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Rubrik: Produkte/Hintergrund IBM: Autonomic Computing - die IT-Umgebung für "e-business on demand" von IBM Systemausfallraten - Tivoli sorgt dafür, dass der Schaden berechenbar gering bleibt (30.07.03) - Im "e-business on demand" werden Geschäftsprozesse nicht nur im Unternehmen integriert. Auch außerhalb, beispielsweise zum Lieferanten, entsteht ein nahtloser Prozessablauf ohne störende Medienbrüche. Vorteil: Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen steigt. Nachteil: Die IT wird komplexer. Als Lösung bietet sich Lösung "Autonomic Computing" von IBM an.
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Im e-business geht es in erster Linie um die Geschäftsprozesse. Das Internet ist nämlich kein Medium, mit Hilfe dessen junge Startup-Unternehmen über Nacht ganze Branchen umwälzen. Das Internet ist in erster Linie ein außerordentlich effizientes Informationsmedium. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Am meisten profitieren davon eben die Geschäftsprozesse im Unternehmen. Alle möglichen Kommunikationshinder-nisse, die sich aus dem herkömmlichen Informationsfluss ergeben, können mit Hilfe des Internet aus dem Weg geräumt werden. Beispiel: Über das Intranet lassen sich Wissensdatenbanken realisieren. Wurde bisher derjenige, der im Problemfall weiterhelfen kann, mühsam gesucht, ist er jetzt im System verzeichnet. Für jeden im Betrieb sichtbar. Das geht in bestimmten Branchen (beispielsweise in der Pharma-Branche) bis hin zu Expertenlandkarten, in denen wirklich jeder Mitarbeiter mit seinen spezifischen Fähigkeiten verzeichnet ist. Beispiel Freigaben: Soll etwas betrieblich beschafft werden, mussten im herkömmlichen Beschaffungs-prozess jede Menge Freigaben eingeholt werden. Wer gibt was frei? Was passiert wenn der Zuständige in Urlaub ist? Fragen, die den Beschaffungsprozess lähmen. Oft dauerte es Wochen, bis eine Beschaffungs-maßnahme realisiert werden konnte. Über das Medium Internet implementiert, unterstützen heute Workflow-Systeme wirkungsvoll den betrieblichen Einkauf. Die Systeme arbeitet im Idealfall Einkaufsanforderungen automatisiert ab. Ist von einer Person eine Freigabe nicht kurzfristig möglich – der Mitarbeiter ist beispiels-weise krank – so spricht das System automatisch die Vertretung an. Vorbei die Zeit, in denen Formulare in den Eingangspostkörben vergilbten. Mit dem betrieblichen Einkauf kommen gleichzeitig auch noch wesentlich weitere Möglichkeiten des e-business ins Spiel. Lieferanten können wirkungsvoll über das Internet in die innerbetrieblichen Prozesse eingebunden werden. Damit werden Unternehmensgrenzen gesprengt. Die Prozesskette umspannt eine ganze Vielzahl von Betrieben, die ja eigentlich auch schon vorher an der Leistungserstellung beteiligt waren. Nur gestattete die herkömmliche Welt keine umfassende Integration. Die technische Basis bringt erst das Internet mit ins Spiel. Jetzt kann endlich integriert werden, was schon lange zusammen gehört. Spiel ohne (unsinnige) Grenzen. Genau das ist e-business on demand. Liegen Kundenaufträge vor, können Unternehmen einschließlich ihrer Lieferanten, Partner, Händler etc. auf den spezifischen Kundenwunsch schnell und flexibel eingehen. Neue Chancen am Markt können so wesentlich effizienter aufgenommen, neue geschäftliche Randbedingungen nahtlos berücksichtigt werden. Jedes Unternehmen, das im Rahmen von e-business on demand operieren möchte, braucht auch die entsprechende Infrastruktur. Drei charakteristische
Eigenschaften können einer solchen Infrastruktur zugeschrieben werden:
1.
Integration: vielleicht der wichtigste Aspekt. Alle IT-Ressourcen
müssen nahtlos Daten austauschen können, müssen zu einer Problemlösung
zusammengeschaltet werden können. Nur so lassen sich betriebliche Abläufe
optimal an die jeweiligen Gegebenheiten flexibel anpassen. Generell müssen im
Unternehmen Personen, Prozesse und Informationen in hohem Masse integriert
werden können.
2.
Automatisierung: IT braucht heute noch zu viel Administration. Zu viele
manuelle Eingriffe sind erforderlich. Die Komplexität der IT-Operation muss
deutlich reduziert werden. Und zwar dringend. IT-Einrichtungen müssen
flexibler genutzt werden können, verfügbarer werden und kostengünstiger
betrieben werden können.
3.
Virtualisierung: In einer idealen IT-Umgebung sind bestimmte
Informationen, für denjenigen der sie gerade für ein Projekt benötigt,
schlichtweg im System zugänglich. Völlig uninteressant auf welchem Server
diese Daten gerade konkret gespeichert sind. Der Daten-Endverbraucher arbeitet
mit einem virtuellen System, dessen konkrete Zusammensetzung er nicht kennt
(und auch nicht kennen muss). Wichtig ist ohnehin nur, dass der konkrete
Informationsbedarf zufriedenstellend gedeckt wird. Eine für e-business on demand geeignete Infrastruktur ist mithin auf der Basis von Standards integriert, automatisiert und virtualisiert. Welche Rolle spielt Tivoli in der "IBM on demand"-Strategie? "Wat de een sein Uhl, is de anner sein Nachtigall", sagt man in Dittmarschen. Auch im Geschäftsleben dient die IBM on demand-Strategie dazu, Abläufe zu verschlanken und zu vereinfachen. Im IT-Breich bedeutet das hingegen eine erhöhte Komplexität. Das wird sich leider nicht in Abrede stellen lassen. Die "IBM Tivoli"-Software ist darauf ausgelegt, genau diese Komplexität in den Griff zu kriegen. Auf eine Formel gebracht: Probleme werden systemseitig erkannt bevor sie auftreten. Bei der Automatisierung von IT-Systemen spielt Tivoli eine absolut führende Rolle. Tivoli wirkt als ein
effizientes Verbindungsglied zwischen Geschäftspolitik und IT. Und das in
folgender Weise:
·
Die passende IT: Ist der optimale e-business-Geschäftsprozess erst einmal gefunden stellt Tivoli die geeignete IT bereit. Und zwar als
End-to-end-IT-Service.
·
Die verfügbare IT: Systemausfallraten lassen sich heute zuverlässig
ermitteln. Sie sollten in der IT-Architektur ohnehin auf äußerst niedrigem
Level gehalten werden. Das wissen IBM Kunden. Natürlich kommt es doch
gelegentlich zu Ausfällen. Tivoli sorgt dafür, dass das, was dann passiert,
berechenbar geringen Schaden anrichtet.
·
Die sichere IT: Ein Thema, was in einer IBM Tivoli Umgebung groß
geschrieben wird.
·
Die unterstützende IT: Ressourcen stehen dann und in dem Umfang bereit, wie die
Geschäftsabläufe es erfordern.
·
Die optimierte IT: Tivoli unterstützt die Betreiber dabei, aus ihren
IT-Ressourcen das Maximum herauszuholen. Automatisierung in einer
e-business on demand-Welt Der Begriff des IT-Managements ist vielschichtig geworden. Spätestens im e-business kommen für die IT-Betreiber neue Herausforderungen hinzu. Drei zentrale Dingen sind aus
IBM Tivoli Sicht zu bewerkstelligen:
1.
Nutzer managen: z. B. Zugangsmanagement, zentrale Identität
2.
Prozesse managen: z. B. Erreichen bestimmter Service levels,
Transaktionsleistungsvermögen in einem End-to-end-System
3.
Ressourcen managen: z. B. Kostenreduktion mit Hilfe eines Standard-basierten
zentralen Data Warehouse Autonomic Computing Tatsache ist, dass alle erfolgreichen Unternehmen einen gewissen Grad der Automatisierung im IT-Management erreicht haben. Diejenigen, die dabei am weitesten gekommen sind, betreiben eine Art von autonomem Computing. Von autonomem Computing kann gesprochen werden, wenn die IT-Systeme sich schließlich selbst managen oder zumindest nur noch ein Mindestmaß an menschlicher Interaktion erforderlich machen. Unternehmen sollen sich im e-business auf ihre Geschäftsabläufe konzentrieren können und von ihrer IT unbehelligt profitieren können. Wie kann das konkret aussehen? IBM hat verschiedene Bündel geschnürt, die im Unternehmen eingesetzt, einen erheblichen Schritt in Richtung autonomes Computing realisieren helfen. Welche das sind, finden Sie beispielsweise in den IBM Software eNews unter employ. (Prof. Dr. Volkhard Wolf*/ma) *Prof. Dr. Volkhard Wolf ist Professor für e-business an der BA
Mosbach und Chefredakteur der IBM Software eNews. IBM Deutschland Server/Speicher/Linux Kontakt:
Hans Rehm Tel. (0711) 785-4148, Fax (0711) 785-1078 E-Mail: hansrehm@de.ibm.com Web: www.de.ibm.com |