt. Für die Konsolidierung der Wartungs- und Servicekosten bietet StorageTek eine wirtschaftliche und fachmännische Lösung. Mit dem Enterprise Support Service übernimmt StorageTek die Wartung aller Systeme in der Speicherstruktur eines Unternehmens. Mit herstellerübergreifend geschulten Spezialisten bietet StorageTek einen zentralen Ansprechpartner für alle Serviceleistungen. Unternehmen können ihre Wartungs- uns Servicekosten deutlich senken, die Reaktionszeiten sind schneller und eventuelle Probleme zwischen den Speicherkomponenten werden zuverlässig gelöst. (ma)

*Edith Latocha ist Marketing Programs and PR Manager bei der Storage Technology GmbH

Storage Technology

Kontakt: Edith Latocha

Tel. (06196) 9568-480, Fax (06196) 9568-140

E-Mail: edith_latocha@storagetek.com

Web: www.storagetek.de

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