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Rubrik: Produkte/Hintergrund LEGATO: 10-Punkte-Plan für die Konsolidierung von Zweigstellen Fehlerquote an fehlgeschlagenen Sicherungen liegt bei 40 bis 60 Prozent (15.03.04) - Den meisten Unternehmen ist nicht bewusst, dass sich bis zu 60 Prozent ihrer Daten außerhalb des gesicherten Datenzentrums, also z.B. in Zweigstellen befinden. Doch während in der Zentrale eine gesicherte und betreute Infrastruktur für deren Backup sorgt, sind Filialen bei der Sicherung oft sich selbst überlassen. Teurer Arbeitsaufwand und Verluste entstehen, wenn die Daten nach einem Ausfall nicht wieder hergestellt werden können, weil das Backup nicht funktioniert hat, ein Band aus der Sicherung fehlt oder überschrieben wurde.
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Für Nigel Williams, Director für Strategy und Solutions bei LEGATO Software liegt die Lösung in der Konsolidierung der Zweigstellen. "Datensicherheit in Zweigstellen ist für viele Banken, Versicherungen, sowie im Einzelhandel, der Hotellerie oder im Gastgewerbe ein heißes Eisen. Während die Backup-Infrastruktur in der Zentrale von IT-Fachleuten betreut wird, sind in den Filialen oder Außenstellen oft keine technisch geschulten Mitarbeiter verfügbar, die sich um die Abwicklung der Datensicherung kümmern", erklärt Nigel Williams. "Doch Backup-Soft- und -Hardware verlangen trotz aller Weiterentwicklungen der letzten Jahre Disziplin und IT-Know-how. Selbst wenn die Software so konfiguriert ist, dass der Ablauf weitgehend automatisch erfolgt, müssten zumindest Fehlermeldungen an einen Mitarbeiter vor Ort verschickt werden, damit er nach der Ursache suchen kann. Weil auch das in vielen Fällen nicht möglich ist - die Mitarbeiter vor Ort verfügen oft weder über Zeit noch technische Expertise, um sich darum zu kümmern - vertrauen viele Unternehmen "blind" darauf, dass die automatisierte Sicherung korrekt durchläuft. Dementsprechend hoch ist die Fehlerquote: Analysten sprechen von einem Anteil an fehlgeschlagenen Sicherungen zwischen 40 und 60 Prozent", fügt Nigel Williams hinzu. Vor ähnlichen Schwierigkeiten stehen die Firmen, wenn es darum geht, Daten wieder herzustellen. Oft hilft nur der Vor-Ort Besuch eines Technikers, um die gewünschten Dokumente oder Mails vom Band oder einem anderen Speichermedium zurück zu holen. Die Hersteller reagieren darauf mit noch höherer Automatisierung. Weil Schwierigkeiten beim Wechseln der Bänder einen großen Anteil an der hohen Fehlerquote haben, verwendet man nur noch in sehr kleinen Büros und Zweigstellen einzelne Bandlaufwerke. Ein kleiner Autoloader hat genug Kapazität für das Datenaufkommen von ein oder zwei Wochen in seinem Magazin und läuft in Zusammenarbeit mit entsprechend konfigurierter Software ohne jeden Benutzereingriff durch. Nach zwei Wochen tauscht man das Magazin aus und schickt es an die Zentrale zur Archivierung. "Einige Fehlerquellen sind damit ausgeschaltet worden, doch vielen Firmen ist bei dem Gedanken unwohl, ihre Datensätze von zwei Wochen mit einem Paketdienst zu transportieren und kümmern sich selbst um die Abholung der alten und Lieferung der neuen Bandmagazine. Das treibt die Kosten in die Höhe und lässt in letzter Instanz ebenfalls Risiken offen: Ein Autounfall könnte die Magazine mehrerer Standorte zerstören, wenn das Fahrzeug auf einer Tour eine Reihe von Außenstellen besucht", erklärt Nigel Williams weiter. Um den fehlerträchtigen, mechanischen Anteil des Backups in den Griff zu bekommen, setzen einige Firmen Festplattenarrays zur Sicherung ein. Gegenüber einem Bandlaufwerk haben diese Arrays in Außenstellen mehrere Vorteile. Das Backup läuft sehr schnell und kommt ohne Bandwechsel aus. Mehrere Sicherungs-sätze pro Tag - auch während der Arbeitszeit - sind damit problemlos möglich. Allerdings bleibt das Problem der Kontrolle der korrekten Backups und die Bedienung der Software bei der Wiederherstellung bestehen. Ohne geschulte Mitarbeiter geht es nicht. Zudem sind Disk-Arrays praktisch unmöglich auszulagern. Festplatten reagieren erheblich empfindlicher auf Erschütterungen und Stöße, ein großes Array im 19-Zoll-Gehäuse stellt schon aus Gewichtsgründen kein geeignetes Objekt für eine externe Lagerung dar. Nigel Williams fährt fort: "Ganz abgesehen von den praktischen Erwägungen wurde ein Faktor noch nicht angesprochen: die Kosten. Die Anschaffung dedizierter Backup Hard- und Software liegt vielen CIOs im Magen, denn in den Rechenzentren der Hauptstelle steht mehr als genug Kapazität für die Sicherung der externen Daten bereit. Das Thema Zweigstellen-Sicherung war deshalb bis vor kurzem für die meisten Anwender ein klassisches Dilemma. Es gab keine ideale Lösung, nur Annäherungen mit ihren verschie-denen Nachteilen. Dabei besteht der Druck, die Kosten zu senken und vorhandene Ressourcen optimal einzusetzen nach wie vor." Mit immer leistungsfähigeren Prozessoren und Server-Plattformen geht der Trend eindeutig zur Konsoli-dierung - das gilt auch für Backup-Anforderungen in Zweigstellen. Vor dem Hintergrund dieses
Trends schlägt LEGATO Software einen 10-Punkte-Plan für die Konsolidierung
der Zweigstellen vor:
1.
Sich der Tatsache bewusst
werden, dass sich bis zu 60 Prozent der gesamten Unternehmensdaten in
Filialen und Zweigstellen befinden können.
2.
Wenn Zweigstellen-Daten
stets verfügbar sein müssen, sichert man sie nicht nur durch Backup, sondern
über Online-Replizierung ab.
3.
Durch Datenkompression und
die Beschränkung auf das Sichern von Änderungen die Online-Verbindung so
wenig wie möglich belasten.
4.
Damit keine Datenverluste
entstehen können, muss man Daten sichern, sobald sie erstellt oder verändert
werden.
5.
Durch die Nutzung
vorhandener Speicherressourcen im Datenzentrum zur Speicherung von Daten aus
Zweigstellen die Kosten niedrig halten.
6.
Die Wiederherstellung muss
zentral oder lokal zu starten sein.
7.
Durch Automatisierung der
Sicherungsprozesse Mitarbeiter in den Zweigstellen entlasten und deren
Kompetenz für die Kundenbetreuung einsetzen.
8.
Die Distanzen und die Zahl
der Kopien dürfen bei der Online-Replizierung keine Rolle spielen.
9.
Eine Art der
Online-Replizierung wählen, die den jeweiligen Geschwindigkeitsanforderungen
gerecht wird.
10.
Einheitliche Umgebungen und Prozesse in allen Filialen sowie zentralisierte Verwaltung sorgen für effiziente Nutzung der Online-Sicherung. (ma) LEGATO
Software Tel. (089)
899692-0, Fax (089) 899692-10 E-Mail: rwechselberger@legato.com Web: www.legato.com |
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