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Rubrik: Produkte/Hintergrund Lightmaze: OVPNs basieren auf intelligenten optischen Netzen ViPNs auf Basis intelligenter optischer Netze bieten Datensicherheit bei (29.12.03) - Unternehmen stehen zunehmend im Fadenkreuz von Kriminellen: Alleine im Jahr 2002 sind die Computersysteme deutscher Unternehmen durch Attacken von außen insgesamt 1,2 Millionen Tage ausgefallen, berichtet die Unternehmensberatung Mummert und Partner in einer Studie, bereits jedes zweite deutsche Unternehmen sei Opfer von Angriffen auf seine Computeranlagen geworden. Der 2002 durch wirtschaftskriminelle Delikte in Deutschland verursachte Schaden wird von den Wirtschaftsprüfern Ernst & Young auf über 8 Milliarden Euro geschätzt.
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Ein Hauptangriffspunkt ist die digitale Unternehmenskommunikation, die zunehmend über öffentliche Netze wie das Internet erfolgt. Das Problem: Diese Netze verfügen über keine speziellen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Kommunikation. Daher sind Maßnahmen zum Schutz der Unternehmenskommunikation unerlässlich. Eine der wichtigsten Schutzvorkehrungen sind so genannte Virtuelle Private Netze (VPNs). Ein VPN verbindet zwei oder mehr private Netze, wie zum Beispiel Intranets, über ein öffentliches Netz. Dazu baut es eine Art Datentunnel auf, der für andere Nutzer des öffentlichen Netzes unsichtbar ist. "Eine besonders sichere VPN-Variante sind optische VPNs, kurz OVPNs genannt", erklärt Elke Jahn, CEO der Lightmaze Solutions AG. "OVPNs basieren auf intelligenten optischen Netzen, die moderne optische Switching-Technologien einsetzen. Die "YUMIX"-Plattform der Lightmaze Solutions AG ist ein Parade-beispiel für diese noch junge Netzwerkarchitektur: Sie integriert die wesentlichen Bestandteile heutiger Netze, WDM (Wavelength Division Multiplexing), TDM (Time Division Multiplexing) und Cross Connect, und kombiniert diese Komponenten mit einem ausgefeilten Netzwerkmanagement." Der große Vorteil eines OVPNs: Es lässt sich mit geringem Aufwand innerhalb kürzester Zeit kostengünstig einrichten. Dazu muss lediglich ein Übertragungskanal - also eine Wellenlänge - des optischen Netzes fest einem Anwender zugeordnet werden. Auf diese Weise ist das VPN physisch vom restlichen Netz getrennt und damit vor unbefugtem Zugriff sicher. Gleichzeitig stehen alle Services, die in einem intelligenten optischen Netz möglich sind, uneingeschränkt zur Verfügung. Und auch in punkto Leistung gibt es keinerlei Einschränkungen: Jede Wellenlänge kann die volle Bandbreite bis 2,7 GB/s übertragen, ohne an bestimmte Protokolle gebunden zu sein. Die optimale Ressourcenplanung wird automatisch vom System ermittelt. Ein typisches Beispiel aus der Praxis: Ein internationaler Konzern betreibt ein Intranet auf Basis eines optischen Netzwerks. Aus Sicherheitsgründen soll jeweils ein VPN für die Forschungsabteilung, die Produktion und die Verwaltung eingerichtet werden, das die jeweiligen Abteilungen unternehmensweit verbindet. Dazu teilt die IT-Abteilung lediglich jedem Bereich einen eigenen Übertragungskanal (Wellenlänge) zu - schon sind die Bereiche für das restliche Netz unsichtbar und dessen Zugriff entzogen. Dabei kann jede beliebige Topologie zum Einsatz kommen, auch Mesh, also ein vermaschtes Netz. Ein OVPN eröffnet zudem Service Providern und Carriern neue Geschäftschancen und -modelle. So können zum Beispiel Service Provider, die über ein intelligentes optisches Netz verfügen, interessierten Kunden, die etwa aus Kostengründen kein eigenes VPN betreiben möchten, rasch und kostengünstig einen VPN-Service anbieten. Dieser Service ist vollständig dynamisch, das heißt, der Übertragungskanal wird automatisch und programmgesteuert zugeteilt. Er ist zudem zeitlich variabel: Der Provider kann eine Wellenlänge an zwei Kunden vergeben, etwa an Kunden A von 8 Uhr bis 17 Uhr und an Kunden B von 17 Uhr bis 8 Uhr. Darüber hinaus können zum Beispiel zwei Carrier mit sich ergänzender Netzwerkabdeckung über ein OVPN die effektive Reichweite ihrer Netze rasch und kosteneffektiv vergrößern und voneinander überschüssige Kapazität leasen. Dabei erhalten sie volle Kontrolle über die geleaste Kapazität, ohne jedoch übergeordnete Bereiche des zugehörigen Netzes einblicken zu können. VPNs auf Basis intelligenter optischer Netze überzeugen durch höchste Datensicherheit: Zum einen bieten sie technologiebedingt herausragende Sicherheit vor Hackern und Datenspionen, gleichzeitig schützen sie durch ihr ausgefeiltes Redundanzkonzept vor einem Datenverlust im Fehlerfall. Da ein OVPN auf der Transportebene aufsetzt, gibt es zudem keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Übertragungsgeschwin-digkeit und der Protokolle, alle für optische Netze typische Services stehen zur Verfügung. Gleichzeitig fügen sich OVPNs problemlos in die jeweils vorhandenen Strukturen ein. "Intelligente optische Netze sind unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sowie hinsichtlich Datensicherheit und Flexibilität die ideale VPN-Lösung für Kunden, Carrier und Service Provider", fasst Elke Jahn zusammen. (ma) Lightmaze Solutions Erbachshof 8, D-97249 Eisingen Tel. (0931) 3594818, Fax (0931) 3594819-101 E-Mail: info@lightmaze.com Web: www.lightmaze.com |